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	<title>jorni.de &#187; Trier</title>
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	<description>Digitale Gedanken</description>
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		<title>Social Media – Herausforderung und Chance für PR</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag (29. Oktober 2011) luden unser Verein medianetz Trier e.V. und die Medienwissenschaft der Universität Trier zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des Social Web“. Was bedeutet das Social Web für die Öffentlichkeitsarbeit? Drei ehemalige Trierer Mewis waren zur von Daniel Reichard moderierten Runde angetreten: Dr. Amelie Duckwitz von der Werbewelt, David [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-2586" title="Podiumsdiskussion am Tag der Medienwissenschaft" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/11/20111029-_tag-der-medienwissenschaft-–-022.jpg" alt="Moderator präsentiert Film, Teilnehmer sehen zu" width="580" height="405" /><p class="wp-caption-text">Beeindruckende Zahlen: Amelie Duckwitz, Martin Eckhardt, David Schommer und Daniel Reichard bei der Podiumsdiskussion (Foto: Sabrina Schmitz)</p></div>
<p>Am vergangenen Samstag (29. Oktober 2011) luden unser Verein <a title="Informationen zum Verein" href="http://medianetz-trier.de">medianetz Trier</a> e.V. und die Medienwissenschaft der Universität Trier zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des Social Web“. Was bedeutet das Social Web für die Öffentlichkeitsarbeit?<span id="more-2561"></span></p>
<p>Drei ehemalige Trierer Mewis waren zur von Daniel Reichard moderierten Runde angetreten: Dr. Amelie Duckwitz von der <a title="Website der Werbewelt" href="http://www.werbewelt.de/">Werbewelt</a>, David Schommer von der <a title="Website von Audi" href="http://audi.de">Audi AG </a>sowie Martin Eckhardt von <a title="Website von KetchumPleon" href="http://www.ketchum.de/de">KetchumPleon</a>. Nach einer <a title="Film zur Einstimmung" href="http://vimeo.com/5846105">filmischen Einstimmung</a> und einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch sogleich ans Eingemachte.</p>
<p>Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von Social Media sei, so Martin Eckhardt, durch „diversifizierte Kanäle“ und einem „ungewohnten Rückkanal“ geprägt, der Angst vor einem <a title="mspr0 über den Kontrollverlust" href="http://www.ctrl-verlust.net/glossar/kontrollverlust/">Kontrollverlust</a> machen kann. Dabei übernehmen Nutzer die Rolle von Meinungsführern, die früher traditionellen Medien vorbehalten war. Ein Beispiel dafür sei der aufstrebende <a title="Eigenwerbung: mein Beitrag über Social Commerce bei den Netzpiloten" href="http://www.netzpiloten.de/2010/05/19/von-ebay-zu-dawanda-was-ist-social-commerce/">Social Commerce</a>.</p>
<h2>Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten des Mitmachnetzes: Wege der Einflussnahme</h2>
<p>Amelie Duckwitz brachte eines der wichtigsten Argumente für eine Teilnahme an Social Media auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>„Über euch wird im Netz so oder so gesprochen. Über Social Media habt ihr die Möglichkeit, in die Diskussion einzugreifen.“</p></blockquote>
<p>Wenn aber Public Relations (PR) im Social Web stattfinden soll, seien einige Herausforderungen anzunehmen. So solle man nicht mehr zwischen den Kanälen trennen und Social Media in medienspezifischer Weise mitdenken. An konkreten Vorschlägen wurden im Laufe der Diskussion folgende Punkte entwickelt:</p>
<ul>
<li><strong>„One face to the customer“</strong>: Amelie Duckwitz wies darauf hin, dass für den Kunden, der ein Unternehmen von außen beobachtet, das Unternehmen als Einheit wahrgenommen wird und nicht als in unterschiedliche Abteilungen gegliedert. Das bedeutet, dass er eine einheitliche und vor allem widerspruchsfreie Kommunikation erwartet.</li>
<li><strong>„Content rules“:</strong> Martin Eckhardt hob hervor, dass „das Netz über Inhalte funktioniert“ – demnach müsse auch die PR-Kommunikation Inhalte haben. Amelie Duckwitz forderte hier insbesondere Kontinuität – gerade damit hätten jedoch zahlreiche Unternehmen Schwierigkeiten, weil sie sich nicht in die Rolle der NutzerInnen hineinversetzen können und ihre Inhalte für uninteressant hielten. Als rege nachgefragte Content-Arten regte sie Blicke hinter die Kulissen an sowie die Möglichkeit für die NutzerInnen, sich im Rahmen des <a title="Ein wenig Eigenwerbung: mein Beitrag zu Crowdsourcing für t3n" href="http://t3n.de/magazin/crowdsourcing-weisheit-vielen-besseren-losungen-macher-224667/">Crowdsourcing</a> selbst einzubringen.</li>
<li><strong>„News is a river“</strong>: David Schommer regte an, sich darüber Gedanken zu machen, wie man sich als Unternehmen „in den bestehenden Meinungsfluss einbringen“ könne.</li>
</ul>
<h2>Evaluation von Social Media: qualitative Verfahren sind unerlässlich</h2>
<div id="attachment_2587" class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-2587" title="Logo medianetz Trier e.V." src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/11/medianetz-logo.jpg" alt="" width="275" height="196" /><p class="wp-caption-text">medianetz Trier organisiert Veranstaltungen von und für die Trierer Mewis</p></div>
<p>Die Komplexität von Social Media und die Vielzahl der Kanäle bewirke – darin herrschte unter den Diskussionsteilnehmern weitgehend Einigkeit – spezielle Evaluationsverfahren. Eine Vollerhebung sei unmöglich, und generell sei bei quantitativen Tools Vorsicht geboten. Diese solle man „als einen Baustein sehen“ (Amelie Duckwitz), um etwa die Zahl der Fans und Retweets zu messen, jedoch seien qualitative Auswertungen unerlässlich. David Schommer erwähnte hier die Methode der Inhaltsanalyse, die zwar einen erheblichen Aufwand darstelle, aber gute Erkenntnisse über Konsens und Tonalität der Diskussion zulasse. Bei der Analyse sei es unerlässlich, sich auf die wichtigen Aspekte zu konzentrieren – oft genüge sie nicht wissenschaftlichen Kriterien, sondern basiert auf konkreten Einschätzungen der Experten. „Mit dem daraus resultierenden Halbwissen muss man leben“, betonte Martin Eckhardt und erteilte so endgültig der Social-Media-Vollerhebung eine Absage.</p>
<h2>Social Media PR als Berufsziel: Spaß am Netzwerken</h2>
<p>Wie es sich für eine berufsvorbereitende Veranstaltung gehört, hatten die Diskussionsteilnehmer eine Reihe von Ratschlägen für angehende PRlerInnen. Amelie Duckwitz regte ein breites Wissen über Netzwerkkommunikation, Journalismus und Medienstrukturen im Allgemeinen an. Wichtig sei zudem, Social Media aktiv zu nutzen und eine große Lust an Kommunikation. Martin Eckhardt beantwortete die Frage, was ihm sein Studium für die Arbeit gebracht habe, mit der Fähigkeit, sich schnell und gründlich in ein Thema einarbeiten zu können und Themen zu selektieren. Dieser „Blick fürs Wesentliche“ ist auch für David Schommer ein kritisches Instrument, um in der Vielzahl der Social Media Orientierung zu finden.</p>
<div id="attachment_2590" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><img class="size-full wp-image-2590" title="Chat Bubble" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/11/chat-bubble.jpg" alt="Sprechblase aus Symbolen verschiedener Web-2.0-Dienste" width="590" height="369" /><p class="wp-caption-text">Wer im Social Web mitreden möchte, sollte sich auch privat damit auseinander setzen (Bild: „Chat Bubble“ von Kathleen Donovan, CC BY SA)</p></div>
<p>Zu bedenken sei jedoch auch die große Flexibilität, die der Beruf verlange. So müsse man nach David Schommer 24/7 erreichbar sein, um im Krisenfall reagieren zu können – außerhalb dieser Krisenkommunikation gebe es jedoch auch übliche Arbeitszeiten, wie Martin Eckhardt am Beispiel des Twitterkanals <a title="Telekom_hilft auf Twitter" href="http://twitter.com/telekom_hilft">telekom_hilft</a> erläuterte, der täglich um 17 Uhr seine Arbeit beende.</p>
<h2>Datenschutz und Abhängigkeit von Facebook: ein Generationenproblem?</h2>
<p>Im Anschluss der Veranstaltung gab es wie gewohnt die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei ging es um Datenschutz und die damit verbundenen Vorbehalte. Amelie Duckwitz erläuterte die Wichtigkeit von Daten für eine sinnvolle Analyse und betonte die Bedeutung von Beratung und der Beachtung der Richtlinien des Anbieters. David Schommer wies auf die Trennung von öffentlichen und privaten Daten hin – Monitoring höre immer dort auf, wo private Daten der NutzerInnen betroffen seien. Martin Eckhardt bezeichnete die Datenschutz-Problematik als Generationenproblem – eine These, die mich angesichts von Kruses Untersuchungen unter den Schlagworten der <em>digital residents</em> und der <em>digital immigrants </em>sowie der so unterschiedlichen Ansätze von Datenschutzfreunden wie <a title="Blog Netzpolitik" href="http://netzpolitik.org">netzpolitik</a> oder dem <a title="Chaos Computer Club im Netz" href="http://www.ccc.de/">Chaos Computer Club</a> und der <a title="Blog der Spackeria" href="http://blog.spackeria.org/">datenschutzkritischen Spackeria</a> nicht überzeugt.</p>
<p>Wer Peter Kruses Vortrag bei der re:publica 2010 noch nicht gesehen haben sollte, hier ist er:</p>
<p><a href="http://jorni.de/2011/11/02/medianetz-2011-social-media-%e2%80%93-herausforderung-und-chance-fur-pr/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: Sabrina Schmitz; „<a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/kdonovan_gaddy/4314364949/">Chat Bubble</a>“ von Kathleen Donovan, <a title="Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC BY SA</a></p>
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		<title>Grasscut und Andreya Triana: Ninjatune-Abend in der Kulturfabrik</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 12:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommenden Samstag (29. Januar) gibt es in der Kulturfabrik in Luxemburg ein ungewöhnliches Event: Bei der „Soirée Ninjatune“ treten mit Grasscut und Andreya Triana zwei junge Acts von dem bekannten Label auf. Ich habe mir mal angehört, was euch erwartet. Grasscut: Kopfkino aus elektronischer Musik Das erste, was mir beim Hören von Grasscuts Debüt „1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2254" title="grasscutunionchapel_by_rosie_reed_gold2010" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/grasscutunionchapel_by_rosie_reed_gold2010.jpg" alt="" width="550" height="362" /><p class="wp-caption-text">Grasscut 2010 bei ihrem Auftritt in der Union Chapel (Foto von Rosie Reed): Cinematographie ohne Bilder?</p></div>
<p>Kommenden Samstag (29. Januar) gibt es in der <a title="Homepage der Kulturfabrik" href="http://www.kulturfabrik.lu/">Kulturfabrik</a> in Luxemburg ein ungewöhnliches Event: Bei der „Soirée Ninjatune“ treten mit Grasscut und Andreya Triana zwei junge Acts von dem bekannten Label auf. Ich habe mir mal angehört, was euch erwartet.</p>
<p><span id="more-2243"></span></p>
<h2>Grasscut: Kopfkino aus elektronischer Musik</h2>
<div id="attachment_2255" class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-2255" title="grasscut_albumcover" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/grasscut_albumcover.jpg" alt="" width="275" height="275" /><p class="wp-caption-text">Album-Artwork von Grasscuts „1 Inch / 1/2 Mile“</p></div>
<p>Das erste, was mir beim Hören von Grasscuts Debüt „<em>1 Inch / ½ Mile</em>“ einfiel: „Storytelling in Electro.“ Das ist auch gar nicht so falsch, denn Songwriter Andrew Phillips hat tatsächlich als <a title="Kompositionen von Andrew Phillips" href="http://unitedagents.co.uk/film/andrew-phillips/">Filmkomponist</a> rund 100 Scores geschrieben. Gemeinsam mit Marcus O&#8217;Dair an Keyboards und Kontrabass gelingt ihm auf seiner Platte eine große musikalische Vielfalt. Mit großem Gespür für musikalische Texturen weben die beiden Briten ihre Songs, die doch eher wie Scores wirken.</p>
<p>Denn es sind die cinematographischen Elemente, die dem Album ihre Höhepunkte verleihen: „The Tin Man“ geht nach einem ruhigen Intro in eine Melange von Klängen über, aus der eine Stimme wie aus einem 20er-Jahre-Aufnahmegerät heraussticht. „In Her Pride“ ist Filmmusik par excellence, mit Schallplattenknistern, Streichern und einem viktorianischen Sänger. Demgegenüber fallen die weniger cineastischen Stücke etwas ab: „High Down“ mit seinem bedrohlichen Fiepen, schön verzerrten Drums und den stetigen Gegensätzen von laut und leise. „Old Machines“ hat einen hopsigen Beat, erreicht dann jedoch durch seine repetitiven Aufbau eine gewisse Intensität. „Muppet“ zerfällt etwas in seine Einzelteile: verstörend-zerschredderte Beats und ein atmosphärischer Chor.</p>
<p>Ein bisschen leidet das Album jedoch unter dieser Vielfalt. Es fehlt der Spannungsbogen, der die Stücke zusammenhält, und es fehlen die Deutungen, die sich dem Hörer anbieten und ihm Orientierung geben. Worum geht es auf „<em>1 Inch / ½ Mile</em>“? In den Momenten, in denen ich mir diese Frage stellt, wünsche ich mir die visuelle Komponente. Denn Antworten geben die Songs mir selten: Die Lyrics werden zu einem weiteren Instrument, das sich nahtlos in die Arrangements einfügt, ohne dass man großartig auf den Inhalt der Worte achten würde. Das dürfte auch daran liegen, dass Grasscut in vielen Songs auf atmosphärische Samples setzen, deren inhaltliche Bedeutung im Verborgenen liegt – „The Tin Man“ und „In Her Pride“ wurden schon genannt, doch es gibt weitere Beispiele, wie das wunderschöne, warmherzige „1946“ mit Aufnahmen einer Frau, die von der Nachkriegszeit erzählt, bevor dramatische Streicher einsetzen. Bei Songs wie diesen dürfte eine Visualisierung dem Hörer helfen, die Songs einzuordnen.</p>
<p>Nun ist ein Live-Konzert aber immer ein anderes Erlebnis als eine Platte – und nachdem ich vor ein paar Wochen Zeuge der ausgefallenen Licht-Show der Chemical Brothers werden durfte, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Grasscut die Gunst der Live-Stunde nutzen und ihre Soundmalereien mit Lichtmalereien oder Videosequenzen unterlegen. Es wird ihnen gut tun.</p>
<h2>Andreya Triana: Chilliger Jazz-Pop mit Club-Anleihen</h2>
<div id="attachment_2256" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-2256" title="andreyaalbum" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/andreyaalbum.jpg" alt="" width="275" height="275" /><p class="wp-caption-text">Album-Artwork von „Lost Where I Belong“ von Andreya Triana</p></div>
<p>Licht- und Video-Effekte dürften bei Andreya Triana, dem anderen Ninjatune-Gast des Abends, jedoch nur am Rande eine Rolle spielen. Denn Andreaya Trianas Musik wird ganz von ihrer warmen, souligen Stimme getragen. Triana, schon länger bekannt durch ihre Kollaborationen mit Elektro-Künstlern wie <a title="englische Wikipedia über Flying Lotus" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flying_Lotus">Flying Lotus</a>, hat auf ihrem ersten Album „<em>Lost Where I Belong</em>“ auf die Dienste von Downtempo-DJ und Produzent <a title="englische Wikipedia über Bonobo" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bonobo_(musician)">Bonobo</a> zurückgegriffen. Das hört man bei gelegentlichen Referenzen an die chilligen Clubstile. Etwa beim Plattenknistern am Beginn von „Lost Where I Belong“. Oder bei den jazzigen TripHop-Anklänge auf der ersten Single „A Town Called Obsolete“, auf der Triana einen drängenden Refrain mit einer in die Kopfstimme kippender Strophe kombiniert. Doch darf der Song nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Andreya Triana und Bonobo auf dem Album vorwiegend um Reduzierung geht – Songs und Klänge werden zurückgeschraubt auf die Wurzeln von Trianas Musik.</p>
<p>Und so ist es vor allem jazziger Pop, den man zu hören bekommt – doch wesentlich bitterer, als es die erfolgreichen Kolleginnen vorgemacht haben. „Darker Than Blue“ ist, was der Titel verspricht – ein trauriger Song mit einem bittersüßen Pfeifen, der dann im schönen „Daydreamers“ vollends in die Depression versinkt: Trianas warme Stimme über einer von gestrichenem Jazz-Schlagzeug getragenen Schwärze. Über „Far Closer“ schrieb <a title="Nick Neyland rezensiert Trianas Album" href="http://drownedinsound.com/releases/15605/reviews/4140776">Nick Neyland</a> so treffend, es sei ein „Motown-Swing in halbem Tempo“. Mit „X“ hat sich Triana einen Höhepunkt für den Schluss aufgehoben, auf dem sie über einer gezupften Folk-Gitarre und sehnenden Streichern singt – schmerzend.</p>
<div id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2257" title="ANDREYAHERS" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/ANDREYAHERS.jpg" alt="" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Andreya Triana: Künstlerin auf der Suche nach ihren musikalischen Wurzeln – und ihrer eigenen Stimme (Foto von Nicholas Pelliott).</p></div>
<p>Bei all dem Jazz-Pop wünsche ich mir jedoch ein wenig mehr Profil von Andreya Triana. Mit ihrer schönen Stimme hat sie das Zeug zu einer großen Sängerin, doch fehlt mir etwas Unverwechselbares in ihrer Musik, etwas, das durch und durch Andreya Triana ist, das den Sepia-Tönen (wie <a title="BBC: ein wenig zu viel Sepia" href="http://www.bbc.co.uk/music/reviews/v9nv">Paul Clarke für die BBC schreibt</a>) ein bisschen Kontrast verleihen könnte. Mit Bonobo dürfte sie den richtigen Produzenten gefunden haben, der sich selbst in den Dienst des Songs stellt. Und vielleicht ist es etwas zu viel verlangt, dass diese Zusammenarbeit auf allen Songs so gut funktionieren soll wie auf „A Town Called Obsolete“, „Daydreamers“ oder „X“.</p>
<p>Doch trotz der genannten Kritikpunkte haben mich beide Alben überrascht und mir viele schöne Hörerlebnisse beschert – Grasscut und Andreya Triana sind Künstler, die ich im Auge behalten werden. Wenn auch nicht kommenden Samstag, wo ich anderweitig verplant bin. Trotzdem möchte ich euch das Konzert ans Herz legen – und für 22 Euro ist es auch noch äußerst günstig.</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: Alle Bilder wurden mir freundlicher Weise von Ninjatune zur Verfügung gestellt – sie sind daher explizit von der CC-Lizenz des Textes ausgenommen.</p>
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		<title>Frohe Weihnachten euch allen!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 12:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Film]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2130" title="Kerzen" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2010/12/kerzen.jpg" alt="" width="550" height="550" /><p class="wp-caption-text">Kerzenmeer beim Fête de Lumière in Lyon, 2007 – aber auch heute noch als Weihnachtsgruß nutzbar.</p></div>
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		<title>Fototage Trier: Entdeckungen, Inspirationen und Ortswechsel</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 20:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie & Film]]></category>
		<category><![CDATA[Trier]]></category>
		<category><![CDATA[Fototage Trier]]></category>

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		<description><![CDATA[Magisterarbeitsbedingt war es in den letzten Monaten etwas ruhig in meinem Blog. Nachdem das Teil nun jedoch geruhsam auf den Schreibtischen meiner Prüfer weilt, habe ich endlich wieder Zeit, mich anderen Dingen zu widmen. Guter Startpunkt dafür: Seit Freitagabend finden in Trier die ersten Fototage statt, organisiert vom Kulturverein Bild und Kunst, konzipiert von Christoph [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magisterarbeitsbedingt war es in den letzten Monaten etwas ruhig in meinem Blog. Nachdem das Teil nun jedoch geruhsam auf den Schreibtischen meiner Prüfer weilt, habe ich endlich wieder Zeit, mich anderen Dingen zu widmen. Guter Startpunkt dafür: Seit Freitagabend finden in Trier die <a title="Homepage der Fototage" href="http://www.fototagetrier.de/">ersten Fototage</a> statt, organisiert vom <a title="Homepage des Kulturverein Bild und Kunst" href="http://www.kbk-trier.de/">Kulturverein Bild und Kunst</a>, konzipiert von Christoph Tannert. Bis zum 12. Dezember werden an vier Ausstellungsorten (Stadtmuseum Simeonstift, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Viehmarktthermen und Frankenturm) Werke verschiedener Künstler präsentiert, als Ausstellungskatalog dient eine Sonderausgabe der geschätzten Zeitschrift <a title="Homepage von dienacht" href="http://www.dienacht-magazine.com/">dienacht</a>. Heute war ich auf Tour und habe mir alle Ausstellungen angeschaut. Es ist eine vielseitige Ausstellung geworden, die unter dem Motto „LEBEN elementar“ ein großes Spektrum der Fotografie abdeckt – dabei jedoch in meinen Augen an der Zersplitterung in vier Orte leidet.</p>
<p><span id="more-1855"></span></p>
<h2>Eindrücke der Ausstellungen: Fotografische Vielfalt</h2>
<p>Es fällt mir schwer, die Vielzahl von Eindrücke und Inspirationen zu sammeln, die mir der Besuch der Ausstellungen gebracht hat. Und doch sind mir einige Arbeiten besonders im Kopf geblieben. Dazu zählen die vielen dokumentarischen Werke, die durch den unaufdringlichen Blick der Kamera auf Aspekte des Lebens hinweisen, die sonst gerne vergessen werden. Etwa im Fall von <a title="Flickr-Profil von Bárbara Wagner" href="http://www.flickr.com/photos/barbarawagner/">Bárbara Wagner</a> (Viehmarktthermen) mit ihrer Serie „<a title="Bilder aus der Serie Brasilia Teimosa" href="http://www.flickr.com/photos/barbarawagner/sets/72157608390006874/">Brasília Teimosa</a>“. Wie sie das bunte Leben am Badestrand der brasilianischen Hafenstadt Recife ablichtet, das lässt mich an die Aufnahmen von <a title="Homepage von Martin Parr" href="http://www.martinparr.com/">Martin Parr</a> denken. Es ist eine süße Ironie, die aus den Bildern spricht, die davon erzählen, wie Verhaltensweisen von Mittelklasse-Badegästen von der sozial schwachen Bevölkerung aus den Favelas aufgegriffen werden. Beeindruckt hat mich auch die Serie „A Life“ von <a title="Homepage von Knut Wolfgang Maron" href="http://www.knut-maron.de/">Knut Wolfgang Maron</a> (Stadtmuseum Simeonstift). Der Künstler begleitete und fotografierte seine kranke Mutter. Entstanden sind dabei tieftraurige Bilder, aus denen Mitgefühl spricht – zugleich jedoch schafft er eine große Würde, wenn er verschiedene Gegenstände aus ihrem Haushalb ablichtet, die sonst keine Beachtung finden würden.</p>
<p>Thematisch aufgegriffen werden auch die unterschiedlichen fotografischen Technologien und Ästhetiken. Da sind die Camera-Obscura-Aufnahmen von <a title="Homepage von Luzia Simons" href="http://www.luziasimons.de/">Luzia Simons</a> (Stadtmuseum Simeonstift). In düsteren, körnigen Aufnahmen schält sich darin das Motiv aus der Dunkelheit, als würde man durch ein Schlüsselloch einen Blick auf etwas erhaschen, das oft genug nicht eindeutig zu erkennen ist. Oder die Schwarz-Weiß-Arbeiten von Vadim Gushchin (Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum), in denen er alltägliche Gegenstände – ein Stück Brot, ein Paar Schuhe, ein verschnürtes Päckchen – ablichtet und durch starke Kontraste den Blick auf deren Oberflächenstruktur lenkt – so als würde man sie zum ersten Mal entdecken. Lehrsam auch zwei Aufnahmen von <a title="Homepage von Rossella Biscotti" href="http://www.rossellabiscotti.com/">Rossella Biscotti</a> und <a title="Homepage von Kevin Van Braak" href="http://www.kevinvanbraak.com/">Kevin Van Braak</a> (Stadtmuseum Simeonstift), in denen sie eine <a title="Aufnahme" href="http://www.kevinvanbraak.com/ctr/site/projectitem.php?id=64">Treppe farbig und schwarz-weiß</a> präsentieren und somit dem Zuschauer vor Augen führen, wie stark diese Elemente die Wahrnehmung verändern können.</p>
<p>Im Kopf geblieben sind mir zudem die digitalen Arbeiten, etwa von <a title="Homepage von Edith Maybin" href="http://www.edithmaybin.com/">Edith Maybin</a> (Stadtmuseum Simeonstift). In der ausgestellten Serie „<a title="Bilder aus der Serie The Tenby Document" href="http://www.edithmaybin.com/4ten1.html">The Tenby Document</a>“ fotografiert sich die Künstlerin gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Tochter und lässt ihre Körper digital miteinander verschmelzen. Es sind rätselhafte, verstörende Bilder, die daraus entstehen. Oder die <a title="Bilder aus der Serie Chimères" href="http://www.evalauterlein.net/chimeres/index.html">Chimären</a> von <a title="Homepage von Eva Lauterlein" href="http://www.evalauterlein.net/">Eva Lauterlein</a> (Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum): leere Portraits junger Menschen, entstanden aus der Kombination verschiedener Aufnahmen. Die steife Haltung, der abwesende Blick, der am Zuschauer vorbeigeht (aber wohin?) – und dann diese schwer fassbaren, beunruhigenden Gesichter: Was stimmt an ihnen nicht? Die Proportionen? Die Unförmigkeit? Die Leere? Auf diese Weise bekommen digitale Bildbearbeitungstechniken, die so oft der Verschönerung von Motiven oder der technischen Aufbereitung von Daten dienen, eine neue, künstlerische Funktion: Sie stellen sich gegen Sehgewohnheiten und hinterfragen gesellschaftliche Aspekte, die wir für sicher halten.</p>
<p>Das Hinterfragen von dem, was man alltäglich sieht – damit beschäftigt sich auch <a title="Homepage von Petra Warrass" href="http://www.petrawarrass.de/">Petra Warrass</a> (Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum) in ihren Aufnahmen von stolpernden und taumelnden Frauen in der Serie „<a title="Bilder aus der Serie Da sitz ich so, ganz harmlos" href="http://www.petrawarrass.de/Fotografie/dsis_1.html">Da sitz ich so, ganz harmlos</a>“. Was zunächst als belustigende, peinliche Körperhaltung wirkt, erhält eine neue Dimension, wenn man sich vor Augen führt, in welchen Posen Frauen sonst so gerne abgebildet werden. Spannend auch: ihre Gesichter, auf denen sonst so viel Aufmerksamkeit liegt, sind niemals zu sehen. Thomas Florschuetz (Stadtmuseum Simeonstift und Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum) steuerte Triptychen zur Ausstellung bei, in denen er drei Ausschnitte seines Körpers zusammensetzte – und dabei ungewohnte, aber nicht zufällige Kombinationen schuf.</p>
<h2>Zersplitterung der Werke über vier Ausstellungsorte</h2>
<p>Ja, es ist eine fantastische Ausstellung geworden, die die unglaubliche Spannbreite der Fotografie abbildet – den Organisatoren gilt mein (auch ganz persönlicher) Dank, mir sehenswerte Werke nähergebracht und mich zugleich zur weiteren Beschäftigung mit Fotografie inspiriert zu haben. Dennoch, einen Kritikpunkt möchte ich zur Diskussion stellen, der mir im Verlauf des Nachmittags immer stärker bewusst geworden ist: Die Ausstellung leidet an ihrer Zerklüftetheit. Über vier Stationen sind die Werke verteilt. Das bringt in meinen Augen zwei entscheidende Schwächen mit sich, die ich heute am eigenen Leib erleben konnte.</p>
<p>Zunächst ist da die Sache mit den <strong>mehrfachen Tickets</strong>. Ein Kombiticket, so wird mir an einer der Eintrittskassen erklärt, gäbe es nicht – obwohl häufig danach gefragt würde. Wer also die gesamte Ausstellung sehen möchte, muss dreimal Eintritt bezahlen – die Videoinstallation im Frankenturm ist kostenfrei. Doch soll dies nun nicht etwa bedeuten, dass die Ausstellung dadurch zu teuer sei: Die Eintrittskosten für die Museen empfinde ich als moderat, auch die kombinierten Kosten sind unterhalb meiner Schmerzgrenze, die ich für Fotografie-Ausstellungen zu zahlen bereit bin. Ich liebe Fotografie-Ausstellungen und nehme dafür auch wesentlich höhere Kosten in Kauf als für die Fototage Trier.</p>
<p>Nein, das eigentliche Problem liegt im Frust-Faktor: Durch die Aufteilung auf drei Orte wirkt die Ausstellung wesentlich dünner, als sie es ist. Als ich mich mit den Leuten vor Ort unterhalte, habe ich oft das Gefühl, dass die Besucher die Werke als zu wenig empfinden – obwohl es sich um eine Ausstellung handelt, die in ihrem Umfang in Trier bisher wenig Vergleichbares gesehen hat. Wer die Enttäuschung darüber nach dem Besuch des ersten Museums – ganz gleich, mit welchem man nun angefangen hat – nicht gut wegstecken kann, wird nicht unbedingt auf die Suche nach dem zweiten Ausstellungsort gehen.</p>
<p>Doch ist dies nicht der schwerste Kritikpunkt: Ich kann mir durchaus vorstellen, noch einmal in eine der Ausstellungen zu gehen, um bisher unentdeckte Aspekte an den Werken zu erkennen. Tatsächlich glaube ich jedoch, dass es der Ausstellung auch <strong>inhaltlich</strong> gut tun würde, an einem Ort konzentriert zu sein. Durch die räumliche Trennung gehen Wechselwirkungen verloren. Wie gerne hätte ich mich im Wechsel vor die digitalen Arbeiten von Maybin und Lauterlein gestellt, um deren unterschiedliche Wirkung auf mich zu ergründen. Ich konnte es nicht, da die Werke voneinander getrennt waren. Dabei hätten sie es verdient, miteinander in Beziehung gesetzt zu werden, um die verschiedenen Herangehensweisen der Fotografen stärker herauszuarbeiten. Dies ist mir heute durch die Aufsplittung verwehrt geblieben – es bleibt eine Arbeit, die ich in den nächsten Tagen mit Hilfe des Ausstellungskatalogs nachholen werde.</p>
<p><strong>Update 19. November 2010</strong>: Wie es aussieht, haben die <a title="Quelle der Info" href="http://www.16vor.de/index.php/2010/11/19/kombiticket-fur-fototage/">Macher nun doch noch ein Kombiticket eingeführt</a>.</p>
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		<title>Grundgesetz lesen</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 13:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Artikel 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Artikel 1</h2>
<div id="attachment_854" class="wp-caption alignright" style="width: 305px"><img class="size-full wp-image-854" title="Bundesadler" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2009/05/20080126_berlin_0205.jpg" alt="Quo vadis, Bundesadler?" width="295" height="381" /><p class="wp-caption-text">Quo vadis, Bundesadler?</p></div>
<p>(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.</p>
<p>(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.</p>
<p>(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.</p>
<h2>Artikel 5</h2>
<p>(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.</p>
<h2>Artikel 8</h2>
<p>(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.</p>
<h2>Artikel 10</h2>
<p>(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.</p>
<h2>Artikel 19</h2>
<p>(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.</p>
<p>(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.</p>
<h2>Disclaimer</h2>
<div id="attachment_855" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-855" title="Schild Löschen statt Sperren" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2009/05/loeschen_statt_sperren.png" alt="In welche Richtung soll es gehen?" width="275" height="191" /><p class="wp-caption-text">In welche Richtung soll es gehen?</p></div>
<p>Dies ist ein politischer Beitrag, wie ihr ihn normalerweise nicht so oft bei mir lesen könnt. Ich gratuliere hiermit der Demokratie in Deutschland zu ihrem 60. Geburtstag, äußere jedoch zugleich meine tiefen Bedenken, was den Zustand ihrer Gesundheit betrifft. Der Verein <a title="Blog von Mogis" href="http://mogis.wordpress.com/">MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren</a> hat daher für heute zum <a title="Ablauf des Grundgesetz lesen" href="http://mogis.wikia.com/wiki/Grundgesetzlesen#Grundgesetz_lesen">Grundgesetz lesen </a>aufgerufen. Den Hintergrund gibt&#8217;s in einem mehr als sehenswerten <a title="Aufzeichnung der Zapp-Folge zu Netzzensur" href="http://www.youtube.com/watch?v=evXQwqIBd04">Beitrag vom NDR</a>. Dauert auch nur 9 Minuten.</p>
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		<title>Lesung im Lübke: Trust-Macher Dolf Hermannstädter über den Hardcore-Lebensstil</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 14:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dolf Hermannstädter, besser bekannt als Hardcore-Aktivist und Herausgeber des renommierten Trust-Fanzines, wird heute Abend, 4. Februar 2009, im Trierer Café Lübke aus seinem aktuellen Werk &#8220;Got Me? Hardcore-Punk Als Lebensentwurf&#8221; lesen. Hermannstädter, der sich seit 1986 mit seinem Fanzine um die Hardcore- und Punk-Szene verdient gemacht hat, versammelt darin alle Kolumnen, die im Trust zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dolf Hermannstädter, besser bekannt als Hardcore-Aktivist und Herausgeber des renommierten <a title="Trust-Fanzine" href="http://www.trust-zine.de/">Trust-Fanzines</a>, wird heute Abend, 4. Februar 2009, im Trierer Café Lübke aus seinem aktuellen Werk &#8220;Got Me? Hardcore-Punk Als Lebensentwurf&#8221; lesen. Hermannstädter, der sich seit 1986 mit seinem Fanzine um die Hardcore- und Punk-Szene verdient gemacht hat, versammelt darin alle Kolumnen, die im Trust zwischen 1986 und 2007 erschienen sind. Er betont in einem <a title="Interview mit Dolf Hermannstädter" href="http://www.peta2.de/de/trust_fanzine_-.534.html">Interview</a>, dass es bei Punk und Hardcore um mehr gehe als Musik, eben um einen Lebensentwurf.</p>
<blockquote><p>Also folgende Werte und Verhaltensweisen gehören da meiner Meinung nach definitiv dazu: vegetarische Ernährung, atheistisch und fair sein, ehrlich sein (denen gegenüber, die es &#8220;verdienen&#8221;), Kritikfähigkeit haben, bewusst bzw. gar nicht konsumieren, Wiederbenutzen bzw. Wiederverwerten, Autos vermeiden, Rad fahren, Leute nicht nach ihrer Herkunft, ihrer &#8220;Rasse&#8221; ihres Geschlechts, oder gar ihres Aussehens beurteilen. Sondern an ihren Handlungen/Denkweisen, also was sie tun oder glauben. Den Umweltschutz praktizieren, eigenen Geschmack in jeder Hinsicht haben bzw. zu entwickeln und bei all dem den Spaß nicht vergessen! (<a title="Quelle des Zitats" href="http://www.peta2.de/de/trust_fanzine_-.534.html"><cite>Dolf Hermannstädter über den Hardcore-Lebensstil</cite></a>)</p></blockquote>
<p>Im Anschluss an die Lesung wird es Gelegenheit geben, mit dem Autor über seine Haltung zu sprechen. Doch egal, wie man zu vereinzelten Punkten steht, sicher ist, dass Hermannstädter wie kaum ein zweiter in Deutschland die Spannbreite überblickt, die Punk und Hardcore umfassen und die so gerne ignorant übersehen wird. Somit dürfte die Lesung eine gute Gelegenheit sein, mit einem kompetenten Gesprächspartner in eine Diskussion zu kommen, die ein tieferes Verständnis für eine extrem einflussreiche Musik in Aussicht stellt.</p>
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		<title>Gemeinsam doof</title>
		<link>http://jorni.de/2008/11/27/gemeinsam-doof/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 09:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trier]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Trierer Studis schon die Bildung zu Grabe getragen haben, beteiligten sich die rheinland-pfälzischen Unis am Dienstag gemeinsam an einem Aktionstag gegen schlechte Studienbedingungen an der Universität Koblenz. Bildungsministerin Doris Ahnen nahm dort an einer Pressekonferenz teil und erläuterte den Studis, wie die Landesregierung die Hochschulbildung in Rheinland-Pfalz verbessern möchte. Sabrina Schmitz hat ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_592" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-592" title="Banner beim Aktionstag" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081125_aktionstag_koblenz_0142.jpg" alt="Quo vadis, deutsche Hochschulbildung?" width="550" height="317" /><p class="wp-caption-text">Quo vadis, deutsche Hochschulbildung?</p></div>
<p>Nachdem die <a title="Beitrag über den Tod der Bildung" href="http://jorni.de/2008/11/13/trierer-studenten-tragen-bildung-zu-grab/">Trierer Studis schon die Bildung zu Grabe getragen</a> haben, beteiligten sich die rheinland-pfälzischen Unis am Dienstag gemeinsam an einem <a title="Aktionstag gegen schlechte Studienbedingungen beim AStA Koblenz" href="http://asta.corepulse.de/asta/node/104">Aktionstag gegen schlechte Studienbedingungen</a> an der Universität Koblenz. Bildungsministerin Doris Ahnen nahm dort an einer Pressekonferenz teil und erläuterte den Studis, wie die Landesregierung die Hochschulbildung in Rheinland-Pfalz verbessern möchte.<span id="more-588"></span></p>
<div id="attachment_593" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-593" title="Doris Ahnen gibt ein Statement zur Lage der Bildung" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081125_aktionstag_koblenz_0092.jpg" alt="Bildungsministerin Doris Ahnen erläutert die Maßnahmen, mit denen die Landesregierung die Hochschulbildung retten will" width="550" height="352" /><p class="wp-caption-text">Bildungsministerin Doris Ahnen erläutert die Maßnahmen, mit denen die Landesregierung die Hochschulbildung retten will</p></div>
<div id="attachment_594" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-594" title="Studenten blockieren die Treppe zur Pressekonferenz" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081125_aktionstag_koblenz_0136.jpg" alt="Blockade der Treppe zur Pressekonferenz aus neuer Perspektive" width="275" height="290" /><p class="wp-caption-text">Blockade der Treppe zur Pressekonferenz aus neuer Perspektive</p></div>
<p>Sabrina Schmitz hat ein paar Bilder gemacht, die den Aktionstag zeigen. Wie immer gilt: Auch diese Bilder dürft ihr gerne verwenden, solange ihr die Quelle nennt und ihren Namen nennt. Ihr findet eine <a title="Bilder zum Studentenprotest" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.flickr.com');" href="http://www.flickr.com/photos/jornijorni/tags/studentenprotest/">Auswahl auf Flickr</a>.</p>
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		<title>Trierer Studenten tragen Bildung zu Grab</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 19:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach unserer Kreiselbesetzung (jorni.de berichtete) von letzter Woche haben die Trierer Studenten heute die Bildung zu Grabe getragen. Sie starb an schlechten Studienbedingungen. Ein paar Eindrücke davon findet ihr hinter dem Mehr-Lesen-Link. Die Todesursache Die Bildung in Trier starb an der stetig steigenden Zahl von Studierenden bei gleichzeitiger Verringerung der finanziellen Mittel und der Stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserer <a title="Beitrag über die Kreiselbesetzung" href="http://jorni.de/2008/11/05/trierer-studentenprotest-im-kreisel/">Kreiselbesetzung</a> (jorni.de berichtete) von letzter Woche haben die Trierer Studenten heute die Bildung zu Grabe getragen. Sie starb an schlechten Studienbedingungen. Ein paar Eindrücke davon findet ihr hinter dem Mehr-Lesen-Link.<span id="more-526"></span></p>
<h2>Die Todesursache</h2>
<p>Die Bildung in Trier starb an der stetig steigenden Zahl von Studierenden bei gleichzeitiger Verringerung der finanziellen Mittel und der Stellen für die Lehre. Als sie bereits im Sterben lag, wurde ihr von der politischen Medizin per Rezept eine Dosis Bachelor- und Master-Studiengänge verabreicht, die zu einer tödlichen allergischen Reaktion führte. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.</p>
<div id="attachment_533" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-533" title="Sarg der Bildung in der Porta Nigra" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081113_protesttag_0042.jpg" alt="Der studentische Totenzug trägt den Sarg der Bildung durch die Tore der Porta Nigra" width="550" height="731" /><p class="wp-caption-text">Der studentische Totenzug trägt den Sarg der Bildung durch die Tore der Porta Nigra</p></div>
<p>Während sich eine große Anzahl Studierender versammelt hatte, um ihrem Liebling die letzte Ehre zu erweisen, berichteten Augenzeugen, dass sie aus dem Grabe Wilhelm von Humboldts, jenem großen Bildungsdenker, eigenartige Ächzer gehört hätten.</p>
<p>Es besteht eine vage Hoffnung, dass sich die Bildung im Laufe der nächsten Tage aus ihrem Grabe erheben wird und als Bachelor-Master-Zombie im Dienste einer rein wirtschaftlich orientierungs Gebrauchsanweisung von Pseudo-Erkenntnissen ihr Unwesen treibt. Solltet ihr ihr begegnen, nehmt euch bitte in Acht: ein Biss verwandelt auch euch in Untote.</p>
<div id="attachment_534" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081113_protesttag_0091.jpg"><img class="size-full wp-image-534" title="Andächtige Stille" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081113_protesttag_0091.jpg" alt="Die Versammelten lauschen der Totenrede" width="550" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Die Versammelten lauschen der Totenrede</p></div>
<p>Auch diese Bilder dürft ihr gerne verwenden, solange ihr die Quelle nennt und meinen Namen nennt. Ihr findet <a title="Bilder zum Studentenprotest" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.flickr.com');" href="http://www.flickr.com/photos/jornijorni/tags/studentenprotest/">Auswahl auf Flickr</a>.</p>
<div id="attachment_532" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-532" title="Ruhe in Frieden, Bildung" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081113_protesttag_0097.jpg" alt="Hier ruht die Trierer Bildung" width="550" height="503" /><p class="wp-caption-text">Hier ruht die Trierer Bildung</p></div>
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		<title>Trierer Studentenprotest im Kreisel</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 19:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und es tut sich doch etwas in Trier. Nachdem ich letztes Jahr überrascht feststellen musste, wie wenig sich französische Studierende gefallen lassen, wenn Politiker die Verschlechterung der Bildungsbedingungen durchdrücken wollen, – sie haben damals mit einem siebenwöchigen Totalstreik der Studierenden reagiert – gibt es nun auch für deutsche Studierende Hoffnung. Schon letzte Woche haben etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_518" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-518" title="Protest im Anmarsch" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081105_studentenprotest_0009.jpg" alt="Protestierende Studenten auf dem Weg zum Kreisel" width="550" height="287" /><p class="wp-caption-text">Protestierende Studenten auf dem Weg zum Kreisel</p></div>
<p>Und es tut sich doch etwas in Trier. Nachdem ich letztes Jahr überrascht feststellen musste, wie wenig sich französische Studierende gefallen lassen, wenn Politiker die Verschlechterung der Bildungsbedingungen durchdrücken wollen, – sie haben damals mit einem <a title="Beitrag über den Streik in Frankreich" href="http://jorni.de/2007/11/29/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun/">siebenwöchigen Totalstreik der Studierenden</a> reagiert – gibt es nun auch für deutsche Studierende Hoffnung. Schon letzte Woche haben etwa 700 Studenten einer Vollversammlung beigewohnt und anschließend in einem großen Protestzug dem Universitätspräsidenten und der Bildungsministerin ihr Anliegen vorgetragen. Ich war zwar dabei, habe aber krankheits- und arbeitsbedingt nicht darüber gebloggt; schön nachzulesen aber alles bei <a title="Beitrag über die Studentenproteste bei Rike" href="http://rregenbogen.twoday.net/stories/5287531/">Rike</a>.<span id="more-513"></span></p>
<h2>Erneute Vollversammlung der Studierenden beschließt Resolution</h2>
<p>Heute ging es dann weiter. Zuerst wurde per Vollversammlung eine schicke <a title="Download der Resolution vom 5.11.08 als PDF" href="http://www.uni-trier.de/fileadmin/studium/AStA/Referate/KOO/ResolutionUniTrier.pdf">Resolution</a> verabschiedet. Zentraler Punkt: endlich ein Ende der ewigen Sparwut deutscher Politiker an der Bildung. Weniger Geld für weniger Dozenten, weniger Ausstattung, dazu mehr Studenten. Einige Bundesländer gehen sogar so weit, die Studierenden durch Studiengebühren in Höhe von zwei oder drei durchschnittlichen Monatsgehältern eines Studenten zu schröpfen, obwohl das <a title="Beitrag über die Folgen von Studiengebühren" href="http://www.bildungsspiegel.de/aktuelles/ftd-studiengebuehren-schrecken-vom-studium-ab.html?Itemid=262">nachweislich potentielle Studenten vom Studium abhält</a>. In den neuen Studiengängen wird die Situation noch zusätzlich verschärft: straffer organisierte Stundenpläne erlauben es kaum noch, neben dem Studium zu arbeiten; gleichzeitig werden jedoch viele geforderte Seminare gar nicht angeboten. So kann es doch nicht weitergehen, wenn man bedenkt, dass Deutschland außer gut ausgebildeten Bürgern wenig zu bieten hat, um seine Wirtschaft am Laufen zu halten.</p>
<div id="attachment_519" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-519" title="Sitzblockade" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081105_studentenprotest_0030.jpg" alt="Studenten blockieren die Straße" width="550" height="333" /><p class="wp-caption-text">Studenten blockieren die Straße</p></div>
<p>Nun bin ich natürlich nicht blauäugig genug, um zu glauben, dass die Politik ihren eingeschlagenen Sparkurs revidieren wird – sie kann es gar nicht. Dennoch es ist unser gutes Recht, gegen diesen Kurs zu protestieren, und Nachbesserungen zu verlangen. So funktioniert Demokratie.</p>
<h2>Blockade eines Verkehrskreisels unterstreicht die Forderungen</h2>
<div id="attachment_521" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-521" title="Kreiselblockade" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081105_studentenprotest_0035.jpg" alt="Stau vor dem Kreisel" width="550" height="369" /><p class="wp-caption-text">Stau vor dem Kreisel</p></div>
<p>Nun funktioniert Demokratie aber auch nur, wenn genügend Druck auf die Verantwortlichen ausgeübt werden kann. Die Vollversammlung hat daher heute eine spontane, absolut friedliche Protestaktion angesetzt und einen vielbefahrenen Kreisel in der Nähe der Universität besetzt. Durch diese Aktion kam niemand in irgendeiner Weise zu Schaden, doch sie war geeignet, auf unser Anliegen aufmerksam zu machen. Es bleibt abzuwarten, wie nun darauf reagiert wird.</p>
<div id="attachment_520" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-520" title="Kreiselblockade" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2008/11/20081105_studentenprotest_0020.jpg" alt="Student erklärt einem Busfahrer die Situation" width="550" height="406" /><p class="wp-caption-text">Student erklärt einem Busfahrer die Situation</p></div>
<p>Die Bilder wurden teils von mir, teils von Sabrina Schmitz gemacht. Ich habe eine <a title="Bilder zum Studentenprotest" href="http://www.flickr.com/photos/jornijorni/tags/studentenprotest/">Auswahl auf Flickr</a> geladen, die ihr gerne verwenden dürft – so lange ihr nicht vergesst, auf die Quelle zu verlinken und den Fotografen zu erwähnen.</p>
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