Zeitungsstudie 2008: die deutsche Printlandschaft macht auf Web 2.0
Es ist endlich so weit: Steffen Büffel hat die Ergebnisse der letztjährigen Zeitungsstudie online gestellt, an deren Auswertung ich mitarbeiten durfte. Die Werte beruhen auf einer Vollerfassung der deutschen Zeitungen und dürften damit hierzulande konkurrenzlos sein. Die Trends sind klar:
- Diskussionen mit den Lesern sind im Trend: mittlerweile bieten 45% der deutschen Zeitungen Kommentarfunktionen zu den Artikeln, ein Anstieg von 35% gegenüber 2006. So ganz öffnen möchten sich die meisten Zeitungen jedoch noch nicht: denn über ein Drittel der Kommentierfunktionen erfordern eine vorherige Registrierung.
- Auch ansonsten kommt das Social Web allmählich in den Redaktionen an. Features wie Social Bookmarking sind im Kommen. RSS-Feeds bieten schon 70% der Zeitungen.
- “Klassische” Kommunikationsformen wie Foren und Chats kommen langsam aber sicher aus der Mode.
- Audio-Podcasts führen bei Zeitungshäusern ein Nischendasein, anders jedoch als Videos: 82% der Zeitungsseiten versuchen, sich ein Stückchen vom Bewegtbild-Kuchen abzuschneiden.
Mehr Infos und umfassende Daten gibt es im entsprechenden Post im Media-Ocean.
2 Reaktionen zu „Zeitungsstudie 2008: die deutsche Printlandschaft macht auf Web 2.0“
Wer noch über diesen Beitrag geschrieben hat
- Streifzug durchs Web #02. » JUICEDblog.
- Kommentarfunktionen auf deutschen Nachrichtenseiten | mediastico
Einen Kommentar schreiben
Ähnliche Beiträge
-
Design & Kunst, Fotografie & Film, Medien, Musik, Politik
Ökonomie der kleinen Gewinne und Bildung für die Politik -
Feature, Medien
Das Netz in Schwarz-Weiß -
Feature, Medien, Trier & Luxemburg
Social Media – Herausforderung und Chance für PR -
Medien
Creative Commons im WE Magazine -
Medien
Podcast mit David Weinberger zur Politik im digitalen Zeitalter -
Medien
Friendfeed und Alert Thingy: Mehr Übersicht im Web





