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Filme im Fokus: M – Eine Stadt sucht einen Mörder (Fritz Lang, 1931)

Wer mich kennt, weiß bestimmt, dass ich Filme liebe. Hier ist der Deal: Ich stelle euch hin und wieder, in loser Folge, einen Film vor, den ich für sehenswert halte. Und ihr guckt ihn dann. Oder auch nicht und lasst mich wissen, warum nicht. Klingt gut? Okay, also ab die Lucy. Den Anfang macht der Film-Noir-Klassiker “M – Eine Stadt sucht einen Mörder”, 1931 von Fritz Lang gedreht.

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Valkaama-Review: Poesie in filmischer (Open-Source-) Form

Vor ein paar Tagen wurde die fertige Version von Valkaama veröffentlicht, einem der wenigen Open-Source-Filme in Spielfilmlänge. Ich habe mir ihn angesehen und möchte meine Gedanken dazu hier zu “Papier” bringen. Viel Spaß bei meiner Rezension!

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Die Basics: Was ist ein Open-Source-Film?

Open-Source ist ein Konzept, das aus der Software-Entwicklung bekannt ist: Dabei wird der Programmcode, der in kommerzieller Software so etwas wie der heiligste Heilige Gral oder das geheimste Betriebsgeheimnis ist, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Jeder kann ihn sich ansehen oder verbessern. In der Praxis bewirkt das, das Open-Source-Software meist kostenfrei verwendet werden kann, ohne an Leistungsfähigkeit einzubüßen, da sie von der Community stets weiterentwickelt wird.

Filme wie Valkaama übertragen das Open-Source-Prinzip auf die Filmproduktion. Regisseur Tim Baumann hat dazu eine Diplomarbeit geschrieben und die Idee in dem Projekt umgesetzt. Das bedeutet, dass die Lizenz zur Verwendung des Films sehr frei ist (Creative Commons BY-SA), alle Bestandteile des Films zur Verfügung gestellt werden und Vorabversionen mit der Community diskutiert wurden. Tim sprach Markus von Netzpolitik ein paar Antworten zum Thema ins Mikrofon. Den ganzen Beitrag lesen »

Yann Arthus-Bertrands Home: Schönheit aus der Luft

Yann Arthus-Bertrand, weltberühmter Landschaftsfotograf, hat einen Dokumentarfilm über unsere Heimat gedreht und ihn passenderweise “Home” betitelt. Es geht um die Erde, und was wir mit ihr anstellen. Das Ganze ist eingefangen in Bildern, die man nur als fantastisch bezeichnen kann. Mit Luftaufnahmen, wie sie für Arthus-Bertrand charakteristisch sind, zeigt der Franzose die Schönheit der Welt aus einem ungewohnten Blickwinkel – mitsamt der Grausamkeit ihrer Zerstörung und unserer Gier.

Der Film wurde am 5. Juni in Frankreich gleichzeitig in verschiedenen Medien veröffentlicht (Kino, DVD, Fernsehen, Internet), und man erzählt sich, er sei mitverantwortlich für das ungewohnt gute Abschneiden der französischen Grünen bei der Europawahl zwei Tage später gewesen. Auf YouTube ist er noch bis 14. Juni zu sehen (in englisch und französisch), also Beeilung!

The Art of Title zerlegt Eröffnungssequenzen

Eben bei medienrauschen gefunden: der lesens- und sehenswerte Blog The Art of Title. Hier geht es nur um eines: die Eröffnungssequenzen von Filmen. In die Fläche projiziert, ergibt das einen guten Überblick über die Vielfalt der Stile, die man hier findet. Dazu gibt es Interviews mit den Kreativen, die Einblicke darin geben, was ein Designer bei Eröffnungssequenzen alles zu beachten hat. Und natürlich kann man die Sequenzen sehen. Ein schönes Beispiel: Delicatessen.

Übrigens: wer “Delicatessen” nicht kennt, kann ihn kostenlos bei MSN Movies sehen.

Gibt es einen wissenschaftlichen Film?

Vor kurzem habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob ein Film in der Lage ist, wissenschaftliches Wissen zu transportieren. Damit meine ich nicht die mehr oder weniger seriösen Wissenschaftssendungen im Fernsehen, die eher zur Popularisierung von wissenschaftlichem Wissen beitragen. Ich meine auch nicht den Film als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung in der Filmwissenschaft. Vielmehr geht es mir um die Frage, ob der Film einen wissenschaftlichen, kontroversen Sachverhalt angemessen vermitteln kann. Ausgangspunkt war dabei eine noch nicht veröffentlichte Untersuchung, die im Fach Pädagogik an der Universität Trier durchgeführt wurde: ein Vergleich der Vermittlungsmethoden Film und Text im Hinblick auf die Lernwirksamkeit bei der Beschäftigung mit wissenschaftlichem Wissen. Den ganzen Beitrag lesen »

Wolke 9: die Alltäglichkeit von Liebe im Alter

Filmplakat von Wolke 9

Filmplakat von Wolke 9

Das letzte Mal, dass ich in einen Film gegangen bin, bei dem ich im Vorfeld wusste, dass er ein Tabuthema behandelt, ist schon eine Weile her: “Brokeback Mountain”. Nun hat mich vor kurzem eine Anfrage von dot-friends.com erreicht, mir die Filme “Wolke 9″ und “Young@Heart” kostenlos im Kino anzusehen, um darüber eine Rezension zu schreiben und diese dann in meinem Blog zu veröffentlichen. Die Aktion lief im Auftrag von Senator Entertainment, ist jedoch unabhängig von meiner Meinung zu den Filmen. Gestern habe ich mir also auch “Wolke 9″ angesehen, einen Film von Andreas Dresen, der in Cannes den “Coup de
Coeur” gewonnen hat, aber neben viel Licht auch Schatten wirft. Den ganzen Beitrag lesen »

Young@Heart: Dokumentarisches Kino und Musik jenseits aller Altersgrenzen

Das Plakat zum Film Young@Heart von Stephen Walker

Das Plakat zum Film Young@Heart von Stephen Walker

Dokumentarfilme sind eine seltsame Sache: Obwohl sie einen gewichtigen Teil der Filmproduktion ausmachen und es zahlreiche Beispiele für enorm wichtige Dokumentarfilme in der Filmgeschichte gibt (Stichwörter: “Drifters” von John Grierson oder “À propos de Nizze” von Jean Vigo), sind sie nicht gerade als Blockbuster berühmt und fristen ihr Dasein häufig im Schatten ihrer fiktionellen Brüder. Dabei lohnt sich oft ein genauerer Blick auf dieses Genre, das nach ganz eigenen Regeln funktioniert. Ein gelungenes Beispiel für dieses verkannte Genre möchte ich nun rezensieren, das derzeit in den deutschen Kinos läuft: “Young@Heart” von Stephen Walker. Den ganzen Beitrag lesen »

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