Friendfeed und Alert Thingy: Mehr Übersicht im Web
So richtig hat man ja immer noch nicht herausgefunden, wie man “dank” Spam mit so alten Technologien wie E-Mail zu Recht kommt, ohne dass sie einem über den Kopf wachsen. Das Web 2.0 macht es einem da noch schwerer, den Überblick zu behalten: jeder tummelt sich auf unterschiedlichsten Seiten, die man dann mehr oder weniger regelmäßig ansurft. Das muss doch irgendwie einfacher gehen.
Eine erste Lösung, die immer beliebter wird: Friendfeed. Das Prinzip: anstatt bei jedem Dienst immer wieder vorbeizusurfen und die Aktivitäten der Freunde zu verfolgen, lädt Friendfeed einfach selbst die Aktualisierungen runter und präsentiert sie übersichtlich auf einer Seite. Einen umfassenden Test von Friendfeed gibt es bei den blogpiloten.
Nun bin ich heute eher zufällig über das Steinchen gestolpert, das mir für meine Friendfeed-Begeisterung noch gefehlt hat: Alert Thingy, ein kleines Programm zur Anzeige von Friendfeeds.
Die Webseite von Friendfeed ist ja an sich schon schön aufgeräumt. Trotzdem bin ich im Allgemeinen ganz froh um jede Seite, die ich nicht im Browser öffnen muss – da herrscht sowieso schon genug Fensterchaos. Alert Thingy macht nun nichts anderes, als die Friendfeed-Updates von Freunden in einem eigenen Programm darzustellen. Von dort aus lässt sich natürlich alles kommentieren. Sehr schön: Alert Thingy unterstützt auch andere Social-Networking-Dienste, wie etwa das Posten in Twitter oder das Hochladen eines Bildes auf Flickr.
Kleiner Nachteil: Momentan ist Friendfeed noch nicht annähernd so verbreitet wie gewünscht. Dabei ist es für jeden, der auf mehr als einem Social-Networking-Dienst aktiv ist, eine Empfehlung wert. Mehr Informationen gibt es in einem Übersichtsbeitrag bei den blogpiloten. Oder ihr fragt mich direkt auf meinem Friendfeed-Profil.
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