Mit dem Musikbrowser Songbird auf der Suche nach neuer Musik
Songbird, die iTunes-Alternative auf Open-Source-Basis, bietet zahlreiche Funktionen, die eine Nutzung parallel zu iTunes sinnvoll machen: der integrierte Musik-Browser eignet sich hervorragend, um neue Musik zu entdecken, ohne dass die Stücke umständlich in die iTunes-Bibliothek importiert und bei Bedarf wieder herausgelöscht werden müssen.
Die Herausforderung: einfaches Anhören neuer Musik
Neben Last.FM und ähnlichen Diensten gibt es eine Vielzahl von Blogs in meinem RSS-Reader, die aktuelle Stücke empfehlen. Bei manchen lassen sich die Stücke streamen (sehr schön), bei anderen muss man jedoch erst die Datei herunterladen. Die muss ich dann in meine Musiksammlung importieren, anklicken und bei Nichtgefallen wieder löschen. Sehr umständlich. Ich brauche also eine einfache Möglichkeit, Songs herunterzuladen und anzuhören, ohne dass sie direkt in meiner iTunes-Bibliothek landen.
Die Lösung: Songbird, ein Open-Source-Musikplayer
Songbird, der noch im Beta-Stadium vorliegende Open-Source-Musikplayer, ist ein ausgewachsenes Musik-System und eine echte Alternative zu iTunes. Doch wie so oft sind es die kleinen Unterschiede, die über die Nutzung entscheiden: während iTunes als kommerzielles Produkt an Apples Musik-Store andockt, integriert Songbird einen ausgewachsenen Browser, der es in sich hat. Denn im Gegensatz zu anderen Browsern ist Songbird ganz auf das Musikerlebnis im Web spezialisiert: wenn man auf eine Seite surft, findet Songbird automatisch alle dort verlinkten Musikdateien und listet sie in einem separaten Bereich auf. Dort lassen sie sich dann entweder direkt anhören (sofern die Seite diese Funktion anbietet) oder herunterladen. Selbstverständlich kann Songbird die gehörten Stücke auch dem eigenen Last.FM-Profil hinzufügen.

Songbird listet die auf der Seite befindlichen Musikdateien übersichtlich in einem separaten Feld auf
Unter “Songbird > Einstellungen > Main” lässt sich ein Ordner angeben, in dem Songbird die heruntergeladene Musik speichern soll. Die Stücke werden jedoch automatisch der eigenen Mediathek hinzugefügt und lassen sich anhören.
Songbird erlaubt es, die eigene iTunes-Bibliothek zu importieren; auf diese Möglichkeit habe ich jedoch verzichtet. So habe ich nämlich einen komfortablen, auf Musik spezialisierten Browser mit einer separaten Mediathek, den ich zum Entdecken neuer Musik nutzen kann. Anschließend kann ich, wenn ich möchte, einzelne Stücke nach iTunes importieren, damit sie in meiner normalen Sammlung zur Verfügung stehen.
Was noch fehlt: Dateimanagement
Leider enthält die aktuelle Version von Songbird noch kein Dateimanagement. Das bedeutet, dass Songbird Musikstücke zwar aus seiner Mediathek, nicht aber von der Festplatte löschen kann. Das Feature ist jedoch für die Zukunft geplant. Dann wird es möglich sein, Stücke bei Nicht-Gefallen direkt aus dem Programm heraus zu löschen, so dass nur noch die Lieblingsstücke in Songbirds Ordner bleiben.
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- Songbird 0.7: Reviews deutscher Magazine und Blogs | Songbirdnest.de
- Musikalische Blogparade | jorni.de
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