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Neue Gegenwart Contemporary: Visuelle Reise durch China

Sowas habe ich natürlich immer gerne: Die Neue Gegenwart, für Medienmacher ohnehin immer mal wieder einen Sprung wert, hat mit Contemporary virtuelle Fotografie-Ausstellungen ins Leben gerufen. Den Start machen Werke von Sarah Bernhard (hier ihr Flickr-Profil), die den Betrachter mitnimmt auf eine visuelle Reise durch China. Sie zeigt in unaufdringlichen Bildern das einerseits alltägliche, andererseits aber doch für uns irgendwie befremdliche Leben in einem Land zwischen Tradition und Moderne. Schönheit, dem Alltäglichen abgerungen. Online noch bis zum 25. Juli 2010.

Zonezero: Tiefgehende Gedanken zur Fotografie

Zonezero: journalistisch gut gemachtes und fundiertes Online-Fotografie-Magazin mit (leider) unzeitgemäßer technischer Umsetzung

Zonezero: journalistisch gut gemachtes und fundiertes Online-Fotografie-Magazin mit (leider) unzeitgemäßer technischer Umsetzung

Der Fotografieinteressierte findet im Web allerhand Seiten, die sich mit seinem Thema beschäftigen. Dabei fällt jedoch eines auf: die meisten sind ziemlich technikfixiert, vorrangig in Zusammenhang mit Photoshop-HowTos. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden, allerdings bleiben die kreativen Aspekte dieser Kunst dabei häufig auf der Strecke. Zudem vergisst man leicht, darüber nachzudenken, was diese Kunst eigentlich bedeutet. Wer sich laufend fragt, wie er etwas tun kann, vergisst darüber nachzudenken, was er eigentlich tun will.

Umso schöner ist es dann, wenn man dann ein Online-Fotografie-Magazin findet, das sich genau diese Aspekte auf die Fahne geschrieben hat: Zonezero, verfasst in englisch und spanisch. Pedro Mayer schafft hier mit seinem Team in wenig zeitgemäßer Technik (kein RSS-Feed! komplizierte Navigation! Frames!) immer wieder lesenswerte Beiträge, von denen ich einige Favoriten hier herausstellen möchte.

Any work shown here should have as its most important merit, not how it was done but why. (Editorial von Zonezero) Den ganzen Beitrag lesen »

Von verschwindenden Menschen: Matthew Pillsbury

Matthew Pillsbury ist ein Fotograf aus den Vereinigten Staaten (geboren am 25. November 1973), auf den ich im Rahmen einer Ausstellung in Lyon aufmerksam wurde. Pillsbury hatte zusammen mit Julia Fullerton-Batten den “Prix de la Fondation pour la Photographie HSBC” 2007 gewonnen.

Pillsbury hat mit “Time Frame” 2007 eine Sammlung eigener Arbeiten veröffentlicht. Das zu Grunde liegende Thema: Langzeitbelichtungen in Schwarz-Weiß bei Nacht, erhellt nur vom schalen Licht eines Monitors oder Fernsehers. Doch immer sind Menschen zu sehen, oft aber auch nur zu erahnen. Im fahlen Licht sind keine Gesichter zu erkennen, und die Belichtungen von im Schnitt einer Stunde lassen ihre Bewegungen zu schemenhaften Schlieren werden. Den ganzen Beitrag lesen »

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