Beiträge zum Thema „Frankreich“
Hier finden Sie alle Beiträge, die ich zum Thema „Frankreich“ geschrieben habe. Anmerkungen zu den Beiträgen gerne in die entsprechenden Kommentare.
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Sowas gefällt dem frankophilen Teil meiner Person: Der französische Fotograf Arnaud Frich hat offensichtlich ein Faible für Paris. Jedenfalls hat er es sich zur Aufgabe gemacht, zwei Jahre lang Paris zu fotografieren, die 2346 Bilder zusammenzustitchen und anschließend als 26 Gigapixel (!!) großes Bild ins Netz zu stellen. Zum Zoomen, Schwenken und genießen. Beeindruckend! Kann das jetzt bitte noch einer für Lyon machen?
Es ist keine Schande, sondern ziemlich normal: als Austauschstudent in Frankreich steht man oft vor zwei Problemen.
Einige der Abkürzungen habe ich hier in einer Tabelle zusammengefasst. Die Tabelle basiert auf einem Übungsblatt im Sprachkurs.
| Abkürzung | Bedeutung | Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| arr | arrière | pdt | pendant |
| av. | avant | pt | petit oder point |
| bp | beaucoup | pls | plusieurs |
| cad | c’est-Ã -dire | pr | pour |
| chgt | changement | px | prix |
| cpd. | cependant | pb. | problème |
| cb | combien | qu. | quand |
| drt | droit | Q oder qté | quantité |
| ds | dans | qq. | quelque |
| dvpt | developpement | qqc. | quelque chose |
| ext. | extérieur | qqu. | quelqu’un |
| gal | général | qqf. | quelquefois |
| gvt | gouvernement | qcq. | qu’est-ce que |
| gd | grand | sup. | supérieur |
| hab. | habitant | ss | sans |
| int. | intérieur | sf | sauf |
| l | largeur oder litre | cf. | se reporter à |
| lps | longtemps | s oder 2d | seconde |
| L | longeur | st | sont |
| ms | mais | sté | société |
| m | mètre | sv. | suivant |
| m. | même | tps | temps |
| mn | minute | tjr. | toujours |
| na. | national | ts | tous |
| nb | nombre | tt | tout |
| nbx | nombreux | tte | toute |
| ns | nous | vs | vous |
| Zeichen | Bedeutung |
|---|---|
| ≈ | environ |
| + | plus |
| – | moins |
| ± | plus ou moins |
| > | supérieur à … |
| < | inférieur à … |
| ∈ | qui appartient à … |
| ∉ | qui n’appartient pas à … |
Da haben wir’s: Nicolas Sarkozy, der beliebteste französische Präsident aller Zeiten (Achtung, Ironie) ist übersexuell. Meint zumindest die unabhängige Internet-Postille Rue 89. 89, weil in Frankreich alles revolutionär sein muss. Genau, die Revolution. Ich für meinen Teil wusste noch gar nicht, dass es sowas wie übersexuell überhaupt gibt: es handelt sich um einen neuen Männertyp, der irgendwie männlich ist, aber dennoch Wert auf Gepflegtsein und Familie legt. Deshalb wohl auch übersexuell, quasi der perfekte Mann. Wie ein schon ziemlich alter Beitrag in der Welt erklärt, wurde der Begriff von einem amerikanischen Forschertrio erfunden. Fragt sich nur, wieso man dazu ein pseudodeutsches Wort benutzen muss. Aber vielleicht mögen die Amerikaner einfach das deutsche Wort “über”, wussten ja auch schon die Dead Kennedys mit ihrem “California Über Alles”.
Das Gegenteil von übersexuell soll übrigens metrosexuell sein, also so David Beckham.
Bleibt zu hinterfragen, wie übersexuell Sarkozy wirklich ist. Ehrlich gesagt halte ich ihn eher für einen ziemlich klassischen Macho. Doch davon abgesehen: Kann man Menschen ernsthaft danach beurteilen, wie lange sie morgens im Badezimmer brauchen?
Nach dieser kurzen Reflexion über Konstruktionen von Männlichkeit in der Mittagspause begebe ich mich wieder hinter meine Lernmaterialien. Bis bald auf diesem Kanal.
Mein Beitrag über den Mai 2008 im Croix Rousse hat einige Leute interessiert, und ich wurde gebeten, die Bilder doch bitteschön auf Flickr zu stellen. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Hier sind sie… Veröffentlicht habe ich alle Bilder unter einer Creative-Commons-Licence. Mit einem Klick auf die Bilder könnt ihr sie bei Flickr runterladen und kommentieren, oder ihr schaut euch einfach eine Diashow an.
[piclens-lite-link]
Meine kleine Serie über die notwendigen Erasmus-Vorbereitungen wendet sich langsam aber sicher dem Ende zu: Nachdem in der letzten Folge die Anreise auf dem Plan stand, geht es nun um die ersten Schritte nach der Ankunft. Das alles sollte in ganz Frankreich weitgehend gleich sein. Den ganzen Beitrag lesen »
In den ersten beiden Teilen meiner kleinen, französischen Erasmus-Vorbereitungsserie habe ich mich schon mit der Suche nach Wohnungen und der lieben Sprache beschäftigt. Nun wird es langsam ernst: die Koffer sind gepackt, und auf geht’s ins liebe, fremde Nachbarland. Auf nach Lyon! Nur wie? Zum Beispiel … Den ganzen Beitrag lesen »
Es ist doch immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Stile sind, in denen Vorlesungen gehalten werden. Besonders, wenn man die deutschen mit denen in Frankreich vergleicht. Ich habe noch nie so viele Schnörkel an einem Stück erlebt. Französische Wissenschaftler, so kommt es mir vor, umkreisen ihre Zielaussage gerne mehrmals von verschiedenen Seiten. Das ist mir neulich wieder einmal ganz stark bei einem meiner Professoren aufgefallen. Er ist eines jener Exemplare, die nicht nur Bücher schreiben, sondern wie Bücher sprechen. Und so verbringt er eine Viertelstunde damit, einen Gedanken wieder und wieder umzuformulieren. La tyrannie d’autrement dit. Mit jeder Schleife wird er poetischer. Jeder Schnörkel vergrößert das Ausmaß an Philosophie und Abstraktion. Er ist wie ein Vogel, der sich in Kreisen in die Lüfte emporschraubt. Meistens frage ich mich dabei allerdings: Hat er seinen Grundgedanken eigentlich ausformuliert? Wäre es nicht viel besser, einmal klipp und klar zu sagen, was seine grundlegende Annahme ist, und erst danach den Faden weiterzuspinnen?
Vielleicht war der Erfinder des Ausdrucks “zwischen den Zeilen lesen” ja ein Franzose und wollte der Nachwelt diesen wundervollen Tip mitgeben, die Wissenschaftler seines Landes zu verstehen. Ich glaube: der geistige Reichtum dieses Landes erschließt sich einem erst, wenn man die Fähigkeit entwickelt hat, zwischen all den Schleifen den wirklich zentralen Gedanken festzuhalten – am besten schriftlich. Wenn man das aber mal gelernt hat, kommt man eigentlich ganz gut zurecht. Und wer weiß, vielleicht nimmt man ja auch ein Stückchen von jener Denk-Kultur mit, die Frankreich in den letzten Jahrzehnten so ausgezeichnet hat…
Sehr bald wird sich die nächste Erasmus-Generation nach Lyon aufmachen, die Bestätigungen müssten in den nächsten Wochen rausgehen. Nach einigen eher vorbereitenden Hinweisen und einer Vorstellung “meines” Viertels Croix Rousse möchte ich nun zwei Empfehlungen geben, wo man unverzichtbare Informationen zum täglichen Leben und zum Ausgehen findet: der Petit Paumé und der Petit Bulletin. Den ganzen Beitrag lesen »
Nachdem ich mich im ersten Teil meiner Reihe mit Tipps zu Bewerbung und Wohnungssuche beschäftigt habe, soll es im zweiten Teil nun um die eher informellen – und freiwilligen – Vorbereitungen eines Erasmus-Aufenthalts gehen. Gemünzt auf Frankreich, aber auch für andere Ziele nutzbar. Den ganzen Beitrag lesen »
So ein Erasmus-Jahr in Frankreich hat einen entscheidenden Nachteil: Man ist nur in einem einzigen Ort. Nun ist unser Nachbarland allerdings ziemlich groß und hat einiges zu bieten – vor allem viele sehr unterschiedliche Aspekte. Und so lange die frisch erworbenen Französisch-Kenntnisse noch frisch sind, kann man das Land ruhig auf eigene Faust erkunden. Und so begaben sich einige unerschrockene Deutsche (und ein Österreicher) am vergangenen Wochenende auf die Reise: von Lyon nach Avignon nach Marseille und zurück. Den ganzen Beitrag lesen »
Medienwissenschaftler, Blogger, Journalist, Musikfan, Fotograf, Webworker. In ständig wechselnder Reihenfolge. Lebt in Digitalien.