<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>jorni.de &#187; Trier &amp; Luxemburg</title>
	<atom:link href="http://jorni.de/kategorien/trier/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://jorni.de</link>
	<description>Digitale Gedanken</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:14:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Apps, Responsive Webdesign und mobile Kommunikation</title>
		<link>http://jorni.de/2012/05/17/media-day-apps-responsive-webdesign-und-mobile-kommunikation/</link>
		<comments>http://jorni.de/2012/05/17/media-day-apps-responsive-webdesign-und-mobile-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[Kay Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Media-Day]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile First]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Web]]></category>
		<category><![CDATA[Responsive Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Vatheuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=3378</guid>
		<description><![CDATA[Vergangene Woche trafen sich Kreative und Medienmenschen aus der Region auf Schloss Niederweis zum zweiten Media-Day – auch ich war mit einem Vortrag über Apps dabei. Nun wird es Zeit, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen und euch an den vielfältigen Vorträgen teilhaben zu lassen. Freut euch auf Apps für den Tourismus, Responsive Webdesign und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3399" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-ausruestung.jpg"><img class="size-large wp-image-3399" title="Ausrüstung auf dem Media-Day 2012" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-ausruestung-550x252.jpg" alt="Tablet-PC und zwei Mikrofone liegen auf einem Tisch" width="550" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Utensilien für einen Tag unter Medienschaffenden</p></div>
<p>Vergangene Woche trafen sich Kreative und Medienmenschen aus der Region auf Schloss Niederweis zum zweiten Media-Day – auch ich war mit einem <a title="Entstehung einer mobilen App für mittelständische Unternehmen" href="http://jorni.de/2012/05/10/entstehung-einer-mobilen-app-fur-mittelstandische-unternehmen/">Vortrag über Apps</a> dabei. Nun wird es Zeit, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen und euch an den vielfältigen Vorträgen teilhaben zu lassen. Freut euch auf Apps für den Tourismus, Responsive Webdesign und die Auswirkungen mobiler Kommunikation.</p>
<p><span id="more-3378"></span></p>
<p>Um den Rahmen nicht vollends zu sprengen, werde ich zwei Teile aus meinem Text machen. Heute geht es um den medienpraktischen Teil der Veranstaltung. In naher Zukunft erscheint dann der eher politische Teil, der sich auf den Ausbau der Breitbandversorgung bezieht.</p>
<h2>Markus Ludwig: eine App für den Tourismus</h2>
<object type='application/x-shockwave-flash' wmode='opaque' data='http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?id=12893986&doc=smartguide-dassmartphonealsgstefhrer-120511075021-phpapp01' width='560' height='459'><param name='movie' value='http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?id=12893986&doc=smartguide-dassmartphonealsgstefhrer-120511075021-phpapp01' /><param name='allowFullScreen' value='true' /></object>
<div id="attachment_3397" class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-markus-ludwig.jpg"><img class="size-medium wp-image-3397" title="Markus Ludwig auf dem Media-Day 2012" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-markus-ludwig-275x222.jpg" alt="Markus Ludwig von audiobits mit einem Mikrofon" width="275" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Ludwig hatte eine App für den Tourismusbereich im Gepäck</p></div>
<p>Markus Ludwig von <a title="Audiobits-Webseite" href="http://audiobits.de/">Audiobits</a> stellte die iOS-App <a title="Webseite zur Smart Guide App" href="http://smart-guide.de/">Smart Guide</a> vor. Damit können Touristen einen audiovisuellen Stadtrundgang unternehmen. Dabei wurden zwei Touren angespielt. Besonders interessant: „Auf heißer Spur“, ein Medienprojekt mit einer Trierer Grundschule, bei der die beteiligten Kinder selbst gesprochen haben. Das wirkte sehr sympathisch, insbesondere die einfach gehaltenen Zeichnungen hatten echten Stil. Ein wenig störte mich die Tatsache, dass die Einführungen nicht animiert sind, sondern als gesprochener Text über statischen Bildern vorliegen – wobei der visuelle Reiz hier vielleicht bewusst herausgenommen ist, damit man die Texte beim Wandern hören kann.</p>
<h2>Thomas Vatheuer: Buzzword-Bingo und Denkanstöße</h2>
<p>Diplom-Journalist und Radiomann Thomas Vatheuer referierte über die Frage, wie die mobile Kommunikation das Denken und Handeln der Menschen verändert. Ein augenzwinkerndes Statement stand am Anfang: „Wenn aus der Cloud ein Shitstorm wird, kann nur die App den FlashMob zur Hilfe holen“. Das macht natürlich überhaupt keinen Sinn, verdeutlicht aber ganz gut, welche Rolle Buzzwords in unseren Diskursen über Medien spielen.</p>
<div id="attachment_3398" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-thomas-vatheuer.jpg"><img class="size-large wp-image-3398" title="Thomas Vatheuer auf dem Media-Day 2012" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-thomas-vatheuer-550x418.jpg" alt="Radiomoderator Thomas Vatheuer mit Mikrofon vor einer Leinwand" width="550" height="418" /></a><p class="wp-caption-text">„Wenn aus der Cloud ein Shitstorm wird, kann nur die App den FlashMob zur Hilfe rufen“: Radio-Moderator Thomas Vatheuer</p></div>
<p>Vatheuers Vortrag war eine kurzweilige Auseinandersetzung mit Vor- und Nachteilen des Social Web. Auf der positiven Seite hob er den Aspekt vor, dass wir im Netz voneinander lernen und miteinander arbeiten – „Du bist, was du teilst“. In der öffentlichen Kontrolle durch die Community sah er eine Rückkehr der Disziplin. Garniert wurde das Ganze mit einer Reihe größtenteils bekannter Beispiele – Instagram als Fotosharing-Dienst, Runtastic als soziale Lauf-Plattform – mitsamt Motivationsschub durch Wettläufe gegen Freunde.</p>
<p>Als Minus-Aspekte sprach der Moderator davon, der öffentliche Pranger sei wieder da. Außerdem würde das Netz uns vergesslich machen und dazu führen, uns bei der Lösungssuche im Netz zu verlieren. Hierbei bezog sich Vatheuer auf potenziell spannende Forschungen, die er jedoch während seines Vortrags leider nicht nannte. Spannend war auch seine Feststellung, dass Depressionen zunähmen, und dass dies vielleicht mit dem Netz zusammenhängen könne. Kleiner Tipp in dieser Richtung: Lars Weiler stellt vor ein paar Tagen die Frage, <a title="Die Hackerethik als Ursache für Depressionen?" href="http://konvergenzfehler.de/2012/04/30/die-hackerethik-als-ursache-fur-depression/">inwiefern Depressionen mit der Hackerethik zusammenhängen könnten</a>. Da ich zwischen Hackerethik und Netzreputation gewisse Parallelen sehe, wäre das ein spannender Anknüpfungspunkt.</p>
<h2>Kay Spiegel: Responsive Webdesign, die große Unbekannte</h2>
<div id="attachment_3396" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-kay-spiegel.jpg"><img class="size-large wp-image-3396" title="Kay Spiegel auf dem Media-Day 2012" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/media-day-kay-spiegel-550x373.jpg" alt="Kay Spiegel erläutert mit ausschweifenden Gesten" width="550" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Kay Spiegel brachte die hohe Kunst des Webdesigns in das barocke Schloss Niederweis.</p></div>
<p><a title="Blog von Kay Spiegel" href="http://www.kayspiegel.de/">Kay Spiegel</a>, der seinen <a title="Vortrag von Kay Spiegel auf media-day.de" href="http://media-day.de/wp-content/uploads/2012/05/vortrag-media-day-responsive-design.pdf">Vortrag als PDF bereitgestellt</a> hat, referierte über technische Grundlagen mobiler Webgestaltung. Dass dabei durchaus noch Nachholbedarf ist, zeigt sich direkt am Anfang: Kaum jemand wusste mit den Begriffen „Responsive Webdesign“ und „Mobile First“ etwas anzufangen. Beiden gemein ist die Idee, dass es im Webdesign keine Rahmen mehr gibt. Vielmehr passen sich Webseiten dynamisch an den verfügbaren Platz an („Responsive Webdesign“). Weitere Optimierung kann man erreichen, indem man bei der Konzeption mit den kleinen Geräten anfängt („Mobile First“), um die Datenmenge minimal zu halten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p>
<p>Anders als in früheren Zeiten, als über Filter spezielle Mobilversionen angesteuert wurden, basiert responsives Webdesign auf identischer Datenbasis. Spannende Beispiele gibt es auf <a title="Beispiele für resonsive Webdesign" href="http://mediaqueri.es/">mediaqueri.es</a> – so heißt auch die CSS-Technik, die zur Realisierung responsiver Designs eingesetzt werden kann.</p>
<p><strong>Lizenzhinweis</strong>: Die Präsentation von Markus Ludwig ist von der CC-Lizenz des Beitrags und der Bilder ausgenommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2012/05/17/media-day-apps-responsive-webdesign-und-mobile-kommunikation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Maifeiertage</title>
		<link>http://jorni.de/2012/05/13/konzerte-trier-luxemburg-mai-2012/</link>
		<comments>http://jorni.de/2012/05/13/konzerte-trier-luxemburg-mai-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Atari Teenage Riot]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Nothings]]></category>
		<category><![CDATA[Fazil Say]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Tristano]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Moving Mountains]]></category>
		<category><![CDATA[Nils Petter Molvaer]]></category>
		<category><![CDATA[Pascal Schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[The Baboon Show]]></category>
		<category><![CDATA[This Town Needs Guns]]></category>
		<category><![CDATA[Woodkid]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=3335</guid>
		<description><![CDATA[Während sich der Mai strammen Schrittes auf seine Iden zubewegt, wird es höchste Zeit für meine allmonatlichen Konzertempfehlungen. Ihr mögt mir meine Verspätung verzeihen – glücklicherweise ballen sich Konzerte gerne an den Monatsenden, so dass euch einige spannende Musiktipps erwarten. Wie immer mit Spotify-Playlist. Luxemburger Geheimtipps mit Cloud Nothings und Woodkid Kurzentschlossene finden in den Cloud [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich der Mai strammen Schrittes auf seine Iden zubewegt, wird es höchste Zeit für meine allmonatlichen Konzertempfehlungen. Ihr mögt mir meine Verspätung verzeihen – glücklicherweise ballen sich Konzerte gerne an den Monatsenden, so dass euch einige spannende Musiktipps erwarten. Wie immer mit Spotify-Playlist.</p>
<p><span id="more-3335"></span></p>
<p><iframe src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:user:1121733531:playlist:2YtEC6CJqYIQdNt9DHaXF4" frameborder="0" width="560" height="80"></iframe></p>
<h2>Luxemburger Geheimtipps mit Cloud Nothings und Woodkid</h2>
<p>Kurzentschlossene finden in den <strong>Cloud Nothings</strong> (heute, 13. Mai, Exit 07) eine interessante Abendbeschäftigung. Unbedingt reinhören solltet ihr in den kratzigen Lo-Fi-Indie-Rock von „Wasted Days“ vom aktuellen Album „<em>Attack On Memory</em>“ – ein Werk, das sich nach anfänglichem Eindruck der Unscheinbarkeit immer stärker in meinen Gehörgängen festsetzt.</p>
<p>Ein kleiner Geheimtipp ist der Franzose <strong>Woodkid</strong>, der mit erst einer EP („<em>Iron EP</em>“ von 2011) im Gepäck am 15. Mai ins Luxemburger Atelier kommt. Eigentlich eher in den visuellen Künsten zu Hause, gibt er darauf seiner eindringlichen Stimme Raum und unterlegt sie mit teils symphonischen („Iron“), teils akustisch-reduzierten Tönen („Brooklyn“ oder „Baltimore&#8217;s Fireflies“). Auf die <em>Watch-List</em>.</p>
<h2>Jazz und Sonnenstrahlen im Mai</h2>
<p>Nun gehört mein Mai veranstaltungstechnisch traditionell eher dem Jazz, und das dürfte auch dieses Jahr kaum anders sein. Am Wochenende vom 17. bis 20. Mai lohnt sich ein Ausflug nach Dudelange zur <a title="Jazzmachine im Web" href="http://jazzmachine.lu/">Jazzmachine</a>. Am 17. Mai warten mit <strong>Pascal Schumacher</strong> am Piano und <strong>Nils Petter Molvær</strong> an der Trompete zwei hochkarätige Acts – besonders den Norweger möchte ich euch mit seinen experimentellen Fusion-Stücken an der Grenze zwischen Elektronik und Jazz ans Herz legen.</p>
<div id="attachment_3353" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/nils-petter-molvaer.jpg"><img class="size-large wp-image-3353" title="Nils Petter Molvaer" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/nils-petter-molvaer-550x367.jpg" alt="Porträt des norwegischen Trompeters" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Nils Petter Molvær lotet die Grenzen zwischen Jazz und Elektronik aus.</p></div>
<p>Zu Pfingsten wird erwartungsgemäß fröhlich der Alles-zur-gleichen-Zeit-Veranstalterei gefrönt. Während sich also <a title="Jazzfest am Dom" href="http://www.jazz-club-trier.de/Inhalt/VA/VA.php?TYPwahl=DOM">in Trier vor dem Dom die Jazzfreunde versammeln</a>, wird der Place Guillaume II in Luxemburg beim <a title="All American Music Festival: Programm" href="http://www.allamerican.lu/">All American Music Festival</a> in Klänge amerikanischer Musikgenres getaucht. Stargäste am Dom sind die <a title="Netzheimat der Swingin' Fireballs" href="http://www.swingin-fireballs.de/">Swingin&#8217; Fireballs</a> aus Bremen am Samstag Abend,  tagsüber spielen verschiedene lokale Big Bands. Der Eintritt ist wie frei, allerdings sollte man sich doch einen der netten Unterstützer-Pins kaufen. Das All American Music Festival wartet ebenfalls mit jazzigen Klängen auf, erweitert den Fokus jedoch um weitere Genres wie Blues, Gospel  und Country.</p>
<h2>Klassik im Trifolion, Emo im Exhaus</h2>
<p>Wer eher der Klassik zugeneigt ist oder Lust hat, Neues in dieser Richtung zu entdecken, sollte über <strong>Fazil Say</strong> im Echternacher Trifolion (20. Mai 2012) nachdenken. Der türkische Pianist spielt Bach, Beethoven und Mussorgsky.</p>
<p>Zu <strong>Atari Teenage Riot</strong> (24. Mai, Atelier) muss ich wohl nichts mehr sagen. <strong>The Baboon Show</strong> bringen am 27. Mai Punk ins Exhaus, haben mich aber noch nicht so richtig überzeugt. Und noch eine spannende Erkenntnis: <em>Emo is back!</em> Das jedenfalls ist die Erkenntnis aus dem Exhaus-Programm vom Monatsende – <strong>This Town Needs Guns</strong> und <strong>Moving Mountains</strong> vom 26. und 29. Mai sind hier zu nennen.</p>
<div id="attachment_3362" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/moving-mountains.jpg"><img class="size-large wp-image-3362" title="Moving Mountains" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/moving-mountains-550x317.jpg" alt="Die Emoband auf der Bühne" width="550" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Bringen Emo auf die Trierer Bühne im Exhaus: Moving Mountains.</p></div>
<h2>Ausblick auf den Juni: Francesco Tristano zwischen Techno und Klassik</h2>
<p>Der nächste Monat startet spannend mit <strong>BachCage</strong> in der Luxemburger Philharmonie, wo Francesco Tristano Techno und Klassik vermählen möchte. Den Luxemburger Elektroniker beobachte ich nun schon seit einigen Alben – live dürfte das spannend werden. Für die weiteren Konzerte lesen wir uns wieder in ein paar Wochen.</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: „<a title="Bildquelle" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moving_Mountains_(band)">Moving Mountains @ Boston House of Blues</a>“ von Renée Rorer, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://en.wikipedia.org/wiki/en:Creative_Commons">CC BY SA</a>; „<a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/mmpicture/828840304/">Nils Petter Molvær</a>“ von Maarten Mooijman, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">CC BY NC ND</a>;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2012/05/13/konzerte-trier-luxemburg-mai-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook als Mittel für bessere Stadtplanung?</title>
		<link>http://jorni.de/2012/05/08/facebook-stadtplanung-social-media-politik/</link>
		<comments>http://jorni.de/2012/05/08/facebook-stadtplanung-social-media-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 23:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Reichert]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Jensen]]></category>
		<category><![CDATA[liquid democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Malu Dreyer]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Thaa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=3271</guid>
		<description><![CDATA[Die SPD-Fraktion im Trierer Stadttag lud gestern Abend zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Facebook in der Stadtplanung“ in die ehrwürdigen Barockhallen des Kurfürstlichen Palais. Klar, dass ich da sein musste. Zu hören gab es viele spannende Aspekte des Themas – doch bei liquid democracy verschenkte man eine Chance. „Facebook in der Stadtplanung“ hatte vor einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Fraktion im Trierer Stadttag lud gestern Abend zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Facebook in der Stadtplanung“ in die ehrwürdigen Barockhallen des Kurfürstlichen Palais. Klar, dass ich da sein musste. Zu hören gab es viele spannende Aspekte des Themas – doch bei liquid democracy verschenkte man eine Chance.</p>
<p><span id="more-3271"></span></p>
<div id="attachment_3295" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/facebook-mauer.jpg"><img class="size-large wp-image-3295" title="Like This." src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/facebook-mauer-550x367.jpg" alt="Gefällt-mir-Symbol auf eine Mauer gesprüht" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook – nah dran am Willen des Volks auf der Straße?</p></div>
<p>„Facebook in der Stadtplanung“ hatte vor einigen Monaten eine gewisse Brisanz, denn Ausgangspunkt der Podiumsdiskussion waren die Ereignisse rund um die Aral-Tankstelle in der Trierer Ostallee, als sich der Stadtrat nach einer Facebook-Fanpage und einer Online-Petition für eine Verlängerung des Vertrags mit dem Pächter aussprach – entgegen vorheriger Beschlüsse. Die beste <a title="„Ich hoffe nicht, dass Facebook vierte Gewalt wird“" href="http://www.16vor.de/index.php/2011/11/17/ich-hoffe-nicht-dass-facebook-die-vierte-gewalt-wird/">Zusammenfassung zum Thema</a> gibt es bei 16vor, anfangen könntet ihr mit diesem <a title="Streitgespräch zwischen Marcus Stölb und Thomas Brück" href="http://www.16vor.de/index.php/2011/11/24/facebook-ist-ein-ventil-fur-ungehorte-burger/">Streitgespräch</a>.</p>
<p>Teilnehmer der von Michael Schmitz (@<a title="Michael Schmitz auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/volksfreundchen">volksfreundchen</a>) moderierten Diskussion waren:</p>
<div>
<ul>
<li><a title="Profil von Winfried Thaa auf der Uni-Webseite" href="http://www.uni-trier.de/index.php?id=8000">Prof. Dr. Winfried Thaa</a> von der Trierer Politikwissenschaft</li>
<li>Oberbürgermeister Klaus Jensen</li>
<li>Malu Dreyer, Sozialministerin von Rheinland-Pfalz</li>
<li>Daniel Reichert vom <a title="Webpräsenz von Liquid Feedback" href="http://liquidfeedback.org/">liquid feedback e.V.</a></li>
<li>Prof. Dr. Bernd Hamm, Soziologe, <a title="Lokale Agenda 21 Trier" href="http://www.la21-trier.de/">Lokale Agenda 21</a></li>
</ul>
<h2>Soziale Netzwerke: Chance für die Mobilisierung, aber Chance bei liquid democracy verpasst</h2>
<p>Winfried Thaa begann mit einer politikwissenschaftlichen Einschätzung des Phänomens – Facebook verändere die Formen politischer Beteiligung, zugleich jedoch betrachte er diese Entwicklung mit einer ambivalenten Einstellung. Soziale Medien böten zwar eine große Mobilisierungsmöglichkeit, eigneten sich jedoch nicht für die Findung einer quantitativen Mehrheit. Auch das Potenzial für Diskussionen auf Facebook sah der Wissenschaftler kritisch.</p>
<p>Daniel Reichert erläuterte die Zielsetzung seines Vereins: man beobachte, dass sich die Gesellschaft verändert, und versuche Antworten darauf zu finden, wie die Politik diesen Weg mitgehen könnte. Dabei sehe er einen zunehmenden Lernprozess der Politik, zugleich jedoch die offene Frage, wie mehr Menschen zur Beteiligung gebracht werden könnten.</p>
<p>Hier zeigte sich ein großes Versäumnis der Veranstalter: liquid feedback bietet mit Projekten wie der <a title="Adhocracy-Wiki" href="http://wiki.liqd.net/Adhocracy">Adhocracy-Software</a> innovative Plattformen zur Bürgerbeteiligung. Zudem kommt es in Trier nicht alle Tage vor, dass man einen Vertreter eines solchen Projekts hören kann. Umso unverständlicher finde ich, warum man die Chance nicht genutzt hat, um zu Beginn der Veranstaltung eine kurze Einführung auf einer Leinwand zu geben – ein Versäumnis, das sich in den vielen Nachfragen zum Thema zeigen sollte.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://jorni.de/2012/05/08/facebook-stadtplanung-social-media-politik/"><img src="http://img.youtube.com/vi/nzfu7ShM_Wo/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<h2>Bürgerbeteiligung in Trier: Mitmachen mal fünfzehn</h2>
<p>Klaus Jensen berichtete von seinen positiven Erfahrungen mit dem <a title="Bürgerhaushalt Trier" href="http://www.buergerhaushalt-trier.de/">Bürgerhaushalt</a>, bei dem 2000 Menschen involviert seien. Insgesamt gebe es 15 Methoden der Bürgerbeteiligung in der Stadt, netzbasierte seien die jüngste Möglichkeit. Jensen begrüßte diese Entwicklung, mahnte jedoch auch, dass man die Bedeutung der Klicks gewichten müsse.</p>
<p>Ministerin Malu Dreyer interessiere sich sehr für die sozialen Medien und sei daher privat auf Facebook vertreten. In der Politik hingegen gebe es noch keine Spielregeln, gerade die sozial schwachen Schichten seien durch Beteiligungsformen schwer zu erreichen.</p>
<p>Bernd Hamm betrachte die neue Debatte um Beteiligungsformen im Netz als „Symptom des Unbehagens über die repräsentative Demokratie“. Er sehe vier Typen von Bürgerbeteiligung:</p>
<ul>
<li>Facebook: schnell, aber auch etwas belanglos</li>
<li>Bürgerbeteiligung über die Verwaltungsreform: von oben inszeniert und daher zum Scheitern verurteilt</li>
<li>Bürgerhaushalt in Trier: spannend, aber schwierig für die Beteiligung – die Stärke dieser Plattform sehe er eher in der Generierung neuer Ideen</li>
<li>erneuerbare Energien: echte Bewegung von unten</li>
</ul>
<p>Natürlich war auch die Lokale Agenda 21 ebenfalls Thema – hier habe Hamm vor allem gelernt, wie wichtig eine kleine Gruppe engagierter Mitglieder ist, die ein Projekt vorantreiben.</p>
<div id="attachment_3304" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/podiumsdiskussion.jpg"><img class="size-large wp-image-3304" title="Teilnehmer der Podiumsdiskussion" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/05/podiumsdiskussion-550x367.jpg" alt="Menschen sitzen auf einem Podium, im Hintergrund SPD-Schilder und ein barockes Gemälde" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Moderiert von Michael Schmitz (links) diskutierten Winfried Thaa, Klaus Jensen, Malu Dreyer, Daniel Reichert und Bernd Hamm (von links) über die Rolle von Facebook in der Stadtplanung – der Herr im Hintergrund hielt sich zurück.</p></div>
<h2>Fragen aus dem Publikum: Denkanstöße und Nachfragen</h2>
<p>In der Fragerunde kamen verschiedene Aspekte zur Sprache – einige davon entfernten sich etwas vom ursprünglichen Thema. Zahlreiche Fragen rief der liquid democracy e.V. auf den Plan. So erläuterte Daniel Reichert, wie die Teilnehmerinnen selbst entscheiden können, wie tief sie in die einzelnen Themen einsteigen, und erklärte, dass die Software im Netz durch visuelle Icons verdeutlicht würde. Generell betonte Reichert, man solle auf Open-Source-Software setzen, statt wirtschaftlich agierenden Unternehmen wie Facebook zu vertrauen.</p>
<p>In den verschiedenen Facetten der Antworten zeigte sich, dass die Frage nach den Vor- und Nachteilen von Anonymität bei Diskussionen und politischen Beteiligungsprozessen nicht einfach zu beantworten ist. Winfried Thaa hob hervor, dass Anonymität die Hemmschwelle für unsachliche Beleidigungen deutlich herabsetze, während Malu Dreyer von ihren positiven Erfahrungen bei Diskussionen im Netz berichtete. Daniel Reichert erklärte das Dilemma von Beteiligung im Netz: Während es ohne Authentifizierung keine Erkenntnisse über die Repräsentativität geben könne, würde eine Authentifizierung eben Anonymität gefährden und somit eine Beteiligungshürde darstellen. Klaus Jensen erzählte, dass man beim Bürgerhaushalt über diese Fragen diskutiert habe – Ergebnis sei, dass Nutzer sich zwar bei den Plattformbetreibern registrieren, nach außen jedoch ihre Anonymität wahren können.</p>
<h2>Bürgerbeteiligung: nicht in allen Bereichen</h2>
<p>Deutlich wurde in der Diskussion auch, dass nicht alle Themen gleichermaßen für eine Bürgerbeteiligung geeignet sind. Gerade die Entscheidung über Haushalte fielen nach Klaus Jensen darunter – eine Beteiligung am Weg hin zu der Entscheidung sei jedoch möglich. Winfried Thaa hob hervor, dass es Grenzen der Politisierbarkeit gebe – vielen Bürgern fehle es an dem notwendigen Wissen, und zahlreiche Entscheidungen würden im Einvernehmen getroffen. Hingegen sei alles, worin man aus guten Gründen verschiedene Ansichten haben könne, als politisch zu betrachten.</p>
<p>Spannende Denkanstöße gab es zu der Frage nach der Politikverdrossenheit. Der Politikwissenschaftler Thaa berichtete von zwei grundsätzlichen Haltungen in der Politikwissenschaft: Während die eine Fraktion Politikverdrossenheit auf ein „zu viel“ von Politik zurückführe, vertrete er gemeinsam mit der zweiten Gruppe die These, dass die Menschen das Gefühl hätten, zu wenig Einfluss nehmen zu können.</p>
<h2>Fazit: schöne Diskussion in altehrwürdigen Räumen</h2>
<p>Insgesamt ist der Trierer SPD eine gute Veranstaltung gelungen, in der viele spannende Aspekte zur Sprache kamen. Schade war insbesondere, dass liquid democracy nicht dem Publikum gezeigt werden konnte – wenn man schon einmal jemanden aus dem Verein vor Ort hat, wäre das eine dankbare Gelegenheit gewesen. So blieb mir das Gefühl, dass die Überlegungen hinter dieser Plattform den Anwesenden zu abstrakt geblieben sind.</p>
<p>Ein schönes Schlusswort, das etwas aus dem Zusammenhang gerissen mir dennoch im Kopf geblieben ist, stammt von Daniel Reichert: „Das Internet ist großartig, weil es vernetzt. Deshalb nutzt Open-Source-Software!“</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: „<a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/ksayer/5614813296/">Facebook&#8217;s Infection</a>“ von Ksayer1, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC BY SA</a>;„<a title="Quelle des Videos" href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=nzfu7ShM_Wo">Was ist Liquid Democracy</a>“ von der BPB, <a title="Lizenz des Videos" href="http://www.youtube.com/t/creative_commons">CC BY</a>, Teilnehmer bei der Podiumsdiskussion von Sabrina Schmitz</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2012/05/08/facebook-stadtplanung-social-media-politik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuentdeckungen im April</title>
		<link>http://jorni.de/2012/04/07/konzerttipps-april-2012/</link>
		<comments>http://jorni.de/2012/04/07/konzerttipps-april-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 13:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[7 Seconds]]></category>
		<category><![CDATA[A Wilhelm Scream]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Flag]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie WInston]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Mangan]]></category>
		<category><![CDATA[Exhaus]]></category>
		<category><![CDATA[I Am Oak]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Nothington]]></category>
		<category><![CDATA[Pete Doherty]]></category>
		<category><![CDATA[Polite Sleeper]]></category>
		<category><![CDATA[Russian Circles]]></category>
		<category><![CDATA[Shigeto]]></category>
		<category><![CDATA[The Toasters]]></category>
		<category><![CDATA[The Twilight Sad]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Gabel]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Wuller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=3172</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem der März bereits einige musikalische Leckerbissen in die Moselregion brachte, geht es im April munter weiter zu. Euer Jornalist hört in die Bands rein, die ihr live erleben könnt. Konzerte im April: Bekanntes und Geheimtipps Der Vollständigkeit halber direkt am Anfang erwähnt: Pete Doherty (9. April, Rockhal), Anti-Flag (15. April, Den Atelier) und The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der März bereits einige <a title="Musikalischer März" href="http://jorni.de/2012/03/14/konzerttipps-trier-maerz-2012/">musikalische Leckerbissen</a> in die Moselregion brachte, geht es im April munter weiter zu. Euer Jornalist hört in die Bands rein, die ihr live erleben könnt.</p>
<p><span id="more-3172"></span></p>
<h2>Konzerte im April: Bekanntes und Geheimtipps</h2>
<p><iframe style="width: 560px; height: 80px;" frameborder="0" height="240" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:user:1121733531:playlist:00o61q1r4Y2HqHhBXZW7Lb" width="320"></iframe></p>
<p>Der Vollständigkeit halber direkt am Anfang erwähnt: <strong>Pete Doherty</strong> (9. April, Rockhal), <strong>Anti-Flag</strong> (15. April, Den Atelier) und <strong>The Toasters</strong> (18. April, Exhaus). Gute Musik, aber ziemlich bekannt und daher nicht im Fokus dieser Entdeckungen.</p>
<div id="attachment_3182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/04/polite-sleeper.jpg"><img class="size-large wp-image-3182" title="Polite Sleeper" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/04/polite-sleeper-550x365.jpg" alt="Zwei Musiker von Polite Sleeper bei einem Konzert" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Heiße Anwärter auf meine persönliche Musik-Entdeckung im April: Polite Sleeper</p></div>
<p>Größte Chancen auf den Titel der musikalischen Live-Entdeckung des Monats haben <strong><a title="Polite Sleeper im Netz" href="http://politesleeper.com/">Polite Sleeper</a></strong>, die am <strong>12. April</strong> in der <strong><a title="Villa Wuller digital" href="http://www.villawuller.de/">Villa Wuller</a></strong> auftreten. Zwei Songs gibt es bei <a title="Polite Sleeper auf Soundcloud" href="http://soundcloud.com/polite-sleeper">Soundcloud zum Download</a>, und die solltet ihr euch unbedingt anhören – ich habe mir direkt danach das Album „<em>Turf</em>“ geshoppt. Das ist schöner Indie-Folk, angeschrägt durch liebevolle rhythmische Elemente wie Handclaps („Weekday Shakes“) und einen sympathischen Lo-Fi-Sound.</p>
<p>Freunden des gepflegten Hardcores möchte ich den <strong>18. April</strong> ans Herz legen, an dem gleich mehrere Bands das <strong>Exhaus</strong> rocken: <strong>A Wilhelm Scream</strong> und <strong>Nothington </strong>–wobei ich letztere eher dem Pop-Punk zuordnen würde. Unterstützt werden sie dabei von den Lokalhelden <strong>A Hurricane&#8217;s Revenge</strong>, deren Punk man in der Region wohl kennen dürfte, wenn man auf Konzerten nicht grundsätzlich erst zur Hauptband kommt.</p>
<p>Experimentierfreudige Zeitgenossinnen möchte ich auf <strong><a title="Webseite von Shigeto" href="http://iamshigeto.com/">Shigeto</a></strong> hinweisen, hinter dem sich der Heim-Elektroniker Zach Saginaw verbirgt und der am <strong>19. April</strong> im <strong>Exit 07</strong> spielt. Auf „<em>Lineage</em>“ (<a title="Larry Fitzmaurice rezensiert Lineage" href="http://pitchfork.com/reviews/albums/16269-lineage/">Review auf Pitchfork</a>) verbindet der Musiker frickelige Elektronik mit nostalgischen Sounds und kreiert so pastoral anmutende Songs. Veröffentlicht übrigens auf Ghostly International, von denen ich hier einmal <a title="Ghostly Essentials Rarities One: Neun Stücke aus der DJ-Kiste" href="http://jorni.de/2010/03/27/ghostly-essentials-rarities-one-neun-stucke-aus-der-dj-kiste/">etwas über eine Compilation</a> hatte.</p>
<h2>Drei Tage Exhaus – und davor Headbangen in der Rockhal</h2>
<p>Richtig rund geht es dann im letzten Monatsdrittel. Against-Me-Frontmann <strong>Tom Gabel</strong> ist am <strong>24. April</strong> solo im <strong>Exhaus</strong> zu Gast und spielt dort Songs von seiner Solo-EP „<em>Heart Burns</em>“. Achtung, Spotify-Nutzer: Spotify hält es (wie auch <a title="Mein Review von Simfy, in dem ich auf die Namensprobleme von Künstlern eingehe" href="http://www.netzpiloten.de/2012/02/20/simfy-streaming-review/">Simfy</a>) offenbar für unmöglich, dass zwei Menschen einen gleichen oder ähnlichen Namen haben könnten, und wirft Tom Gabel munter mit Tom Gäbel in einen Topf.</p>
<div id="attachment_3184" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/04/dan-mangan.jpg"><img class="size-medium wp-image-3184" title="Dan Mangan" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/04/dan-mangan-275x181.jpg" alt="Porträt des Musikers" width="275" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Dan Mangan folkt das Exhaus, und Jorni kreiert ein Verb.</p></div>
<p>Einen Tag später, gleicher Ort: Indie-Folker <strong>Dan Mangan</strong>. Er dürfte den Schwerpunkt auf sein 2011er Album „<em>Oh Fortune</em>“ legen, auf dem er seinen Sound mit Post-Rock-Elementen angereichert hat. Sehr gespannt, wie er das live umsetzen möchte.</p>
<p>Und einen Tag später, der nächste Kracher im Exhaus: <strong>The Twilight Sad</strong>. Zu denen muss ich wohl nicht mehr viele Worte verlieren – sie gehören mit Sicherheit zu den bekanntesten Bands in diesem Monat. Bei dem gefühlvollen Indie-Rock könnt ihr ein ganzes Konzert lang nach Herzenslust melancholisch auf eure Schuhe schauen. Da könnte man sich doch glatt für drei Tage im Exhaus einquartieren.</p>
<p>Wen es eher in das benachbarte Großherzogtum zieht, könnte am <strong>23. März</strong> in der <strong>Rockhal</strong> den instrumentellen Post-Metalern <strong>Russian Circles</strong> lauschen. Deren Songs ufern gerne einmal zu mäandernden Feedback-Schleifen aus. <em>Headbanging deluxe</em>. Erwähnen möchte ich auch noch <strong>Charlie Winston</strong> (25. April, Folk-Pop) und <strong><a title="I Am Oak im Netz" href="http://iamoak.com/">I am Oak</a></strong> (26. April, sanfter Akustik-Pop aus Utrecht), auch wenn mich beide nicht wirklich berührt haben.</p>
<p>Mit Klassikern geht es dann weiter: Die <strong>7 Seconds</strong> bringen ihren Hardcore am <strong>2. Mai</strong> ins <strong>Exhaus</strong>. Der kann ruhigen Gewissens als stilprägend betrachtet werden und dürfte auch heute noch spannend zu erleben sein. Das ist zwar schon im Mai, soll aber trotzdem schon hier behandelt werden: Ich brauche meistens ein paar Tage, um ausreichend in die Künstler reinhören zu können, die für Konzerte in die Region kommen.</p>
<h2>Kleines Gimmick für euch: Reinhören auf Spotify</h2>
<p>Ein kleiner Service, falls ihr <a title="Webseite von Spotify" href="http://www.spotify.com/de/">Spotify</a> nutzt: Ich habe eine <a title="Playlist für April 2012" href="http://open.spotify.com/user/1121733531/playlist/00o61q1r4Y2HqHhBXZW7Lb">kleine Playlists mit Songs einiger der hier besprochenen Bands</a> zusammengestellt, natürlich handverlesen. Spotify könnt ihr mit einem Facebook-Konto nutzen, es gibt auch einen kostenlosen werbefinanzierte Version.</p>
<p>Das war es mit meinen Konzerttipps für diesen Monat. Habe ich etwas Wichtiges übersehen? Dann gerne in die Kommentare damit! Ansonsten: Bleibt neugierig.</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: „<a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/davnull/6015222770/">polite sleeper (7)</a>“ von David Murobi, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC BY NC SA</a>; „<a title="Bildquelle bei der englischen Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dan_Mangan">Dan Mangan</a>“ von Catriona Sunshine, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY SA</a></p>
<p><strong>Update 11. April 2012</strong>: Zu schön – Spotify erlaubt es nun, den Player direkt per iFrame einzubauen. Da steht der musikalischen Unterhaltung beim Lesen nichts mehr im Wege.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2012/04/07/konzerttipps-april-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Musikalischer März</title>
		<link>http://jorni.de/2012/03/14/konzerttipps-trier-maerz-2012/</link>
		<comments>http://jorni.de/2012/03/14/konzerttipps-trier-maerz-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 08:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Des Ark]]></category>
		<category><![CDATA[Exhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Marcin Wasilewski]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Pianos Become the Teeth]]></category>
		<category><![CDATA[Sissters]]></category>
		<category><![CDATA[Soko]]></category>
		<category><![CDATA[War From A Harlots Mouth]]></category>
		<category><![CDATA[Youn Sun Nah]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=3002</guid>
		<description><![CDATA[Ein Drittel des März ist nun bereits vorbei, doch noch immer warten einige musikalische Leckerbissen auf die Treverer. Wer von weiter weg kommt, darf das hier getrost überspringen – der Fokus liegt auf Konzerte in meiner Heimatregion. Wer trotzdem weiterliest, auf den warten dennoch einige Entdeckungen. Der musikalische März: Indie, Jazz und Metalcore Der März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Drittel des März ist nun bereits vorbei, doch noch immer warten einige musikalische Leckerbissen auf die Treverer. Wer von weiter weg kommt, darf das hier getrost überspringen – der Fokus liegt auf Konzerte in meiner Heimatregion. Wer trotzdem weiterliest, auf den warten dennoch einige Entdeckungen.</p>
<p><span id="more-3002"></span></p>
<h2>Der musikalische März: Indie, Jazz und Metalcore</h2>
<p>Der März lockt eine Reihe bemerkenswerter Künstlerinnen in die Moselgegend. Spannend dürfte das Konzert von <strong><a title="Des Ark im Web" href="http://desark.org/">Des Ark</a></strong> (Lovitt Records) werden – <strong>19. März 2012</strong> im <strong>Exhaus</strong>, Im schnuckeligen kleinen Exil dürfte es bei ihrem sanften Indie-Rock ganz schön kuschelig werden. Zu hören gibt es das 2011er <a title="aktuelles Album von Des Ark im Stream und Download" href="http://lovitt.bandcamp.com/album/dont-rock-the-boat-sink-the-f-cker">Album „<em>Don&#8217;t Rock the Boat, Sink the Fucker</em>“</a> drüben auf Bandcamp, „Which One Of You Assholes Ate Christmas“ spielte sie auf der pinken Couch von <a title="If You Make It: viele Band-Neuentdeckungen warten auf euch" href="http://www.ifyoumakeit.com/">ifyoumakeit</a> (unter <a title="Lizenz des Videos" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC BY</a>), und im Vorprogramm warten <a title="Sissters-Songs auf Bandcamp" href="http://sissters.bandcamp.com/">Sissters</a>.</p>
<p><a href="http://jorni.de/2012/03/14/konzerttipps-trier-maerz-2012/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Zu <strong>Soko</strong> dürfte ich mittlerweile wenig sagen müssen – sie hat mich seit „I Will Never Love You More“ auf ihrer Seite. Die Französin macht nicht nur gute Musik, sondern ist außerdem noch Französin, was für den frankophilen Jorni natürlich immer positiv ist. Das Debüt „<em>I Thought I Was An Alien</em>“ ist frisch veröffentlicht, und am <strong>16. März</strong> spielt sie es für wenig Geld in der <a title="Rockhal-Webseite" href="http://rockhal.lu/">Rockhal</a>. Was zu hören gibt es auf <a title="Soko auf MySpace" href="http://www.myspace.com/mysoko">MySpace</a> (es gibt MySpace also noch).</p>
<div id="attachment_3031" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/03/akustikgitarre.jpg"><img class="size-large wp-image-3031" title="Akustikgitarre" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/03/akustikgitarre-550x367.jpg" alt="Nahaufnahme einer akustischen Gitarre" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gitarre ist ein ständiger musikalischer Begleiter im März.</p></div>
<p>Einen Tag früher, dafür in der Trierischen <a title="Tufa-Webseite" href="http://tufa-trier.de/">Tufa</a>, könntet ihr euch Jazz mit <strong>Youn Sun Nah</strong> anhören, begleitet von Ulf Wakenius an der Gitarre. Mit ihm hat sie schon auf ihrem Debüt „<em>Same Girl</em>“ zusammengearbeitet. Bisher ist es mir recht schwer gefallen, zu ihrer Musik einen Zugang zu finden – zu poppig erscheinen mir viele ihrer Stücke. Eine schöne Stimme hat die Dame jedoch, und vielleicht ist das ja was für euch – prüfen könnt ihr das mit dem <a title="Youn Sun Nah im Netz" href="http://www.younsunnah.com/">Mikro-Player in der Ecke auf ihrer offiziellen Webseite</a>.</p>
<div id="attachment_3043" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/03/marcin-wasilewski.jpg"><img class="size-medium wp-image-3043" title="Marcin Wasilewski" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2012/03/marcin-wasilewski-250x300.jpg" alt="Porträt des polnischen Jazzmusikers" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einen jazzigen Sonntag-Abend verspricht Marcin Wasilewski am 18. März 2012 im Casino am Kornmarkt.</p></div>
<p>Spontan besser gefallen hat mir das <strong><a title="Hörbeispiele vom Marcin Wasilewski Trio auf MySpace" href="http://www.myspace.com/marcinwasilewskitrio">Marcin Wasilewski Trio</a></strong>, das mit gefühlvollen instrumentellen Stücken aufwartet. Zu hören am <strong>18. März</strong> im Casino am Kornmarkt, das mit seinen gemütlichen Sesseln ja sowieso ein angenehmer Ort für Jazz ist.</p>
<p>Freunden der härteren Gangart möchte ich „<strong>Pianos Become the Teeth</strong>“ ans Herz legen, die auf „<em><a title="Album im Stream auf Bandcamp" href="http://topshelfrecords.bandcamp.com/album/the-lack-long-after">The Lack Long After</a></em>“ derben Post-Hardcore und Screamo mit vielen melodischen Elementen zu Gehör bringen. Noch derber wird es bei <strong><a title="Offizielle Webseite der Band" href="http://wfahm.com/">War From A Harlots Mouth</a></strong> zugehen, die am <strong>28. März</strong> das Exhaus rocken werden. Mit dabei sind eine <a title="Exhaus-Post über das Konzert" href="http://exhaus.de/2012/03/28/war-from-a-harlots-mouth-mrz-28-2012/">ganze Reihe weiterer hörenswerter Bands</a> aus den Bereichen Metalcore und Death Metal.</p>
<p>Das war es erst einmal mit meinen musikalischen Empfehlungen für den März – und mit meinem Experiment: Lokale Themen waren bisher eher am Rande hier zu lesen, aber da ich mich gerne mit Bands beschäftige, die ich direkt vor Ort erleben könnte, sollt ihr auch etwas davon haben. Schreibt oder erzählt mir gerne, was ihr davon haltet: Wollt ihr mehr über Musikempfehlungen lesen, die auf eure Ohren vor Ort warten?</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: „<a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/doug88888/4542297929/">Music Guitar</a>“ von @Doug88888, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">CC BY NC</a>, „<a title="Bildquelle bei der deutschen Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcin_Wasilewski_(Musiker)">IV Krakowska Jesieñ Jazzowa</a>“ von Wojciech Migda, <a title="Lizenz des Bilds" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY SA</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2012/03/14/konzerttipps-trier-maerz-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Media – Herausforderung und Chance für PR</title>
		<link>http://jorni.de/2011/11/02/medianetz-2011-social-media-%e2%80%93-herausforderung-und-chance-fur-pr/</link>
		<comments>http://jorni.de/2011/11/02/medianetz-2011-social-media-%e2%80%93-herausforderung-und-chance-fur-pr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Amelie Duckwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[David Schommer]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Eckhardt]]></category>
		<category><![CDATA[medianetz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=2561</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag (29. Oktober 2011) luden unser Verein medianetz Trier e.V. und die Medienwissenschaft der Universität Trier zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des Social Web“. Was bedeutet das Social Web für die Öffentlichkeitsarbeit? Drei ehemalige Trierer Mewis waren zur von Daniel Reichard moderierten Runde angetreten: Dr. Amelie Duckwitz von der Werbewelt, David [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-2586" title="Podiumsdiskussion am Tag der Medienwissenschaft" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/11/20111029-_tag-der-medienwissenschaft-–-022.jpg" alt="Moderator präsentiert Film, Teilnehmer sehen zu" width="580" height="405" /><p class="wp-caption-text">Beeindruckende Zahlen: Amelie Duckwitz, Martin Eckhardt, David Schommer und Daniel Reichard bei der Podiumsdiskussion (Foto: Sabrina Schmitz)</p></div>
<p>Am vergangenen Samstag (29. Oktober 2011) luden unser Verein <a title="Informationen zum Verein" href="http://medianetz-trier.de">medianetz Trier</a> e.V. und die Medienwissenschaft der Universität Trier zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des Social Web“. Was bedeutet das Social Web für die Öffentlichkeitsarbeit?<span id="more-2561"></span></p>
<p>Drei ehemalige Trierer Mewis waren zur von Daniel Reichard moderierten Runde angetreten: Dr. Amelie Duckwitz von der <a title="Website der Werbewelt" href="http://www.werbewelt.de/">Werbewelt</a>, David Schommer von der <a title="Website von Audi" href="http://audi.de">Audi AG </a>sowie Martin Eckhardt von <a title="Website von KetchumPleon" href="http://www.ketchum.de/de">KetchumPleon</a>. Nach einer <a title="Film zur Einstimmung" href="http://vimeo.com/5846105">filmischen Einstimmung</a> und einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch sogleich ans Eingemachte.</p>
<p>Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von Social Media sei, so Martin Eckhardt, durch „diversifizierte Kanäle“ und einem „ungewohnten Rückkanal“ geprägt, der Angst vor einem <a title="mspr0 über den Kontrollverlust" href="http://www.ctrl-verlust.net/glossar/kontrollverlust/">Kontrollverlust</a> machen kann. Dabei übernehmen Nutzer die Rolle von Meinungsführern, die früher traditionellen Medien vorbehalten war. Ein Beispiel dafür sei der aufstrebende <a title="Eigenwerbung: mein Beitrag über Social Commerce bei den Netzpiloten" href="http://www.netzpiloten.de/2010/05/19/von-ebay-zu-dawanda-was-ist-social-commerce/">Social Commerce</a>.</p>
<h2>Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten des Mitmachnetzes: Wege der Einflussnahme</h2>
<p>Amelie Duckwitz brachte eines der wichtigsten Argumente für eine Teilnahme an Social Media auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>„Über euch wird im Netz so oder so gesprochen. Über Social Media habt ihr die Möglichkeit, in die Diskussion einzugreifen.“</p></blockquote>
<p>Wenn aber Public Relations (PR) im Social Web stattfinden soll, seien einige Herausforderungen anzunehmen. So solle man nicht mehr zwischen den Kanälen trennen und Social Media in medienspezifischer Weise mitdenken. An konkreten Vorschlägen wurden im Laufe der Diskussion folgende Punkte entwickelt:</p>
<ul>
<li><strong>„One face to the customer“</strong>: Amelie Duckwitz wies darauf hin, dass für den Kunden, der ein Unternehmen von außen beobachtet, das Unternehmen als Einheit wahrgenommen wird und nicht als in unterschiedliche Abteilungen gegliedert. Das bedeutet, dass er eine einheitliche und vor allem widerspruchsfreie Kommunikation erwartet.</li>
<li><strong>„Content rules“:</strong> Martin Eckhardt hob hervor, dass „das Netz über Inhalte funktioniert“ – demnach müsse auch die PR-Kommunikation Inhalte haben. Amelie Duckwitz forderte hier insbesondere Kontinuität – gerade damit hätten jedoch zahlreiche Unternehmen Schwierigkeiten, weil sie sich nicht in die Rolle der NutzerInnen hineinversetzen können und ihre Inhalte für uninteressant hielten. Als rege nachgefragte Content-Arten regte sie Blicke hinter die Kulissen an sowie die Möglichkeit für die NutzerInnen, sich im Rahmen des <a title="Ein wenig Eigenwerbung: mein Beitrag zu Crowdsourcing für t3n" href="http://t3n.de/magazin/crowdsourcing-weisheit-vielen-besseren-losungen-macher-224667/">Crowdsourcing</a> selbst einzubringen.</li>
<li><strong>„News is a river“</strong>: David Schommer regte an, sich darüber Gedanken zu machen, wie man sich als Unternehmen „in den bestehenden Meinungsfluss einbringen“ könne.</li>
</ul>
<h2>Evaluation von Social Media: qualitative Verfahren sind unerlässlich</h2>
<div id="attachment_2587" class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-2587" title="Logo medianetz Trier e.V." src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/11/medianetz-logo.jpg" alt="" width="275" height="196" /><p class="wp-caption-text">medianetz Trier organisiert Veranstaltungen von und für die Trierer Mewis</p></div>
<p>Die Komplexität von Social Media und die Vielzahl der Kanäle bewirke – darin herrschte unter den Diskussionsteilnehmern weitgehend Einigkeit – spezielle Evaluationsverfahren. Eine Vollerhebung sei unmöglich, und generell sei bei quantitativen Tools Vorsicht geboten. Diese solle man „als einen Baustein sehen“ (Amelie Duckwitz), um etwa die Zahl der Fans und Retweets zu messen, jedoch seien qualitative Auswertungen unerlässlich. David Schommer erwähnte hier die Methode der Inhaltsanalyse, die zwar einen erheblichen Aufwand darstelle, aber gute Erkenntnisse über Konsens und Tonalität der Diskussion zulasse. Bei der Analyse sei es unerlässlich, sich auf die wichtigen Aspekte zu konzentrieren – oft genüge sie nicht wissenschaftlichen Kriterien, sondern basiert auf konkreten Einschätzungen der Experten. „Mit dem daraus resultierenden Halbwissen muss man leben“, betonte Martin Eckhardt und erteilte so endgültig der Social-Media-Vollerhebung eine Absage.</p>
<h2>Social Media PR als Berufsziel: Spaß am Netzwerken</h2>
<p>Wie es sich für eine berufsvorbereitende Veranstaltung gehört, hatten die Diskussionsteilnehmer eine Reihe von Ratschlägen für angehende PRlerInnen. Amelie Duckwitz regte ein breites Wissen über Netzwerkkommunikation, Journalismus und Medienstrukturen im Allgemeinen an. Wichtig sei zudem, Social Media aktiv zu nutzen und eine große Lust an Kommunikation. Martin Eckhardt beantwortete die Frage, was ihm sein Studium für die Arbeit gebracht habe, mit der Fähigkeit, sich schnell und gründlich in ein Thema einarbeiten zu können und Themen zu selektieren. Dieser „Blick fürs Wesentliche“ ist auch für David Schommer ein kritisches Instrument, um in der Vielzahl der Social Media Orientierung zu finden.</p>
<div id="attachment_2590" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><img class="size-full wp-image-2590" title="Chat Bubble" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/11/chat-bubble.jpg" alt="Sprechblase aus Symbolen verschiedener Web-2.0-Dienste" width="590" height="369" /><p class="wp-caption-text">Wer im Social Web mitreden möchte, sollte sich auch privat damit auseinander setzen (Bild: „Chat Bubble“ von Kathleen Donovan, CC BY SA)</p></div>
<p>Zu bedenken sei jedoch auch die große Flexibilität, die der Beruf verlange. So müsse man nach David Schommer 24/7 erreichbar sein, um im Krisenfall reagieren zu können – außerhalb dieser Krisenkommunikation gebe es jedoch auch übliche Arbeitszeiten, wie Martin Eckhardt am Beispiel des Twitterkanals <a title="Telekom_hilft auf Twitter" href="http://twitter.com/telekom_hilft">telekom_hilft</a> erläuterte, der täglich um 17 Uhr seine Arbeit beende.</p>
<h2>Datenschutz und Abhängigkeit von Facebook: ein Generationenproblem?</h2>
<p>Im Anschluss der Veranstaltung gab es wie gewohnt die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei ging es um Datenschutz und die damit verbundenen Vorbehalte. Amelie Duckwitz erläuterte die Wichtigkeit von Daten für eine sinnvolle Analyse und betonte die Bedeutung von Beratung und der Beachtung der Richtlinien des Anbieters. David Schommer wies auf die Trennung von öffentlichen und privaten Daten hin – Monitoring höre immer dort auf, wo private Daten der NutzerInnen betroffen seien. Martin Eckhardt bezeichnete die Datenschutz-Problematik als Generationenproblem – eine These, die mich angesichts von Kruses Untersuchungen unter den Schlagworten der <em>digital residents</em> und der <em>digital immigrants </em>sowie der so unterschiedlichen Ansätze von Datenschutzfreunden wie <a title="Blog Netzpolitik" href="http://netzpolitik.org">netzpolitik</a> oder dem <a title="Chaos Computer Club im Netz" href="http://www.ccc.de/">Chaos Computer Club</a> und der <a title="Blog der Spackeria" href="http://blog.spackeria.org/">datenschutzkritischen Spackeria</a> nicht überzeugt.</p>
<p>Wer Peter Kruses Vortrag bei der re:publica 2010 noch nicht gesehen haben sollte, hier ist er:</p>
<p><a href="http://jorni.de/2011/11/02/medianetz-2011-social-media-%e2%80%93-herausforderung-und-chance-fur-pr/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: Sabrina Schmitz; „<a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/kdonovan_gaddy/4314364949/">Chat Bubble</a>“ von Kathleen Donovan, <a title="Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC BY SA</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2011/11/02/medianetz-2011-social-media-%e2%80%93-herausforderung-und-chance-fur-pr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grasscut und Andreya Triana: Ninjatune-Abend in der Kulturfabrik</title>
		<link>http://jorni.de/2011/01/26/grasscut-und-andreya-triana-ninjatune-abend-in-der-kulturfabrik/</link>
		<comments>http://jorni.de/2011/01/26/grasscut-und-andreya-triana-ninjatune-abend-in-der-kulturfabrik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 12:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Andreya Triana]]></category>
		<category><![CDATA[Esch-sur-Alzette]]></category>
		<category><![CDATA[Grasscut]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ninjatune]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=2243</guid>
		<description><![CDATA[Kommenden Samstag (29. Januar) gibt es in der Kulturfabrik in Luxemburg ein ungewöhnliches Event: Bei der „Soirée Ninjatune“ treten mit Grasscut und Andreya Triana zwei junge Acts von dem bekannten Label auf. Ich habe mir mal angehört, was euch erwartet. Grasscut: Kopfkino aus elektronischer Musik Das erste, was mir beim Hören von Grasscuts Debüt „1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2254" title="grasscutunionchapel_by_rosie_reed_gold2010" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/grasscutunionchapel_by_rosie_reed_gold2010.jpg" alt="" width="550" height="362" /><p class="wp-caption-text">Grasscut 2010 bei ihrem Auftritt in der Union Chapel (Foto von Rosie Reed): Cinematographie ohne Bilder?</p></div>
<p>Kommenden Samstag (29. Januar) gibt es in der <a title="Homepage der Kulturfabrik" href="http://www.kulturfabrik.lu/">Kulturfabrik</a> in Luxemburg ein ungewöhnliches Event: Bei der „Soirée Ninjatune“ treten mit Grasscut und Andreya Triana zwei junge Acts von dem bekannten Label auf. Ich habe mir mal angehört, was euch erwartet.</p>
<p><span id="more-2243"></span></p>
<h2>Grasscut: Kopfkino aus elektronischer Musik</h2>
<div id="attachment_2255" class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-2255" title="grasscut_albumcover" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/grasscut_albumcover.jpg" alt="" width="275" height="275" /><p class="wp-caption-text">Album-Artwork von Grasscuts „1 Inch / 1/2 Mile“</p></div>
<p>Das erste, was mir beim Hören von Grasscuts Debüt „<em>1 Inch / ½ Mile</em>“ einfiel: „Storytelling in Electro.“ Das ist auch gar nicht so falsch, denn Songwriter Andrew Phillips hat tatsächlich als <a title="Kompositionen von Andrew Phillips" href="http://unitedagents.co.uk/film/andrew-phillips/">Filmkomponist</a> rund 100 Scores geschrieben. Gemeinsam mit Marcus O&#8217;Dair an Keyboards und Kontrabass gelingt ihm auf seiner Platte eine große musikalische Vielfalt. Mit großem Gespür für musikalische Texturen weben die beiden Briten ihre Songs, die doch eher wie Scores wirken.</p>
<p>Denn es sind die cinematographischen Elemente, die dem Album ihre Höhepunkte verleihen: „The Tin Man“ geht nach einem ruhigen Intro in eine Melange von Klängen über, aus der eine Stimme wie aus einem 20er-Jahre-Aufnahmegerät heraussticht. „In Her Pride“ ist Filmmusik par excellence, mit Schallplattenknistern, Streichern und einem viktorianischen Sänger. Demgegenüber fallen die weniger cineastischen Stücke etwas ab: „High Down“ mit seinem bedrohlichen Fiepen, schön verzerrten Drums und den stetigen Gegensätzen von laut und leise. „Old Machines“ hat einen hopsigen Beat, erreicht dann jedoch durch seine repetitiven Aufbau eine gewisse Intensität. „Muppet“ zerfällt etwas in seine Einzelteile: verstörend-zerschredderte Beats und ein atmosphärischer Chor.</p>
<p>Ein bisschen leidet das Album jedoch unter dieser Vielfalt. Es fehlt der Spannungsbogen, der die Stücke zusammenhält, und es fehlen die Deutungen, die sich dem Hörer anbieten und ihm Orientierung geben. Worum geht es auf „<em>1 Inch / ½ Mile</em>“? In den Momenten, in denen ich mir diese Frage stellt, wünsche ich mir die visuelle Komponente. Denn Antworten geben die Songs mir selten: Die Lyrics werden zu einem weiteren Instrument, das sich nahtlos in die Arrangements einfügt, ohne dass man großartig auf den Inhalt der Worte achten würde. Das dürfte auch daran liegen, dass Grasscut in vielen Songs auf atmosphärische Samples setzen, deren inhaltliche Bedeutung im Verborgenen liegt – „The Tin Man“ und „In Her Pride“ wurden schon genannt, doch es gibt weitere Beispiele, wie das wunderschöne, warmherzige „1946“ mit Aufnahmen einer Frau, die von der Nachkriegszeit erzählt, bevor dramatische Streicher einsetzen. Bei Songs wie diesen dürfte eine Visualisierung dem Hörer helfen, die Songs einzuordnen.</p>
<p>Nun ist ein Live-Konzert aber immer ein anderes Erlebnis als eine Platte – und nachdem ich vor ein paar Wochen Zeuge der ausgefallenen Licht-Show der Chemical Brothers werden durfte, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Grasscut die Gunst der Live-Stunde nutzen und ihre Soundmalereien mit Lichtmalereien oder Videosequenzen unterlegen. Es wird ihnen gut tun.</p>
<h2>Andreya Triana: Chilliger Jazz-Pop mit Club-Anleihen</h2>
<div id="attachment_2256" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-2256" title="andreyaalbum" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/andreyaalbum.jpg" alt="" width="275" height="275" /><p class="wp-caption-text">Album-Artwork von „Lost Where I Belong“ von Andreya Triana</p></div>
<p>Licht- und Video-Effekte dürften bei Andreya Triana, dem anderen Ninjatune-Gast des Abends, jedoch nur am Rande eine Rolle spielen. Denn Andreaya Trianas Musik wird ganz von ihrer warmen, souligen Stimme getragen. Triana, schon länger bekannt durch ihre Kollaborationen mit Elektro-Künstlern wie <a title="englische Wikipedia über Flying Lotus" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flying_Lotus">Flying Lotus</a>, hat auf ihrem ersten Album „<em>Lost Where I Belong</em>“ auf die Dienste von Downtempo-DJ und Produzent <a title="englische Wikipedia über Bonobo" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bonobo_(musician)">Bonobo</a> zurückgegriffen. Das hört man bei gelegentlichen Referenzen an die chilligen Clubstile. Etwa beim Plattenknistern am Beginn von „Lost Where I Belong“. Oder bei den jazzigen TripHop-Anklänge auf der ersten Single „A Town Called Obsolete“, auf der Triana einen drängenden Refrain mit einer in die Kopfstimme kippender Strophe kombiniert. Doch darf der Song nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Andreya Triana und Bonobo auf dem Album vorwiegend um Reduzierung geht – Songs und Klänge werden zurückgeschraubt auf die Wurzeln von Trianas Musik.</p>
<p>Und so ist es vor allem jazziger Pop, den man zu hören bekommt – doch wesentlich bitterer, als es die erfolgreichen Kolleginnen vorgemacht haben. „Darker Than Blue“ ist, was der Titel verspricht – ein trauriger Song mit einem bittersüßen Pfeifen, der dann im schönen „Daydreamers“ vollends in die Depression versinkt: Trianas warme Stimme über einer von gestrichenem Jazz-Schlagzeug getragenen Schwärze. Über „Far Closer“ schrieb <a title="Nick Neyland rezensiert Trianas Album" href="http://drownedinsound.com/releases/15605/reviews/4140776">Nick Neyland</a> so treffend, es sei ein „Motown-Swing in halbem Tempo“. Mit „X“ hat sich Triana einen Höhepunkt für den Schluss aufgehoben, auf dem sie über einer gezupften Folk-Gitarre und sehnenden Streichern singt – schmerzend.</p>
<div id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2257" title="ANDREYAHERS" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2011/01/ANDREYAHERS.jpg" alt="" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Andreya Triana: Künstlerin auf der Suche nach ihren musikalischen Wurzeln – und ihrer eigenen Stimme (Foto von Nicholas Pelliott).</p></div>
<p>Bei all dem Jazz-Pop wünsche ich mir jedoch ein wenig mehr Profil von Andreya Triana. Mit ihrer schönen Stimme hat sie das Zeug zu einer großen Sängerin, doch fehlt mir etwas Unverwechselbares in ihrer Musik, etwas, das durch und durch Andreya Triana ist, das den Sepia-Tönen (wie <a title="BBC: ein wenig zu viel Sepia" href="http://www.bbc.co.uk/music/reviews/v9nv">Paul Clarke für die BBC schreibt</a>) ein bisschen Kontrast verleihen könnte. Mit Bonobo dürfte sie den richtigen Produzenten gefunden haben, der sich selbst in den Dienst des Songs stellt. Und vielleicht ist es etwas zu viel verlangt, dass diese Zusammenarbeit auf allen Songs so gut funktionieren soll wie auf „A Town Called Obsolete“, „Daydreamers“ oder „X“.</p>
<p>Doch trotz der genannten Kritikpunkte haben mich beide Alben überrascht und mir viele schöne Hörerlebnisse beschert – Grasscut und Andreya Triana sind Künstler, die ich im Auge behalten werden. Wenn auch nicht kommenden Samstag, wo ich anderweitig verplant bin. Trotzdem möchte ich euch das Konzert ans Herz legen – und für 22 Euro ist es auch noch äußerst günstig.</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: Alle Bilder wurden mir freundlicher Weise von Ninjatune zur Verfügung gestellt – sie sind daher explizit von der CC-Lizenz des Textes ausgenommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2011/01/26/grasscut-und-andreya-triana-ninjatune-abend-in-der-kulturfabrik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frohe Weihnachten euch allen!</title>
		<link>http://jorni.de/2010/12/24/frohe-weihnachten-euch-allen/</link>
		<comments>http://jorni.de/2010/12/24/frohe-weihnachten-euch-allen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 12:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Film]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=2129</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2130" title="Kerzen" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2010/12/kerzen.jpg" alt="" width="550" height="550" /><p class="wp-caption-text">Kerzenmeer beim Fête de Lumière in Lyon, 2007 – aber auch heute noch als Weihnachtsgruß nutzbar.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2010/12/24/frohe-weihnachten-euch-allen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fototage Trier: Entdeckungen, Inspirationen und Ortswechsel</title>
		<link>http://jorni.de/2010/11/14/fototage-trier-entdeckungen-inspirationen-und-ortswechsel/</link>
		<comments>http://jorni.de/2010/11/14/fototage-trier-entdeckungen-inspirationen-und-ortswechsel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 20:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie & Film]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fototage Trier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=1855</guid>
		<description><![CDATA[Magisterarbeitsbedingt war es in den letzten Monaten etwas ruhig in meinem Blog. Nachdem das Teil nun jedoch geruhsam auf den Schreibtischen meiner Prüfer weilt, habe ich endlich wieder Zeit, mich anderen Dingen zu widmen. Guter Startpunkt dafür: Seit Freitagabend finden in Trier die ersten Fototage statt, organisiert vom Kulturverein Bild und Kunst, konzipiert von Christoph [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magisterarbeitsbedingt war es in den letzten Monaten etwas ruhig in meinem Blog. Nachdem das Teil nun jedoch geruhsam auf den Schreibtischen meiner Prüfer weilt, habe ich endlich wieder Zeit, mich anderen Dingen zu widmen. Guter Startpunkt dafür: Seit Freitagabend finden in Trier die <a title="Homepage der Fototage" href="http://www.fototagetrier.de/">ersten Fototage</a> statt, organisiert vom <a title="Homepage des Kulturverein Bild und Kunst" href="http://www.kbk-trier.de/">Kulturverein Bild und Kunst</a>, konzipiert von Christoph Tannert. Bis zum 12. Dezember werden an vier Ausstellungsorten (Stadtmuseum Simeonstift, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Viehmarktthermen und Frankenturm) Werke verschiedener Künstler präsentiert, als Ausstellungskatalog dient eine Sonderausgabe der geschätzten Zeitschrift <a title="Homepage von dienacht" href="http://www.dienacht-magazine.com/">dienacht</a>. Heute war ich auf Tour und habe mir alle Ausstellungen angeschaut. Es ist eine vielseitige Ausstellung geworden, die unter dem Motto „LEBEN elementar“ ein großes Spektrum der Fotografie abdeckt – dabei jedoch in meinen Augen an der Zersplitterung in vier Orte leidet.</p>
<p><span id="more-1855"></span></p>
<h2>Eindrücke der Ausstellungen: Fotografische Vielfalt</h2>
<p>Es fällt mir schwer, die Vielzahl von Eindrücke und Inspirationen zu sammeln, die mir der Besuch der Ausstellungen gebracht hat. Und doch sind mir einige Arbeiten besonders im Kopf geblieben. Dazu zählen die vielen dokumentarischen Werke, die durch den unaufdringlichen Blick der Kamera auf Aspekte des Lebens hinweisen, die sonst gerne vergessen werden. Etwa im Fall von <a title="Flickr-Profil von Bárbara Wagner" href="http://www.flickr.com/photos/barbarawagner/">Bárbara Wagner</a> (Viehmarktthermen) mit ihrer Serie „<a title="Bilder aus der Serie Brasilia Teimosa" href="http://www.flickr.com/photos/barbarawagner/sets/72157608390006874/">Brasília Teimosa</a>“. Wie sie das bunte Leben am Badestrand der brasilianischen Hafenstadt Recife ablichtet, das lässt mich an die Aufnahmen von <a title="Homepage von Martin Parr" href="http://www.martinparr.com/">Martin Parr</a> denken. Es ist eine süße Ironie, die aus den Bildern spricht, die davon erzählen, wie Verhaltensweisen von Mittelklasse-Badegästen von der sozial schwachen Bevölkerung aus den Favelas aufgegriffen werden. Beeindruckt hat mich auch die Serie „A Life“ von <a title="Homepage von Knut Wolfgang Maron" href="http://www.knut-maron.de/">Knut Wolfgang Maron</a> (Stadtmuseum Simeonstift). Der Künstler begleitete und fotografierte seine kranke Mutter. Entstanden sind dabei tieftraurige Bilder, aus denen Mitgefühl spricht – zugleich jedoch schafft er eine große Würde, wenn er verschiedene Gegenstände aus ihrem Haushalb ablichtet, die sonst keine Beachtung finden würden.</p>
<p>Thematisch aufgegriffen werden auch die unterschiedlichen fotografischen Technologien und Ästhetiken. Da sind die Camera-Obscura-Aufnahmen von <a title="Homepage von Luzia Simons" href="http://www.luziasimons.de/">Luzia Simons</a> (Stadtmuseum Simeonstift). In düsteren, körnigen Aufnahmen schält sich darin das Motiv aus der Dunkelheit, als würde man durch ein Schlüsselloch einen Blick auf etwas erhaschen, das oft genug nicht eindeutig zu erkennen ist. Oder die Schwarz-Weiß-Arbeiten von Vadim Gushchin (Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum), in denen er alltägliche Gegenstände – ein Stück Brot, ein Paar Schuhe, ein verschnürtes Päckchen – ablichtet und durch starke Kontraste den Blick auf deren Oberflächenstruktur lenkt – so als würde man sie zum ersten Mal entdecken. Lehrsam auch zwei Aufnahmen von <a title="Homepage von Rossella Biscotti" href="http://www.rossellabiscotti.com/">Rossella Biscotti</a> und <a title="Homepage von Kevin Van Braak" href="http://www.kevinvanbraak.com/">Kevin Van Braak</a> (Stadtmuseum Simeonstift), in denen sie eine <a title="Aufnahme" href="http://www.kevinvanbraak.com/ctr/site/projectitem.php?id=64">Treppe farbig und schwarz-weiß</a> präsentieren und somit dem Zuschauer vor Augen führen, wie stark diese Elemente die Wahrnehmung verändern können.</p>
<p>Im Kopf geblieben sind mir zudem die digitalen Arbeiten, etwa von <a title="Homepage von Edith Maybin" href="http://www.edithmaybin.com/">Edith Maybin</a> (Stadtmuseum Simeonstift). In der ausgestellten Serie „<a title="Bilder aus der Serie The Tenby Document" href="http://www.edithmaybin.com/4ten1.html">The Tenby Document</a>“ fotografiert sich die Künstlerin gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Tochter und lässt ihre Körper digital miteinander verschmelzen. Es sind rätselhafte, verstörende Bilder, die daraus entstehen. Oder die <a title="Bilder aus der Serie Chimères" href="http://www.evalauterlein.net/chimeres/index.html">Chimären</a> von <a title="Homepage von Eva Lauterlein" href="http://www.evalauterlein.net/">Eva Lauterlein</a> (Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum): leere Portraits junger Menschen, entstanden aus der Kombination verschiedener Aufnahmen. Die steife Haltung, der abwesende Blick, der am Zuschauer vorbeigeht (aber wohin?) – und dann diese schwer fassbaren, beunruhigenden Gesichter: Was stimmt an ihnen nicht? Die Proportionen? Die Unförmigkeit? Die Leere? Auf diese Weise bekommen digitale Bildbearbeitungstechniken, die so oft der Verschönerung von Motiven oder der technischen Aufbereitung von Daten dienen, eine neue, künstlerische Funktion: Sie stellen sich gegen Sehgewohnheiten und hinterfragen gesellschaftliche Aspekte, die wir für sicher halten.</p>
<p>Das Hinterfragen von dem, was man alltäglich sieht – damit beschäftigt sich auch <a title="Homepage von Petra Warrass" href="http://www.petrawarrass.de/">Petra Warrass</a> (Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum) in ihren Aufnahmen von stolpernden und taumelnden Frauen in der Serie „<a title="Bilder aus der Serie Da sitz ich so, ganz harmlos" href="http://www.petrawarrass.de/Fotografie/dsis_1.html">Da sitz ich so, ganz harmlos</a>“. Was zunächst als belustigende, peinliche Körperhaltung wirkt, erhält eine neue Dimension, wenn man sich vor Augen führt, in welchen Posen Frauen sonst so gerne abgebildet werden. Spannend auch: ihre Gesichter, auf denen sonst so viel Aufmerksamkeit liegt, sind niemals zu sehen. Thomas Florschuetz (Stadtmuseum Simeonstift und Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum) steuerte Triptychen zur Ausstellung bei, in denen er drei Ausschnitte seines Körpers zusammensetzte – und dabei ungewohnte, aber nicht zufällige Kombinationen schuf.</p>
<h2>Zersplitterung der Werke über vier Ausstellungsorte</h2>
<p>Ja, es ist eine fantastische Ausstellung geworden, die die unglaubliche Spannbreite der Fotografie abbildet – den Organisatoren gilt mein (auch ganz persönlicher) Dank, mir sehenswerte Werke nähergebracht und mich zugleich zur weiteren Beschäftigung mit Fotografie inspiriert zu haben. Dennoch, einen Kritikpunkt möchte ich zur Diskussion stellen, der mir im Verlauf des Nachmittags immer stärker bewusst geworden ist: Die Ausstellung leidet an ihrer Zerklüftetheit. Über vier Stationen sind die Werke verteilt. Das bringt in meinen Augen zwei entscheidende Schwächen mit sich, die ich heute am eigenen Leib erleben konnte.</p>
<p>Zunächst ist da die Sache mit den <strong>mehrfachen Tickets</strong>. Ein Kombiticket, so wird mir an einer der Eintrittskassen erklärt, gäbe es nicht – obwohl häufig danach gefragt würde. Wer also die gesamte Ausstellung sehen möchte, muss dreimal Eintritt bezahlen – die Videoinstallation im Frankenturm ist kostenfrei. Doch soll dies nun nicht etwa bedeuten, dass die Ausstellung dadurch zu teuer sei: Die Eintrittskosten für die Museen empfinde ich als moderat, auch die kombinierten Kosten sind unterhalb meiner Schmerzgrenze, die ich für Fotografie-Ausstellungen zu zahlen bereit bin. Ich liebe Fotografie-Ausstellungen und nehme dafür auch wesentlich höhere Kosten in Kauf als für die Fototage Trier.</p>
<p>Nein, das eigentliche Problem liegt im Frust-Faktor: Durch die Aufteilung auf drei Orte wirkt die Ausstellung wesentlich dünner, als sie es ist. Als ich mich mit den Leuten vor Ort unterhalte, habe ich oft das Gefühl, dass die Besucher die Werke als zu wenig empfinden – obwohl es sich um eine Ausstellung handelt, die in ihrem Umfang in Trier bisher wenig Vergleichbares gesehen hat. Wer die Enttäuschung darüber nach dem Besuch des ersten Museums – ganz gleich, mit welchem man nun angefangen hat – nicht gut wegstecken kann, wird nicht unbedingt auf die Suche nach dem zweiten Ausstellungsort gehen.</p>
<p>Doch ist dies nicht der schwerste Kritikpunkt: Ich kann mir durchaus vorstellen, noch einmal in eine der Ausstellungen zu gehen, um bisher unentdeckte Aspekte an den Werken zu erkennen. Tatsächlich glaube ich jedoch, dass es der Ausstellung auch <strong>inhaltlich</strong> gut tun würde, an einem Ort konzentriert zu sein. Durch die räumliche Trennung gehen Wechselwirkungen verloren. Wie gerne hätte ich mich im Wechsel vor die digitalen Arbeiten von Maybin und Lauterlein gestellt, um deren unterschiedliche Wirkung auf mich zu ergründen. Ich konnte es nicht, da die Werke voneinander getrennt waren. Dabei hätten sie es verdient, miteinander in Beziehung gesetzt zu werden, um die verschiedenen Herangehensweisen der Fotografen stärker herauszuarbeiten. Dies ist mir heute durch die Aufsplittung verwehrt geblieben – es bleibt eine Arbeit, die ich in den nächsten Tagen mit Hilfe des Ausstellungskatalogs nachholen werde.</p>
<p><strong>Update 19. November 2010</strong>: Wie es aussieht, haben die <a title="Quelle der Info" href="http://www.16vor.de/index.php/2010/11/19/kombiticket-fur-fototage/">Macher nun doch noch ein Kombiticket eingeführt</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2010/11/14/fototage-trier-entdeckungen-inspirationen-und-ortswechsel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grundgesetz lesen</title>
		<link>http://jorni.de/2009/05/23/grundgesetz-lesen/</link>
		<comments>http://jorni.de/2009/05/23/grundgesetz-lesen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 13:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Trier & Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Mogis]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[zensursula]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jorni.de/?p=846</guid>
		<description><![CDATA[Artikel 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Artikel 1</h2>
<div id="attachment_854" class="wp-caption alignright" style="width: 305px"><img class="size-full wp-image-854" title="Bundesadler" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2009/05/20080126_berlin_0205.jpg" alt="Quo vadis, Bundesadler?" width="295" height="381" /><p class="wp-caption-text">Quo vadis, Bundesadler?</p></div>
<p>(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.</p>
<p>(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.</p>
<p>(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.</p>
<h2>Artikel 5</h2>
<p>(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.</p>
<h2>Artikel 8</h2>
<p>(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.</p>
<h2>Artikel 10</h2>
<p>(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.</p>
<h2>Artikel 19</h2>
<p>(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.</p>
<p>(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.</p>
<h2>Disclaimer</h2>
<div id="attachment_855" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-855" title="Schild Löschen statt Sperren" src="http://jorni.de/wp-content/uploads/2009/05/loeschen_statt_sperren.png" alt="In welche Richtung soll es gehen?" width="275" height="191" /><p class="wp-caption-text">In welche Richtung soll es gehen?</p></div>
<p>Dies ist ein politischer Beitrag, wie ihr ihn normalerweise nicht so oft bei mir lesen könnt. Ich gratuliere hiermit der Demokratie in Deutschland zu ihrem 60. Geburtstag, äußere jedoch zugleich meine tiefen Bedenken, was den Zustand ihrer Gesundheit betrifft. Der Verein <a title="Blog von Mogis" href="http://mogis.wordpress.com/">MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren</a> hat daher für heute zum <a title="Ablauf des Grundgesetz lesen" href="http://mogis.wikia.com/wiki/Grundgesetzlesen#Grundgesetz_lesen">Grundgesetz lesen </a>aufgerufen. Den Hintergrund gibt&#8217;s in einem mehr als sehenswerten <a title="Aufzeichnung der Zapp-Folge zu Netzzensur" href="http://www.youtube.com/watch?v=evXQwqIBd04">Beitrag vom NDR</a>. Dauert auch nur 9 Minuten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jorni.de/2009/05/23/grundgesetz-lesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

