Konzerttipps für die Region Trier und Luxemburg:
Juni-Jubelzeit

Datum: 13. Juni 2013 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Juni-Jubelzeit
Thema: Musik, Trier & LuxemburgSchlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Der Monat Juni versammelt lokale Musik-Helden in der Region Trier und Luxemburg. Das Highlight des Monats spielt nicht nur in Trier, sondern stammt auch von hier – meine Konzerttipps für die Region.

Musik zwischen bekannt und experimentell

Tegan and Sara (24. Juni, Rockhal) hatte ich einmal auf meiner erweiterten Hörliste, aber bei „Heartthrob“ ist mir zu viel Pop-Weichspüler in die Mischung geraten. Ein treibendes, in sich stimmiges Album, dessen Songs sicher irgendwo in einem Formatradio laufen – wer so etwas mag, kann ja in „Goodbye, Goodbye“ hineinhören.

Mehr Pop gibt es auf dem neuen Album von Paramore (13. Juni, Rockhal) zu hören. Das hört zwar auf den an ein Debut erinnernden Namen „Paramore“, ist aber schon die Nr. 4 der Band aus Tennessee. Ein Geheimtipp sind sie nach ihren Soundtrack-Beiträgen zu „Twilight“ und „Transformers 3“ nicht mehr, und ein Song wie „Daydreaming“ zielt definitiv aufs große Publikum.

Weniger bekannt ist hingegen das Konzert der Obits (14. Juni, Exhaus). Die Band um Rick Froberg (ehemals bei Drive Like Jehu) spielt wunderbar angedreckten Indie-Rock mit feinen Rhythmen und wunderbaren Gitarren-Duellen. In eine ähnliche, jedoch weniger garagenlastige Kerbe schlagen die Indie-Rocker The Gaslight Anthem (20. Juni, Atelier) auf ihrer Tour zu „Handwritten“.

Deutsch singt man am 15. Juni im Exhaus. Headliner Frittenbude haben 2010 mit Katzengold einen kleinen Elektropunk-Trend ausgelöst. Mit dabei sind Captain Capa, die wie Frittenbude auf Audiolith veröffentlichen. Punk weniger elektronischer Prägung gibt es ebenfalls zu hören, im Falle von Feine Sahne Fischfilet mit Ska-Einsprengseln, bei Findus stark dem Post-Punk verbunden.

Bands aus Trier, und die Band Austrier

Lokale Bands sollten stets besondere Aufmerksamkeit genießen, so here we go: A Hurricane’s Revenge (21. Juni, Exhaus) kennt man als geneigter Konzertgänger in der Region sicher von verschiedenen anderen Konzerten. Musikalische Einflüsse sind jüngere Punk- und Emo-Bands wie Hot Water Music, Leatherface oder die schon erwähnten The Gaslight Anthem. In der Playlist findet ihr „Not Armed Not Dangerous“.

Eine weitere coole lokale Band: Für We Arms verweise ich auf meine Musiktipps aus dem vergangenen August – in die Musik könnt ihr kostenlos auf Bandcamp reinhören, es lohnt durchaus. Die Band ist am  20. Juni als Support von Fenster im Exhaus zu erleben, deren dekonstruierter Dream-/Indie-Pop aus dem Event im kleinen Exil meinen persönlichen Monats-Favoriten macht.

Mehr Lokalhelden? Austrier sind, klar, aus Trier und spielen äußerst eingängigen Singer-Songwriter-Pop – zu hören am 19. Juni im gemütlichen brunnenhof. Eine Hörprobe und einige Mitschnitte aus dem SWR-Fernsehen gibt es auf der Website der Band.

Pionier-Stunde im Juli

Mein klares Highlight direkt zum Start des Hochsommer-Monats Jul wären The Dillinger Escape Plan (2. Juli, Kulturfabrik) gewesen, doch das Konzert wurde leider abgesagt. Den Song „Prancer“ lasse ich in der Playlist, denn ihr neues Album „One Of Us Is the Killer“ ist ein großer Wurf für die Mathcore-Pioniere geworden. Ähnliche Pionier-Verdienste muss man Napalm Death zuschreiben, wenn auch in einem andere Genre (Grindcore) – zu erleben am 3. Juli in der Rockhal.

Mehr gibt es dann im Juli an dieser Stelle – bis dahin gerne weitere Tipps in die Kommentare!

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