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Digitale Gedanken

Beiträge zum Thema „Soundtrack“

Hier finden Sie alle Beiträge, die ich zum Thema „Soundtrack“ geschrieben habe. Anmerkungen zu den Beiträgen gerne in die entsprechenden Kommentare.

Download-Tipp: Chilliger Electro aus Mexiko von Vate

Datum: 26. September 2008 |  Meinungen: 0 Kommentare »
Thema: MusikSchlagwörter: , , , ,

Und wieder so ein freies Album, das sich in meine Gehörgänge windet und dort einfach nicht mehr heraus möchte: Cachonda von Vate. Unter dem Moniker verbirgt sich ein mexikanischer DJ und Producer, der seine Alben über das Internet per Creative Commons und – in besserer Tonqualität – CD vertreibt. Cachonda ist eine Sammlung verschiedener Electronic-Stücke, die er im Dezember 2007 veröffentlicht hat. Hier eine kurze, persönliche Beschreibung der enthaltenen Stücke:

  1. Extranjero (Sin patria): Die schnellste Nummer direkt zum Anfang, sogar tanzbar. Fiebsig, drängend, ungeduldig.
  2. Stravinsky (variaciones): Variationen über Stravinsky, den berühmten russischen Komponisten? Vielleicht, auf jeden Fall aber der Beweis für europäische Einflüsse auf das Werk des mexikanischen DJs. Zu hören gibt es bedrohliche Streicher über atmosphärischen, metallisch anmutenden Beats.
  3. Cachonda: Entstanden zusammen mit dem Remix für den Film “Cumbia Cachonda”, getragen von einem perkussiven Beat, schleicht sich der Track hypnotisch in die Ohren des Hörers. Seinen Zauber erhält er durch die stetig hinzugemischten und wieder weggenommenen Spuren, die immer neue Variationen schaffen.
  4. Kukita (Electro remix): Ein elektronischer Beat trifft auf fiebrige Synthie-Sounds und scheinbar zufällig eingestreute, leise Vocals.
  5. Cachonda (Foreplay): Naturgemäß ähnlich dem dritten Track, aber zurückgenommener und mit feinen Echo-Effekten versehen. Eine Stilmischung zwischen Electro und Dub.

Alles in allem eine schöne Sammlung nicht zu aufdringlicher Electro-Tracks. Die Stücke gibt es zum kostenlosen Download auf der Homepage des Musikers, die CD lässt sich dort ebenfalls bestellen. Zudem können weitere Werke des Künstlers entdeckt werden, der mittlerweile in Barcelona lebt [via Free Albums Galore].

Mobius Band: Indiepop und Ironie

Datum: 25. Mai 2008 |  Meinungen: 1 Kommentar »
Thema: MusikSchlagwörter: , , ,

Als ich vor einigen Wochen über die Radiohead-OK X-Tributes bloggte, wurde ich auf sie aufmerksam: Mobius Band (Foto von Emily Keegin im Pressebereich des Labels). Damals haben sie mich mit ihrer eigenwilligen Interpretation vom “Subterranean Homesick Alien” beeindruckt: das todtraurige Original wurde zum stampfenden, irgendwo zwischen Drum’n'Bass und Indiepop gelegenen Stück mit Echoschleifen und atmosphärisch wabernden Klängen. Den ganzen Beitrag lesen »

Cover-Aufnahmen von Okkervil River

Datum: 22. Mai 2008 |  Meinungen: 1 Kommentar »
Thema: MusikSchlagwörter: , ,

Manchmal versauert ein Eintrag im eigenen Feedreader, der erst Monate später gelesen wird. So ist es mir jedenfalls gegangen, als ich im Vorweihnachtsstress den Eintrag über Okkervil River im Free Albums Galore-Feed übersehen habe. Gestern bin ich darauf gestoßen, und heute muss ich darüber bloggen.

Okkervil River sind eine amerikanische Indie-Band, die letztes Jahr zu Weihnachten Cover-Aufnahmen von so unterschiedlichen Interpreten wie Randy Newman oder Joni Mitchell aufgenommen hat – während sie auf Tour war. Die Interpretationen sind ruhige, eindringliche Akustikversionen der Songs, getragen von Will Sheffs Stimme. Die Arrangements sind komplex, aber nicht überladen. Es gibt auch einen einzigen eigenen Song (“Listening to Otis Redding at Home During Christmas”). Das Album gibt es unter dem Namen Golden Opportunities zum kostenlosen Download.

Mal wieder neue Songs: Sargasso Trio und MGMT

Datum: 01. Mai 2008 |  Meinungen: 0 Kommentare »
Thema: MusikSchlagwörter: , , ,

Nach meinem letzten Musik-Tipp nun zwei neue, wie beim letzten Mal ein bekannter und ein weniger bekannter. Zur Abwechslung beginnen wir mal mit dem Unbekannteren.

Über den empfehlenswerten Song, by Toad-Blog (am besten direkt abonnieren) wurde ich auf das britische Sargasso Trio aufmerksam: drei Mitglieder, drei Songwriter. Was will man mehr. Akustischer Synth-Folk nennen sie es auf MySpace. Kommt aber eh auf den Song an, wie man es klassifizieren soll (wie gesagt: drei Songwriter). “Let me do my voodoo to you”… Das Album gibt’s übrigens äußerst günstig bei iTunes, für nicht mal 6 Euro.

Gleicher Fundort, anderer Künstler, großer Hype: MGMTs Oracular Spectacular geistert gerade in der Heavy Rotation bei mir rum. Der eröffnende Song, “Time To Pretend”, ist so vieles auf einmal: spacig, hymnisch, quietschig, rockig… Ach, hört doch einfach selbst.

Neue Song-Downloads: Coldplay und Paris Motel

Datum: 29. April 2008 |  Meinungen: 3 Kommentare »
Thema: MusikSchlagwörter: , , ,

Mal wieder ein paar Download-Vorschläge… Schon totgeschrieben: Die neue Single von Coldplay “Violet Hill” gibt es ab heute, 12:15 Uhr Greenwich-Time (also 13:15 Uhr in Deutschland) auf der Coldplay-Homepage für eine Woche zum Download [via Tonspion]. Don’t miss it!

Weniger bekannt, dafür aber nicht schlechter: meine neue Entdeckung Paris Motel, ebenfalls aus dem UK. Ihr findet ihren Song “Catherine by the Sea” bei Toad, und ich liebe ihn: irgendwie symphonisch, irgendwie alternative, und dann diese Engelsstimme über Glockenspiel.

Album von Robert Forster im Stream

Datum: 25. April 2008 |  Meinungen: 0 Kommentare »
Thema: MusikSchlagwörter: , ,

Wer mir auf Twitter folgt, weiß es ja schon: es gibt das neue Album von Ex-Go-Between Robert Forster (The Evangelist) auf seiner Homepage komplett zum Anhören im Stream. Die Geschichte hinter dem Album, in kurzen Worten: im Mai 2006 war Forsters Songwriting-Partner Grant McLennan völlig unerwartet an einem Herzanfall gestorben. Damit war nicht nur das Schicksal der hochgeschätzten Go Betweens besiegelt, es blieben auch noch viele Songs ungenutzt zurück. Eben jene hat Forster nun mit Lyrics versehen und veröffentlicht. Ich zitiere den aktuellen Rolling Stone (Ausgabe 03/2008):

Auch wenn man “The Evangelist” gleich als Forster-Soloalbum identifizieren kann, ist McLennan doch überall präsent. In den Melodien, in den Texten und in Forsters Stimme, die zärtlich und gelöst klingt wie noch nie” (Maik Brüggemeyer in: Rolling Stone, Ausgabe 03/2008, Seite 22)

Wie wahr. Go and listen.

Wenn Kunst Kunst inspiriert…

Datum: 23. April 2008 |  Meinungen: 0 Kommentare »
Thema: Design & Kunst, MusikSchlagwörter: , , ,

Tate Modern in London, eines der wohl besten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst jeder Art, hat ein neues Projekt: Tate Tracks. Das Motto: Kunst inspiert Kunst. Pop-Musiker vertonen ihre Gedanken zu bekannten Kunstwerken, die sie ausgesucht haben. Zu den Songs gibt es dann Videos und Slideshows mit verschiedenen Ansichten der Kunstwerke. Kunst und Musik entdecken zur gleichen Zeit. Go and check it out!

Readymade von Marcel Duchamp: ein Urinoir

Ungewöhnliche Kombination: Man Like Me und Marcel Duchamp aus den Tate Tracks

Anfangen könnte man zum Beispiel mit dem Geplätscher von Man Like Me über dem wohl bekanntesten Readymade der Welt, Marcel Duchamps Fountain.

yelkraB slranG… Das war rückwärts.

Datum: 19. April 2008 |  Meinungen: 0 Kommentare »
Thema: MusikSchlagwörter: , ,

The blogosphere is eating itself… Aber vielleicht hat ja wirklich jemand noch keinen anderen Feed, in dem drinsteht, dass Gnarls Barkley ihr neues Album kostenlos ins Netz gestellt haben. Der Nachteil: es ist rückwärts und heißt folgerichtig nicht The Odd Couple, sondern elpuoC ddO ehT. Ob das in Rückwärts funktioniert? Wenn nicht, könnte man dem Tonspion folgen und es einfach wieder umdrehen. Zum Download des Albums geht es auf frontobackbacktofront.com.

By the way: wer außer mir hat die Folge der Sendung mit der Maus gesehen, bei der statt einer anderen Sprache am Anfang rückwärts gesprochen wurde?

Waiting for… The Notwist

Datum: 05. April 2008 |  Meinungen: 3 Kommentare »
Thema: MusikSchlagwörter: , ,

Lange habe ich darauf gewartet, bald ist es so weit: The Notwist, meine Musik-Lieblinge aus Weilheim, veröffentlichen bald den lange ersehnten Nachfolger von ihrem (meiner bescheidenen Meinung nach) epochalen Album Neon Golden aus 2002. Nun gut, zwischendrin haben sie mir mit ihrem Projekt 13 & God (zusammen mit den US-Rappern Themselves) die Wartezeit verkürzt. Trotzdem ist die Vorfreude natürlich entsprechend groß, wenn eine Band den Nachfolger zu einem All Time Favorite veröffentlicht…

Zur Einstimmung gibt es den Song “Good Lies”auf Stereogum und ein neues Video:

Ich liebe es jetzt schon. Wann steht es endlich im Plattenladen…?

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