Neues aus der Foto-Fundgrube: Beato, 3D-Brillen und Swinging Sixites
Aus den Flickr Commons habe ich ja schon ein paar Mal schöne Kleinode gefischt. Dieses Mal: Aufnahmen von Felice Beato, direkt aus dem Archiv des National Archive UK. Der englisch-italienische Fotograf Beato (1832-1909) hält eine beeindruckende Anzahl von “der erste”- oder “einer der ersten”-Beschreibungen in der Fotografie-Geschichte und ist besonders für seine Kriegs- und Reiseaufnahmen bekannt. 1884, in der Spätphase seines Schaffens, begleitete Beato eine Expedition nach Khartoum/Sudan, von der angeblich keine Bilder mehr erhalten sind. Aber das National Archive UK hat wohl doch noch einige aufgetrieben: Vor allem Aufnahmen von Soldaten verschiedener Herkunft, kann man an ihnen nicht nur historische Kleidung und Waffen erkennen, sondern auch Beatos früher fotojournalistischer Ansatz. Wie beispielsweise links, wenn er zeigt, wie ein Speer traditionellerweise geworfen wird.
Es gibt freilich noch mehr schöne Aufnahmen im National Archive UK. Eine kleine Auswahl meiner Favoriten nach dem Sprung.

"Fifties in 3D" vom 11. Mai 1951 – ähnlich sieht es heute in den Kinos aus, wenn die 3D-Technologie mal wieder die Branche retten soll
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