Beiträge mit dem Schlagwort „Kunst“

Die folgenden Beiträge sind mit dem Schlagwort „Kunst“ versehen.

weitere Suchmöglichkeiten

kein Bild vorhanden

Twitter-Kunst der besonderen Art: @frauenfuss malt ihre Follower

Datum: 18. September 2009 |  Meinungen: 2 Kommentare »
Thema: Design & Webdesign, MedienSchlagwörter: , , , , ,

malt ihre Follower
Michaela von Aichberger malt ihre Twitter-Follower

Eine extrem coole Aktion (weil witzige Idee) habe ich gerade jetzt erst (weil lernbedingt eher wenig auf meinem Webradar ist momentan) entdeckt: Michaela von Aichberger ist @frauenfuss auf Twitter und malt die Menschen, die ihr folgen. Eben so, wie sie sie über ihr Gezwitscher erlebt. Dabei kommen witzige und kreative Skizzen heraus, die schön zeigen, welchen Eindruck man von Menschen bekommt, die man nur über Twitter kennt. Ein Interview mit ihr hat Christian vom Notizbuchblog geführt, in dem sie einen Einblick in ihre Arbeitsweise gibt, und ein kleines Making-Off gibt es auf ihrer eigenen Seite.

Der Rest hat nichts mehr mit der coolen Aktion zu tun, weiterlesen dürft ihr trotzdem. Den ganzen Beitrag lesen »

kein Bild vorhanden

Malcolm McLaren: vom Punk-Impresario zum Medienkünstler

Datum: 18. Februar 2009 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Malcolm McLaren: vom Punk-Impresario zum Medienkünstler
Thema: Design & Webdesign, MusikSchlagwörter: , , ,

Er ist der große Manipulator der Popmusik, doch um seinen tatsächlichen Einfluss entbrennen energisch geführte Streitereien: die Rede ist von Malcolm McLaren, jenem Künstler, Musiker und Musik-Manager, der 1975 die Karriere der britischen Punk-Band Sex Pistols anfeuerte und so einen wichtigen Beitrag dazu leistete, dass aus einer kleinen Musikszene ein internationales Musikphänomen werden konnte. Seine tatsächliche Rolle wird dabei, je nach Interessenlage der Quelle, zwischen „die Sex Pistols sind McLarens Vehikel, seine studentischen Ideen des Situationismus zu realisieren“ und „McLaren ist nicht mehr als ein Manager“ beschrieben.

Heute arbeitet McLaren als Künstler in New York und Paris. Seine aktuellen Projekte sind die Videoinstallation „Shallow 1-21“, in der er Ausschnitte aus Amateur-Sexfilme aus den 60ern collagenhaft zusammenschneidet, um die melancholische Einsicht zu bearbeiten, dass der jugendliche Trieb oft nicht befriedigt werden kann – seiner Ansicht nach ein Grundimpuls von Popmusik. Nächstes Jahr wird zudem sein Musical über das Leben von Christian Dior zu sehen sein. Im De:Bug-Magazin gibt es ein lesenswertes Interview mit McLaren, Standbilder aus der Shallow-Reihe gibt es bei artnet, und bei Facebook kann man McLaren seinen Ansatz bei „Shallow 1-21“ erklären hören.

Das interessanteste an seiner Idee: er verwendet die Szenen, die die Amateurschauspieler zeigen, bevor sie Sex haben. So wird seine Arbeit eher zu einer Studie darüber, was in den Köpfen der Menschen in dieser Situation vorgeht, verknüpft mit den Gedanken, die einem frustrierter Zuschauer dabei durch den Kopf gehen.

kein Bild vorhanden

Von verschwindenden Menschen: Matthew Pillsbury

Datum: 20. Februar 2008 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Von verschwindenden Menschen: Matthew Pillsbury
Thema: Design & Webdesign, Fotografie & FilmSchlagwörter: , , , , , ,

Matthew Pillsbury ist ein Fotograf aus den Vereinigten Staaten (geboren am 25. November 1973), auf den ich im Rahmen einer Ausstellung in Lyon aufmerksam wurde. Pillsbury hatte zusammen mit Julia Fullerton-Batten den „Prix de la Fondation pour la Photographie HSBC“ 2007 gewonnen.

Pillsbury hat mit „Time Frame“ 2007 eine Sammlung eigener Arbeiten veröffentlicht. Das zu Grunde liegende Thema: Langzeitbelichtungen in Schwarz-Weiß bei Nacht, erhellt nur vom schalen Licht eines Monitors oder Fernsehers. Doch immer sind Menschen zu sehen, oft aber auch nur zu erahnen. Im fahlen Licht sind keine Gesichter zu erkennen, und die Belichtungen von im Schnitt einer Stunde lassen ihre Bewegungen zu schemenhaften Schlieren werden. Den ganzen Beitrag lesen »