Beiträge mit dem Schlagwort „Videospiele“

Die folgenden Beiträge sind mit dem Schlagwort „Videospiele“ versehen.

weitere Suchmöglichkeiten

kein Bild vorhanden

Textadventure mit Pacman

Datum: 26. Januar 2009 |  Meinungen: 1 Kommentar »
Thema: MedienSchlagwörter: , ,

Bei René von Nerdcore gesehen: das Pacman Textadventure. Eigentlich muss ich da wenig zu sagen, ich mache es aber doch. Textadentures sind jene heute weitgehend verschollenen, in den 70er und 80er Jahren aber wahnsinnig beliebten Spiele, in denen man ellenlange Texte lesen musste (so Schnickschnack wie Grafik ist halt noch nicht so alt) und anschließend durch Tippen von Buchstaben angeben durfte, wo man gerne hingehen möchte. Dann erzählt ein neuer, ellenlanger Text, was einen an der nächsten Kreuzung erwartet. Das ist tatsächlich spannender als man denkt, zumal mein erstes (und wohl auch auf ewig einziges) BASIC-Programm ein sehr simples Textadventure war.

Im Westen nix Neues? Lest den Text, sonst rennt ihr in eine Falle.
Im Westen nix Neues? Lest den Text, lauft rennt ihr in eine Falle.

Pacman ist ein anderer alter Bekannter und besteht aus nichts weiter als einem gelben Kreis mit einem größer und kleiner werdenden Spalt als Mund. Pacman hat traditionell immer Hunger und ernährt sich von gelben Pixeln auf dem Bildschirm. Allerdings hat Pacman wie die meisten Lebewesen natürliche Feinde in Form von bunten Geistern, die zu Beginn jedes Levels in einem Quadrat in der Bildschirmmitte festsitzen, dann aber rauskommen und Pacman jagen. Gegen diese Geister hilft nur Weglaufen oder eines der zufällig erscheinenden Goodies fressen, die Pacman zum Jäger machen. Unglaublich, wie viel man schreiben muss, um ein solch simples und fesselndes Prinzip zu erläutern.

Pacman ist überall. Haltet die Augen auf! (Original: Ghost of Kuji, Flickr Creative Commons)
Pacman ist überall. Haltet die Augen auf! (bearbeitete Version, Original: Ghost of Kuji, Flickr Creative Commons)

You move north. As you move you are eating the food pellet in your way. It tastes delicious. There is a shrieking noise echoing through the maze. The air is painfully infused with a whizzing sound as the ghost comes down on you. The last you feel, are the ghost’s sharp teeth in your neck. As you regain consciousness you are in the exact place, where you entered the maze first.

Schön in der Tradition des Genres gibt es natürlich auch eine Sektion mit Karten und Tricks fürs Spiel. Dabei malt man sich normalerweise selbst Karten, damit man sich schön zurechtfindet. Aber so retro wollen wir ja mal nicht sein.

Update 25.06.2010: Der Lizenznachweis für das Bild war nicht ideal, ist mir gerade aufgefallen – er war zwar vorhanden, musste aber umständlich über die Flickr-Seitenleiste angesteuert werden. Weil ich in die Bildunterzeile keinen Link setzen kann, hier noch mal der Nachweis: Das Bild von Ghost of Kuji steht unter CC BY-Lizenz.

kein Bild vorhanden

Paolo Pedercini von Molleindustria über sozialkritische Videospiele und Culture Jamming

Datum: 02. Oktober 2008 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Paolo Pedercini von Molleindustria über sozialkritische Videospiele und Culture Jamming
Thema: Design & Webdesign, MedienSchlagwörter: , , , ,

Wie schön: passend zu meiner vor einigen Tagen erschienenen Vorstellung von Molleindustria und ihren sozialkritischen Videospielen habe ich bei culture-jamming.de ein Interview mit Paolo Pedercini entdeckt, einem der Köpfe hinter dem italienischen Künstlerkollektiv. Ich vermute, dass es schon etwas älter ist, denn es dreht sich hauptsächlich um das McVideoGame, in dem man eine funktionierende FastFood-Kette aufbauen muss. Ich stelle ein paar Zitate zusammen, die den Ansatz von Molleindustria deutlich illustrieren – dennoch bietet das Interview viel zusätzlichen Stoff. Den ganzen Beitrag lesen »

kein Bild vorhanden

Molleindustria oder Videospiele als soziale Kunstwerke

Datum: 19. September 2008 |  Meinungen: 3 Kommentare »
Thema: Design & Webdesign, MedienSchlagwörter: , , , , ,

Als ich vor einigen Jahren mein Studium der Medienwissenschaft aufnahm, dachte ich nicht, mich einmal mit Videospielen beschäftigen zu müssen. Nicht, dass ich Videospiele verabscheuen würde – ich habe noch immer mein altes SNES. Doch Videospiele waren eben zum Spaß da, und sie hatten schon gar nichts mit Medienwissenschaft zu tun.

Dass sich das ändern wird (wenn es das nicht schon hat), wird mir in letzter Zeit immer stärker klar. Videospiele sind nicht mehr nur zum Spaß da, sondern sind folgenreiche Entwicklungen, ja, sie sind Pop. Aus dem Spiel zum Kinofilm wird der Kinofilm zum Spiel. Musiker lizensieren ihre Stücke an Spiele wie Guitar Hero. Nun bin ich bei Rebel Art auf ein interessantes italienisches Künstler-Kollektiv gestoßen, das das Videospiel als ein politisches Medium versteht. Den ganzen Beitrag lesen »