WM-Notizen: Twitter wird Leitmedium…

Wie eine historische Vuvuzela: Der niederländische Fußballspieler Dolf van Kol feuert seine Elf mit einem Horn an (1930, Flickr Commons Nationaal Archief)
… okay okay, der Titel ist nicht so ernst gemeint. Fußball wird natürlich am Fernseher geguckt, sofern man denn einen besitzt, oder irgendwo mit anderen Leuten, was sowieso lustiger ist. Aber Twitter mausert sich zur amüsanten Unterhaltung für zwischendurch. Zwei Beispiele, die zeigen, was etablierte Medien mit dem 140-Zeichen-Dienst zur WM anfangen, gibt’s nach dem Sprung.
Twitter und Zeitungen: Visualisierung und Fan-Aktionen
Der Guardian visualisiert die einzelnen Spiele, indem die Grafik Kommentare auf Twitter verfolgt und in Bezug zu Spielereignissen setzt (gefunden bei Spreeblick). Da springen die Bobbels mit den Hashtags nur so durch die Gegend, wenn ein Tor gefallen ist.

Guardian visualisiert Spiele, indem er Twitter-Kommentare auf den Spielverlauf bezieht
Ähnlich spannende Aktion: Die Zeit sucht nach jedem Spiel einen Tweet, der das Geschehen besonders gut/schön/lustig/treffend zusammenfasst. Einfach #wmtweet dazuschreiben, es gibt auch was zu gewinnen.
Das Bild zur Eröffnung stammt übrigens aus einem neuen Fußball-Flickr-Album, das das Nationaal Archief in den Flickr Commons der Öffentlichkeit präsentiert (das Flickr-Blog hatte es zuerst).
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