Beiträge aus der Kategorie „Trier“
Über Trier. Nicht alles, aber einiges.
Über Trier. Nicht alles, aber einiges.
Am vergangenen Samstag (29. Oktober 2011) luden unser Verein medianetz Trier e.V. und die Medienwissenschaft der Universität Trier zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des Social Web“. Was bedeutet das Social Web für die Öffentlichkeitsarbeit?

Grasscut 2010 bei ihrem Auftritt in der Union Chapel (Foto von Rosie Reed): Cinematographie ohne Bilder?
Kommenden Samstag (29. Januar) gibt es in der Kulturfabrik in Luxemburg ein ungewöhnliches Event: Bei der „Soirée Ninjatune“ treten mit Grasscut und Andreya Triana zwei junge Acts von dem bekannten Label auf. Ich habe mir mal angehört, was euch erwartet.

Kerzenmeer beim Fête de Lumière in Lyon, 2007 – aber auch heute noch als Weihnachtsgruß nutzbar.
Magisterarbeitsbedingt war es in den letzten Monaten etwas ruhig in meinem Blog. Nachdem das Teil nun jedoch geruhsam auf den Schreibtischen meiner Prüfer weilt, habe ich endlich wieder Zeit, mich anderen Dingen zu widmen. Guter Startpunkt dafür: Seit Freitagabend finden in Trier die ersten Fototage statt, organisiert vom Kulturverein Bild und Kunst, konzipiert von Christoph Tannert. Bis zum 12. Dezember werden an vier Ausstellungsorten (Stadtmuseum Simeonstift, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Viehmarktthermen und Frankenturm) Werke verschiedener Künstler präsentiert, als Ausstellungskatalog dient eine Sonderausgabe der geschätzten Zeitschrift dienacht. Heute war ich auf Tour und habe mir alle Ausstellungen angeschaut. Es ist eine vielseitige Ausstellung geworden, die unter dem Motto „LEBEN elementar“ ein großes Spektrum der Fotografie abdeckt – dabei jedoch in meinen Augen an der Zersplitterung in vier Orte leidet.

Quo vadis, Bundesadler?
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.
(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.
(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.

In welche Richtung soll es gehen?
Dies ist ein politischer Beitrag, wie ihr ihn normalerweise nicht so oft bei mir lesen könnt. Ich gratuliere hiermit der Demokratie in Deutschland zu ihrem 60. Geburtstag, äußere jedoch zugleich meine tiefen Bedenken, was den Zustand ihrer Gesundheit betrifft. Der Verein MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren hat daher für heute zum Grundgesetz lesen aufgerufen. Den Hintergrund gibt’s in einem mehr als sehenswerten Beitrag vom NDR. Dauert auch nur 9 Minuten.
Dolf Hermannstädter, besser bekannt als Hardcore-Aktivist und Herausgeber des renommierten Trust-Fanzines, wird heute Abend, 4. Februar 2009, im Trierer Café Lübke aus seinem aktuellen Werk “Got Me? Hardcore-Punk Als Lebensentwurf” lesen. Hermannstädter, der sich seit 1986 mit seinem Fanzine um die Hardcore- und Punk-Szene verdient gemacht hat, versammelt darin alle Kolumnen, die im Trust zwischen 1986 und 2007 erschienen sind. Er betont in einem Interview, dass es bei Punk und Hardcore um mehr gehe als Musik, eben um einen Lebensentwurf.
Also folgende Werte und Verhaltensweisen gehören da meiner Meinung nach definitiv dazu: vegetarische Ernährung, atheistisch und fair sein, ehrlich sein (denen gegenüber, die es “verdienen”), Kritikfähigkeit haben, bewusst bzw. gar nicht konsumieren, Wiederbenutzen bzw. Wiederverwerten, Autos vermeiden, Rad fahren, Leute nicht nach ihrer Herkunft, ihrer “Rasse” ihres Geschlechts, oder gar ihres Aussehens beurteilen. Sondern an ihren Handlungen/Denkweisen, also was sie tun oder glauben. Den Umweltschutz praktizieren, eigenen Geschmack in jeder Hinsicht haben bzw. zu entwickeln und bei all dem den Spaß nicht vergessen! (Dolf Hermannstädter über den Hardcore-Lebensstil)
Im Anschluss an die Lesung wird es Gelegenheit geben, mit dem Autor über seine Haltung zu sprechen. Doch egal, wie man zu vereinzelten Punkten steht, sicher ist, dass Hermannstädter wie kaum ein zweiter in Deutschland die Spannbreite überblickt, die Punk und Hardcore umfassen und die so gerne ignorant übersehen wird. Somit dürfte die Lesung eine gute Gelegenheit sein, mit einem kompetenten Gesprächspartner in eine Diskussion zu kommen, die ein tieferes Verständnis für eine extrem einflussreiche Musik in Aussicht stellt.

Quo vadis, deutsche Hochschulbildung?
Nachdem die Trierer Studis schon die Bildung zu Grabe getragen haben, beteiligten sich die rheinland-pfälzischen Unis am Dienstag gemeinsam an einem Aktionstag gegen schlechte Studienbedingungen an der Universität Koblenz. Bildungsministerin Doris Ahnen nahm dort an einer Pressekonferenz teil und erläuterte den Studis, wie die Landesregierung die Hochschulbildung in Rheinland-Pfalz verbessern möchte. Den ganzen Beitrag lesen »
Nach unserer Kreiselbesetzung (jorni.de berichtete) von letzter Woche haben die Trierer Studenten heute die Bildung zu Grabe getragen. Sie starb an schlechten Studienbedingungen. Ein paar Eindrücke davon findet ihr hinter dem Mehr-Lesen-Link. Den ganzen Beitrag lesen »

Protestierende Studenten auf dem Weg zum Kreisel
Und es tut sich doch etwas in Trier. Nachdem ich letztes Jahr überrascht feststellen musste, wie wenig sich französische Studierende gefallen lassen, wenn Politiker die Verschlechterung der Bildungsbedingungen durchdrücken wollen, – sie haben damals mit einem siebenwöchigen Totalstreik der Studierenden reagiert – gibt es nun auch für deutsche Studierende Hoffnung. Schon letzte Woche haben etwa 700 Studenten einer Vollversammlung beigewohnt und anschließend in einem großen Protestzug dem Universitätspräsidenten und der Bildungsministerin ihr Anliegen vorgetragen. Ich war zwar dabei, habe aber krankheits- und arbeitsbedingt nicht darüber gebloggt; schön nachzulesen aber alles bei Rike. Den ganzen Beitrag lesen »
Medienwissenschaftler, Blogger, Journalist, Musikfan, Fotograf, Webworker. In ständig wechselnder Reihenfolge. Lebt in Digitalien.