Beiträge mit dem Schlagwort „Medienkunst“

Medienkunst verwendet Medien zum Ausdruck eines künstlerischen Schaffens. Meist handelt es sich dabei um moderne Medien aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

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Tag der Medienwissenschaft: Computerspiele als Medienkunst

Tag der Medienwissenschaft 2015:
Computerspiele als Medienkunst

Datum: 09. November 2015 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Computerspiele als Medienkunst
Thema: MedienSchlagwörter: , , , , , , ,

„Computerspiele als Medienkunst“ – beim diesjährigen Tag der Medienwissenschaft hatten das Fach Medienwissenschaft und der Verein medianetz Trier Dr. Stephan Schwingeler zu Gast, Pionier auf dem Gebiet der Game Studies und selbst Absolvent des Fachs. Er berichtete aus medienwissenschaftlicher Perspektive über einen Bereich, den wir viel zu selten in den Blick nehmen. Wie werden Computerspiele in der Medienkunst eingesetzt?

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Computeranimation: farbenfroher Feuerball

Dokumentation über die Demoszene:
Medienkunst in wenig Code

Datum: 24. Juni 2012 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Medienkunst in wenig Code
Thema: Design & Webdesign, Feature, Fotografie & Film, MedienSchlagwörter: , , , , , ,

Computeranimation: farbenfroher Feuerball
Dank ausgefallener Programmierung packt die Demoscene aufwändige Animationen in kleinen Code (Bild: „Demo 3/3“ von Tim Bartel, CC BY SA)

In der Demoszene entstehen digitale Kunstwerke in winzigen 64k-Dateien, in denen sich live vom Computer errechnete Effekte überschlagen – und meist die technischen Grenzen des Geräts zu überschreiten scheinen. Eine freie Dokumentation (CC BY) erklärt euch den Werdegang der Szene und stellt einige der Protagonisten vor.

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Malcolm McLaren: vom Punk-Impresario zum Medienkünstler

Datum: 18. Februar 2009 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Malcolm McLaren: vom Punk-Impresario zum Medienkünstler
Thema: Design & Webdesign, MusikSchlagwörter: , , ,

Er ist der große Manipulator der Popmusik, doch um seinen tatsächlichen Einfluss entbrennen energisch geführte Streitereien: die Rede ist von Malcolm McLaren, jenem Künstler, Musiker und Musik-Manager, der 1975 die Karriere der britischen Punk-Band Sex Pistols anfeuerte und so einen wichtigen Beitrag dazu leistete, dass aus einer kleinen Musikszene ein internationales Musikphänomen werden konnte. Seine tatsächliche Rolle wird dabei, je nach Interessenlage der Quelle, zwischen „die Sex Pistols sind McLarens Vehikel, seine studentischen Ideen des Situationismus zu realisieren“ und „McLaren ist nicht mehr als ein Manager“ beschrieben.

Heute arbeitet McLaren als Künstler in New York und Paris. Seine aktuellen Projekte sind die Videoinstallation „Shallow 1-21“, in der er Ausschnitte aus Amateur-Sexfilme aus den 60ern collagenhaft zusammenschneidet, um die melancholische Einsicht zu bearbeiten, dass der jugendliche Trieb oft nicht befriedigt werden kann – seiner Ansicht nach ein Grundimpuls von Popmusik. Nächstes Jahr wird zudem sein Musical über das Leben von Christian Dior zu sehen sein. Im De:Bug-Magazin gibt es ein lesenswertes Interview mit McLaren, Standbilder aus der Shallow-Reihe gibt es bei artnet, und bei Facebook kann man McLaren seinen Ansatz bei „Shallow 1-21“ erklären hören.

Das interessanteste an seiner Idee: er verwendet die Szenen, die die Amateurschauspieler zeigen, bevor sie Sex haben. So wird seine Arbeit eher zu einer Studie darüber, was in den Köpfen der Menschen in dieser Situation vorgeht, verknüpft mit den Gedanken, die einem frustrierter Zuschauer dabei durch den Kopf gehen.

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Paolo Pedercini von Molleindustria über sozialkritische Videospiele und Culture Jamming

Datum: 02. Oktober 2008 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Paolo Pedercini von Molleindustria über sozialkritische Videospiele und Culture Jamming
Thema: Design & Webdesign, MedienSchlagwörter: , , , ,

Wie schön: passend zu meiner vor einigen Tagen erschienenen Vorstellung von Molleindustria und ihren sozialkritischen Videospielen habe ich bei culture-jamming.de ein Interview mit Paolo Pedercini entdeckt, einem der Köpfe hinter dem italienischen Künstlerkollektiv. Ich vermute, dass es schon etwas älter ist, denn es dreht sich hauptsächlich um das McVideoGame, in dem man eine funktionierende FastFood-Kette aufbauen muss. Ich stelle ein paar Zitate zusammen, die den Ansatz von Molleindustria deutlich illustrieren – dennoch bietet das Interview viel zusätzlichen Stoff. Den ganzen Beitrag lesen »

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Molleindustria oder Videospiele als soziale Kunstwerke

Datum: 19. September 2008 |  Meinungen: 3 Kommentare »
Thema: Design & Webdesign, MedienSchlagwörter: , , , , ,

Als ich vor einigen Jahren mein Studium der Medienwissenschaft aufnahm, dachte ich nicht, mich einmal mit Videospielen beschäftigen zu müssen. Nicht, dass ich Videospiele verabscheuen würde – ich habe noch immer mein altes SNES. Doch Videospiele waren eben zum Spaß da, und sie hatten schon gar nichts mit Medienwissenschaft zu tun.

Dass sich das ändern wird (wenn es das nicht schon hat), wird mir in letzter Zeit immer stärker klar. Videospiele sind nicht mehr nur zum Spaß da, sondern sind folgenreiche Entwicklungen, ja, sie sind Pop. Aus dem Spiel zum Kinofilm wird der Kinofilm zum Spiel. Musiker lizensieren ihre Stücke an Spiele wie Guitar Hero. Nun bin ich bei Rebel Art auf ein interessantes italienisches Künstler-Kollektiv gestoßen, das das Videospiel als ein politisches Medium versteht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Bildmanipulationen der anderen Art: der Fulgurator

Datum: 05. August 2008 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Bildmanipulationen der anderen Art: der Fulgurator
Thema: Design & Webdesign, Fotografie & Film, MedienSchlagwörter: , , ,

Wer weiß, was ein Fulgurator ist? Er sieht aus wie eine Pistole, funktioniert aber wie eine Kamera. Nur umgekehrt: während eine Kamera beim Auslösen ein Bild aufnimmt, projiziert der Fulgurator ein Bild auf eine Wand. Ausgelöst wird er, sobald ein Blitzlicht in der Nähe abgefeuert wird, also ohne Einwirkung des Künstlers. Den ganzen Beitrag lesen »