Anleitung: Blog abonnieren

Diese Website ist ein Weblog, das bedeutet, dass sie regelmäßig in meist recht kurzen Abständen aktualisiert wird. Nun weiß ich ja, wie das so ist: man hat keine Zeit und guckt nicht täglich nach, was es Neues gibt. Deshalb der Clou: ein Weblog kann man abonnieren!

Was bedeutet das… ein Weblog abonnieren?

Ein Weblog abonnieren ist im Prinzip so wie eine Zeitschrift zu abonnieren: Anstatt immer ins Geschäft rennen zu müssen, bekommt man die Neuigkeiten direkt nach Hause geschickt und muss sich nicht darum kümmern. Der Unterschied ist nur: Weblogs sind kostenlos.

Weitere Vorteile des Abonnements:

  • Weblog-Abonnements aktualisieren sich selbstständig – man startet ein Programm, aber das ist auch schon alles, was man tun muss
  • Abonnements lassen sich jederzeit kündigen
  • Abonnements unterschiedlicher Webseiten lassen sich in ein und demselben Programm anschauen und organisieren
  • Neue, noch nicht gelesene Beiträge werden automatisch markiert
  • Beiträge lassen sich schnell überfliegen – was einen nicht interessiert, wird nicht gelesen
  • Mit einem einfachen Klick kann die Seite mit dem Beitrag geöffnet werden

Wie funktioniert so ein Abonnement?

Screenshot von Feedly, Blogs werden in Kategorien dargestellt oder lassen sich in ein Feld eingeben
Feedly ist ein beliebter RSS-Service, der auch zum Finden neuer Blogs einlädt

Heute setzen die meisten Nutzer auf spezielle Dienste im Internet wie zum Beispiel Feedly oder Feedbin. Ein vergleichbares Angebot lässt sich natürlich auch auf dem eigenen Server einrichten, z.B. mit Tiny Tiny RSS. oder Fever (30 $). Vorteil: jederzeit und geräteübergreifend auf die eigenen Feeds zugreifen und den Lesestatus synchronisieren. Lesen lassen sich die Beiträge dann über das Web oder mit einem Programm, das RSS-Feeds (so heißt die Technik, die hinter dem Abonnement steht) abonnieren kann. Das können z. B.:

  • Windows Vista (ohne zusätzliches Programm)
  • viele moderne Webbrowser und E-Mail-Programme
  • spezielle Programme (RSS-Feed-Reader), zum Beispiel

Abonnieren lässt sich der Feed mit einem einfachen Klick auf das „Feed abonnieren“ in der Seitenleiste bei jedem Artikel. Alternativ fügt man einfach die Feed-URL in das Programm oder den Service seiner Wahl ein.

Wie finde ich interessante Feeds?

Viele Websites bieten Feeds an: Nachrichten-Sites, Blogs und Magazine sind typische Beispiele. Alternativen gibt es auch: Apps wie Blogboxapp oder Flipboard erstellen aus Blog-Feeds schicke Magazine und laden zu Neuentdeckungen ein. Auch spezialisierte Services wie Feedly sammeln und kategorisieren RSS-Feeds — so entdeckt man immer wieder neue Inhalte.

Sehr wichtig sind natürlich auch persönliche Empfehlungen über Twitter, Facebook oder andere Netzwerke — das eigene Netzwerk hat oft einen guten Riecher für Themen, die interessant sein können. Praktisch: Apps wie das erwähnte Flipboard integrieren die Empfehlungen aus den sozialen Netzwerken direkt ins Magazin-Layout.

Nicht fehlen darf schließlich Rivva. Der Service aus der Feder von Frank Westphal prüft das Social Web nach häufig geteilten und debattierten Beiträgen und stellt sie übersichtlich zusammen — eine gelungene Info-Quelle zu den Themen, über die das Netz spricht.