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Digitale Gedanken

Photokina 2008: ein persönlicher Rückblick

Datum: 30. September 2008 |  Meinungen: 0 Kommentare »
Thema: Fotografie & FilmSchlagwörter: , , , , ,

Vorgestern ist sie zu Ende gegangen: die diesjährige Photokina, die größte Fotografie-Messe der Welt. Ich habe sie mir natürlich auch angesehen, aber einen etwas anderen Ansatz gewählt: während sich die meisten Besucher durch die Ausstellerhallen schlängelten, habe ich versucht, mir ein paar kreative Anregungen zu holen. Hier mein kurzes, ganz persönliches Fazit.

Flickr meets Lomography, ein gutes Team

Flickr dürften die meisten meiner Leser kennen: eine vorzügliche Plattformen, um seine Bilder hochzuladen und mit anderen Fotografen in Interaktion zu treten. Was aber ist Lomography? Kurz gesagt: die Lomographic Society International widmet sich der Fotografie mit analogen, einfachen Kameras und deren besonderer Ästhetik. Eine erste Einführung ins Thema gibt es in einem guten Wikipedia-Artikel zur Lomography, Bildbeispiele findet ihr etwa im Pool der Lomo-Gruppe bei Flickr.

Auf der Photokina haben sich die beiden nun zusammengetan und gemeinsam auf einem Stand präsentiert, der als kreatives Einzelstück aus den hochtechnisierten Messeständen herausstach: eine riesige Fotowand, geklebt aus Tausenden analogen Bildern; eine Party mit Musik, Wein und Törtchen; die Kameras zum Anfassen an Pappkartons festgebunden, nicht hinter Glas. Das lädt ein zum Anfassen und Rumspielen. Einen guten Eindruck gibt das kurze Video zu Lomos bei Happy Shooting.

Ausstellungen auf der Photokina

Neben den Arbeiten von Studierenden der 23 Universitäten, die auf der Photokina ausgestellt haben, gab es eine Vielzahl an Ausstellungen zu sehen. Ein echtes Highlight: die Visual Gallery auf der Photokina. Dort gab es ehrliche Bilder von Esther Haase zu sehen, die Modeaufnahmen mit älteren Menschen gemacht hat und auf Schönheit jenseits aller Klischees hinweist. Erschütternd waren Nina Bermans Portraits von Kriegsveteranen aus dem Irak, die zeigen, wie hoch der Preis für einen Krieg sein kann. Beeindruckend auch: die Portrait-Aufnahmen des späteren “Easy Rider”-Stars Dennis Hopper. Bildbeispiele verbergen sich hinter den Links.

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