Beiträge im März 2010

Die folgenden Beiträge sind im März 2010 erschienen.

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Ghostly Essentials Rarities One: Neun Stücke aus der DJ-Kiste

Datum: 27. März 2010 |  Meinungen: 1 Kommentar »
Thema: MusikSchlagwörter: , , ,

Es wird mal wieder Zeit für eine neue musikalische Entdeckung: das coole, kostenlos erhältliche „Ghostly Essentials – Rarities One“ (E-Mail-Adresse nötig), eine liebevoll zusammengestellte Sammlung von seltenen Aufnahmen aus dem Katalog des Ghostly-Labels. Schöne DJ-Kleinode, aber lest (und hört!) selbst:

  1. Aeroc – „Daisy Chains“: Schönes, entspanntes Stück mit einem glockig perlenden Synthesizer und Pluckern im Hintergrund. Würden Smoothies aus Musik bestehen, so würden sie klingen.
  2. Audion – „Bend Her“: Was ganz Anderes. Der Beat rollt los, ziemlich straight, schon hundertmal so gehört. Dann werden langsam zerhackte Vocals reingemischt, eine HiHat tritt hinzu, viel mehr geschieht nicht. Geht dann plötzlich über in…
  3. Ben Benjamin – „Desk Has Been Tabled“: Mein Favorit auf dem Album. Der Synthie perlt, das Echo perlt zurück, dazu ein cooler Beat. Alles zu komplexen, sich stetig verändernden Strukturen zusammengebaut, immer wieder kommt ein rhythmisches Element hinzu, ändert den Charakter des Stücks, tritt wieder zurück oder wird von der nächsten Melodie überlagert.
  4. Matthew Dear – „Don’t Go This Way“: Ein wimmernder Chor im Wettstreit mit einer sehr viel dominanteren männlichen Stimme.
  5. Michna – „Quadruple Gold Dipped“: Rhythmusbetontes Stück, das schön die Variationsbreite einer einfachen Sammlung nur weniger Beat- und Vocal-Versatzstücke aufzeigt, garniert mit einigen spacigen Laser-Effekten.
  6. Midwest Product – „Belgian“: Irgendwie unheilvoll, finde ich. Ein fieser Synhiesound löst sich langsam in einem treibenden Beat auf, bevor er ebenso unheilvoll zurückkehrt, nach Auflösung wartet, die schließlich in Form des Beats zurückkehrt. EIn ständiger Wechsel, stetiges Auf und Ab. Wie ein dunkler Schatten in der Disko.
  7. Mobius Band – „The Loving Sounds Of Static (Junior Boys Remix Instrumental)“: Ich liebe die Mobius Band einfach. Die Echo-Effekte sind Weltklasse, perlen sich in meinen Gehörgang, setzen sich dort fest. Dazu ein entspannter Beat, und zwischendrin ein Break zur Abwechslung. Bestehen gute Gerichte nicht immer aus wenigen Zutaten?
  8. Outputmessage – „Mettle“: Mein zweiter Favorit auf dem Album. Der zerhackte Beat erinnert mich irgendwie an Aphex Twin, nur viel softer. „Mettle“ heißt Mut/Courage, und so klingt das Stück auch. Forsch und aufgeweckt, kulminiert es in einem schönen Finale, in dem sich Klangschicht auf Klangschicht türmt, um dann wieder langsam abzusacken. Übrig bleibt der nackte Beat.
  9. The Sight Below – „Blown“: Manche Stücke liebt man schon für ihren Anfang. So wie dieses. Cineastisch! Dann ein Herzschlag, der immer lauter wird. Viel mehr geschieht nicht. Hypnotisch.
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Musikalischer Codesalat mit der Codeorgan

Datum: 16. März 2010 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Musikalischer Codesalat mit der Codeorgan
Thema: Medien, MusikSchlagwörter:

Zur Abwechslung ein schönes Kleinod aus dem Web: Die Codeorgan macht aus einer beliebigen Webseite Musik. Die Orgel analysiert den Inhalt und schmeißt alle Buchstaben raus, die nicht als Noten in der Musik enthalten sind. An Hand der restlichen Buchstaben entscheidet sich, ob das Stück in Dur oder Moll gespielt wird. Der Sound des Synthesizers basiert auf der Anzahl der Buchstaben, und der Beat kommt irgendwie aus dem Verhältnis zwischen Gesamtbuchstaben und „musikalisch verwendeten“ Buchstaben zu Stande.

Die Codeorgan verwurstelt den Code einer beliebigen Webseite zu Musik

Wie das Web ist also auch die Codeorgan veränderlich. Bin gespannt, wann der erste richtige Song zusammengestellt wird, der aus musikalischen Codestückchen zusammengesteckt wird. Coderock eben. Der größte Hit kommt freilich aus dem Hause jorni, hust.

[via Spreeblick]

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Paris in 26 Gigapixeln: Virtuelles Panorama der französischen Hauptstadt

Datum: 12. März 2010 |  Meinungen: 1 Kommentar »
Thema: Fotografie & FilmSchlagwörter: , , ,

Sowas gefällt dem frankophilen Teil meiner Person: Der französische Fotograf Arnaud Frich hat offensichtlich ein Faible für Paris. Jedenfalls hat er es sich zur Aufgabe gemacht, zwei Jahre lang Paris zu fotografieren, die 2346 Bilder zusammenzustitchen und anschließend als 26 Gigapixel (!!) großes Bild ins Netz zu stellen. Zum Zoomen, Schwenken und genießen. Beeindruckend! Kann das jetzt bitte noch einer für Lyon machen?

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=PypARCJHJ9I[/youtube]

[via Spreeblick]

Links und Lese-Empfehlungen

Lesestoff von 15. Februar 2010 bis 8. März 2010

Datum: 08. März 2010 |  Meinungen: Kommentare deaktiviert für Lesestoff von 15. Februar 2010 bis 8. März 2010
Thema: Design & Webdesign, Fotografie & Film, Lesestoff, Medien, MusikSchlagwörter:

Leseempfehlungen vom 15. Februar 2010 bis 8. März 2010, powered by Delicious:

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#roadtomagister: Drei Prüfungen in 140 Zeichen

Datum: 07. März 2010 |  Meinungen: 2 Kommentare »
Thema: MedienSchlagwörter: , , ,

Es ist ja nun schon einige Zeit her, seit ich mein geliebtes Blog in die Prüfungspause geschickt habe (und das sogar noch in einem anderen Post versteckt). Seitdem ist viel passiert, und wer mir auf Twitter folgt, konnte den ganzen Schmarrn über das Hashtag #roadtomagister mitverfolgen. Für alle anderen gibt’s hier die lustigsten, verzweifeltesten, hochjubelndsten Tweets noch mal zum Nachlesen. Natürlich völlig sinnfrei. Ach ja: Die Überschrift ist natürlich nicht ganz ernst zu nehmen – gerade in Prüfungen gilt eher das Motto „viel (reden, problematisieren, relativieren) hilft viel“.

Eindrücke aus viel zu vielen Monaten Lernerei

Bei der Prüfungsvorbereitung merkt man (bzw. sollte man merken), dass es sich dann doch irgendwie gelohnt hat, seine Finger jahrelang beim Anfertigen von Notizen und Hausarbeiten wundzuschreiben. Jedenfalls ist das die Basis für eine beliebte Extremsportart zum Studiumsende.

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